Fliegende Affen in Schönbrunn. Foto: Daniel Zupanc
Fliegende Affen in Schönbrunn. Foto: Daniel Zupanc

Im Wiener Tiergarten Schönbrunn gibt es eine neue Affenart. Vergangenen Freitag sind Weißgesichtssakis in das historische Affenhaus eingezogen. Die drei Männchen sind Brüder und stammen aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg. „Weißgesichtssakis sind etwa zwei Kilogramm schwere Affen, die in den Regen- und Gebirgswäldern im nordöstlichen Südamerika heimisch sind. Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich. Die Männchen haben ein schwarzes, zotteliges Fell und das auffällige weiße Gesicht, das dieser Tierart ihren Namen gibt. Die Weibchen haben hingegen ein graubraunes Fell.“, erklärt dazu die Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter. Weißgesichtssakis können bis zu 10 Meter weit springen. Deshalb werden sie in ihrer Heimat auch „fliegende Affen“ genannt.

Künftig sollen die Weißgesichtssakis gemeinsam mit den Totenkopfaffen leben. Damit sich die Sakis in Ruhe in ihrem neuen Zuhause umsehen können, sind die Totenkopfaffen vorübergehend in ein Ausweichgehege nebenan gezogen. „In der Innenanlage haben sich die drei schon gut eingelebt. Sobald das Wetter passt, können sie auch die Außenanlage erkunden. Wenn sie alle Bereiche kennengelernt haben, ziehen die Totenkopfaffen wieder ein.“, so Tierpfleger Sascha Grasinger, der sich sehr über seine neuen Schützlinge freut. Anfangs war natürlich alles neu für die drei Affen. Mittlerweile springen sie aufgeweckt durch die Anlage. „Ihr Futter besteht vor allem aus Obst, Gemüse und Insekten. Ein absoluter Leckerbissen sind Erdnüsse. Sie vertrauen uns schon so sehr, dass sie uns die Nüsse sogar aus der Hand fressen.“

www.zoovienna.at

Mehr über den Wiener Tiergarten Schönbrunnwie immer – bitte hier;

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