Die Raaberbahn ist eine österreichisch-ungarische, grenzüberschreitende Privatbahn mit einem ca. 500 km langen Streckennetz und ca. 7,5 Millionen Fahrgästen in beiden Ländern. Foto: © ÖBB / Andreas Scheiblecker

Die Raaberbahn AG hat mit der ÖBB-Technische Services GmbH (ÖBB TS) einen Wartungsvertrag für die Instandhaltung ihrer VENTUS-Fahrzeugflotte bis zum Jahr 2030 abgeschlossen. Damit wird die langjährige Zusammenarbeit zwischen ÖBB TS und der Raaberbahn um ein weiteres Kapitel verlängert. Der Wartungsvertrag deckt die komplette Palette der Instandhaltung ab: beginnend bei kleinen Serviceschritten über die Aufarbeitung der unterschiedlichen Fahrzeugkomponenten bis hin zu großen Revisionen und auch Reparatur von Unfallschäden. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir bei dieser europaweiten Ausschreibung unsere hohe technische Kompetenz erfolgreich unter Beweis gestellt und uns gegen internationale Konkurrenz durchgesetzt haben. Die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Raaberbahn unterstreicht unseren Anspruch, der führende Servicepartner für unsere Kundinnen und Kunden am europäischen Markt zu sein.“, so Sandra Gott-Karlbauer, Geschäftsführerin ÖBB TS.

Den Fahrgästen stets die modernste Technologie zur Verfügung zu stellen, investiert die Raaberbahn laufend in ihre Fahrzeuge und setzt künftig schrittweise dreizehn VENTUS-Triebzüge, die Flaggschiffe der Raaberbahn, im grenzüberschreitenden Nahverkehr zwischen Österreich und Ungarn ein. Aktuell sind es fünf, in den nächsten Monaten weitere drei und im kommenden Jahr werden zusätzliche fünf neue gelb-grüne VENTUS-Züge auf der Strecke zwischen Deutschkreutz und Wien eingesetzt. Alle Triebfahrzeuge sind mit WLAN, Klimaanlage sowie zusätzlichen Arbeitstischen ausgestattet und durchgehend mit mehrsprachigem Zugbegleitpersonal besetzt.

„Die Sicherheit und der Komfort unserer Fahrgäste sind unsere Priorität. Qualität und Pünktlichkeit sind die obersten Ziele. Daher ist es wichtig, dass unsere Züge immer optimal instandgehalten werden. Die VENTUS-Züge der Raaberbahn steuern nämlich alle 25.000 Kilometer – oder durchschnittlich alle fünf Wochen – eine Werkstätte zum Service an. Wir freuen uns auf die Weiterführung der guten Zusammenarbeit mit der ÖBB und hoffen auf eine hohe Verfügbarkeit unserer Flotte.“, so Dr. Hana Dellemann, Generaldirektor-Stellvertreterin der Raaberbahn AG.

Die Raaberbahn greift mit der Zusammenarbeit mit ÖBB TS nicht nur auf einen etablierten und professionellen Instandhalter zurück, sondern profitiert gleichzeitig von einem topmodernen Werkstätten-Netz, einem umfassenden Ersatzteilpool sowie einer jahrzehntelangen Erfahrung bei der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen.

Hana Dellemann, (links, Generaldirektorin-Stv. Raaberbahn AG) sowie Sandra Gott-Karlbauer (Geschäftsführerin ÖBB-Technische Services GmbH). Foto: © ÖBB / Andreas Scheiblecker
 

ÖBB TS: Instandhaltung von dreizehn VENTUS-Triebzügen

Der Instandhaltung der Nahverkehrszüge liegt ein ausgeklügeltes Wartungskonzept zugrunde, mit dem eine höchstmögliche Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft der Züge bei gleichzeitig minimalen Fahrzeugreserven erreicht werden wird. Das sorgt für maximale Wirtschaftlichkeit bei höchster Qualität, höchstem Komfort sowie höchstmöglicher Zuverlässigkeit und Sicherheit. Um die optimale Instandhaltung der Züge auch in Zukunft sicherzustellen, investiert ÖBB TS österreichweit in den kommenden Jahren rund 400 Millionen Euro in ihre Werkstätten und modernste Technologien.

Raaberbahn AG

Die Raaberbahn ist eine österreichisch-ungarische, grenzüberschreitende Privatbahn mit einem ca. 500 km langen Streckennetz und ca. 7,5 Millionen Fahrgästen in beiden Ländern. Mit rund 180 Mitarbeitern am Hauptstandort Wulkaprodersdorf steht die Raaberbahn, seit über 140 Jahren, im Burgenland, im Dienst der Reisenden und verbindet dabei Tradition und Regionalität mit Innovation und modernster Technologie. Bei einem Pünktlichkeitsgrad von   96 % ist die Raaberbahn ein wichtiges Bindeglied für die Menschen im Herzen Europas. Über 90 % der Fahrgäste sind PendlerInnen, SchülerInnen und StudentInnen. Die gelb-grünen VENTUS-Züge können die Reisenden zwischen Deutschkreutz – Sopron – Wien – Bruck an der Leitha – Bratislava Petrzalka benutzen.

www.raaberbahn.at

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ÖBB-Technische Services GmbH

Die Technische Services GmbH (ÖBB TS) ist das technische Kompetenzzentrum für Instandhaltung und Weiterentwicklung von Schienenfahrzeugen im ÖBB Konzern. Mit rund 4.000 MitarbeiterInnen an 24 Standorten, davon 22 in Österreich, ist ÖBB TS der größte Instandhalter für Schienenfahrzeuge und den dazugehörigen Komponenten in Österreich. Jahrzehntelange Erfahrung, modernste Technologien sowie ein dichtes Servicenetzwerk bilden das Fundament für professionelle, wirtschaftliche und sichere Instandhaltung. In Verbindung mit einem umfangreichen Ersatzteil-Pool stellt ÖBB TS wirtschaftliche Wartung weit über die Grenzen Österreichs hinaus sicher. Darauf vertrauen aktuell bereits Eisenbahnverkehrsunternehmen aus neunzehn europäischen Ländern.

Quelle: ÖBB

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ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.

Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

www.oebb.at

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