Furchtlos und treu. FAK-Urgestein Wudle (Atzgersdorf)
Furchtlos und treu. FAK-Urgestein Wudle (Atzgersdorf)

Gestern Abend stieg in der Generali-Arena zu Wien-Favoriten das „große“ Wiener Derby der so genannten „Kleinen“, schlichtweg einfach darum, da es sich dabei um die jeweiligen Nachwuchs-Teams beider Wiener Großklubs gehandelt hatte. Die Entscheidung zum Besuch dieses Spiels stand unter großem Konkurrenz-Kampf, fanden doch am gestrigen Freitag in Wien zahlreiche überaus interessante Begegnungen statt. In der „Wiener Liga“ dampfte Ostbahn XI über den SV Wienerberg mit 3 : 0 hinweg, in Stammersdorf gewann der SV Donau überraschenderweise gegen Gerasdorf mit 2 : 1, in der Ostliga empfing der Wiener Sportklub den SV Stegersbach (1 : 0) und last but not least ging es auf der Hohen Warte für die Vienna um die sprichwörtliche Wurst um den Verbleib in der „Heute für Morgen“ Erste Liga. Der Wolfsberger AC siegte letztendlich mit 3 : 1 und feierte in Döbling sein Meisterstück, wobei sich die Vienna wohl oder übel mit der Relegation gegen den Grazer AK anfreunden wird müssen.

Thomas Parits, Franz Gruber, Ivica Vastic und Rupert Marko waren aufmerksame Beobachter auf der Süd-Tribüne.
Thomas Parits, Franz Gruber, Ivica Vastic und Rupert Marko waren aufmerksame Beobachter auf der Süd-Tribüne.

Der Besuch in Favoriten bei den Austria Amateuren war dennoch die richtige Entscheidung, da einerseits die Jung-Violetten in letzter Zeit eine klare Formsteigerung zu erkennen gaben – eine Woche zuvor bezwang man den 1. SC Simmering mit 6 : 1 und die Nachwuchsabteilung der Hütteldorfer agiert unter dem neuen Trainer Zoran Barisic ohnehin sehr erfolgreich, steht man aktuell im Moment an zweiter Stelle der Ostliga-Tabelle einzementiert. Schade war dennoch, dass sich zu diesem Spiel kaum mehr als 300 Besucher eingefunden hatten, offiziell wurden 270 Zuschauer angegeben, darunter aber immerhin auch ehemalige Bundesliga-Größen wie Edi Glieder, Adi Hütter, Wolfgang Kienast und Helmut Köglberger. Die erlebten allesamt ein kampfbetontes Spiel, das von beiden Seiten mit offenem Visier und guten Kombinationen geführt wurde. Die Jung-Austrianer sorgten in der 13. Spielminute verdient für ihre Führung. Furkan Aydogdu legte geschickt für Srdan Spiridonovic vor und dieser zog mit einem flachen Schuss aus gut und gerne 20 Metern ab – 1 : 0 für Violett. Die Austrianer waren weiter spielbestimmend und hatten durch Tor-Pass-Geber Aydogdu eine gute Chance auf das 2 : 0. Da der Rapidler Louis Schaub mit seiner Aktionen keine Gefahr für den Austria-Keeper Osman Hadzikic darstellte, war die 1 : 0-Pausenfühhrung für Violett gegeben.

Veilchen-Jubel vor leider leeren Rängen.
Veilchen-Jubel vor leider leeren Rängen.

In der zweiten Spielhälfte wandte sich das Blatt. RAPID war die aktivere Mannschaft und die Austria war vermehrt auf die Resultat-Verwaltung konzentriert. Der junge violette Martin Harrer, der seit der Winterpause auch dem Kampfmannschaftskader angehört, hatte mit seinem Lattenschuss Pech, es wollte weder hüben das vorentscheidende 2 : 0, noch drüben der Ausgleich fallen. RAPID war zwar vermehrt bestrebt, dieses Spiel nicht zu verlieren und traute sich im Offensiv-Spiel etwas mehr zu als in der ersten Halbzeit, dennoch bedeutete das 0 : 1 am Ende die sechste Saison-Niederlage. Die Jung-Violetten konnten im vierten Duell mit RAPID den zweiten Erfolg (1 Remis, 1 Niederlage, Tor-Differenz 7 : 5) verbuchen und stehen derzeit an vierter Stelle der Ostliga-Tabelle, die Tendenz ist weiter steigend.

Wolfgang Kienast, Vater von FAK-Stürmer Roman.
Wolfgang Kienast, Vater von FAK-Stürmer Roman.

In der folgenden Runde der Ostliga bestreitet die Austria das nächste Derby beim Floridsdorfer AC – Mittwoch, 16. Mai 2012, 19 Uhr – die Jung-Grünen empfangen am Freitag darauf, 18. Mai 2012 um 19.30 Uhr im heimischen Hanappi-Stadion Fix-Absteiger Columbia. Über ein Mehr an Besuchern freut man sich auf jeden Fall hier wie da, denn selbst oder gerade Amateure werden zu noch besseren Leistungen angespornt, wenn die Plätze gut besucht sind und eine Stimmung vorherrscht, die sich auf das Geschehen am Rasen übertragen kann.

www.ostliga.at

www.fk-austria.at

 

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