Aus der Bundesliga-Geschichte: Wie hier bei uns an anderer Stelle bereits erwähnt https://www.oepb.at/allerlei/tipico-bundesliga-neuerungen-fuer-den-finaldurchgang-2020.html dauerte die heimische Fußball-Bundesliga in der Saison 1982/83 auch bis Ende Juni an. Die im Sommer 1982 https://www.oepb.at/allerlei/bundesliga-reform-vor-35-jahren-alles-neu-mit-16-teams.html frisch ins Leben gerufene „16er Liga“ befand sich in ihrem ersten Bestandsjahr und für so manchen Traditionsverein bedeutete sie – bis heute - auch das Ende im Fußball-Oberhaus. Der 1. Simmeringer SC https://www.oepb.at/allerlei/113jaehrige-tradition-stirbt-nicht.html zum Beispiel ist so ein Verein. Aktuell wären die Rot-Schwarzen aus dem 11. Wiener Gemeindebezirk heuer – dem Vernehmen nach – aufgestiegen. In der Meisterschaft der 2. Landesliga Wien (5. Leistungsstufe) lag man mit 7 Punkten Vorsprung auf Verfolger und Bezirks-Rivalen Ostbahn XI in aussichtsreicher Tabellenführer-Position und durfte sich berechtigte Hoffnungen für den Aufstieg in die Wiener Liga machen. Gerade Simmering durchwanderte in diesen 37 Jahren seit dem Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus 1983 mehr Tiefen denn Höhen und mit dem Absturz in die Fünftklassigkeit schien nun der Tiefpunkt erreicht zu sein. Umso trauriger ist nun der Umstand, dass die Saison annulliert wird und man im Sommer erneut bei Null wird beginnen müssen. Ganz anders der LASK, der sich sportlich in höheren Sphären bewegt und heuer sogar Titel-Ambitionen hegen konnte, wäre da nicht der Fauxpas https://www.oepb.at/allerlei/lask-ausschluss-aus-der-meistergruppe.html mit dem vorzeitigen und noch nicht geduldeten Mannschaftstraining geschehen. Der LASK und Simmering kreuzten zuletzt am Freitag, 3. Juni 1983 die Klingen in der 1. Division, wie hier auf dem Foto im Linzer Stadion vor 1.200 Zuschauern. Im Bild von links: Michael Toppel (LASK), Wolfgang Katzler (Simmering) Johann Gröss (LASK), der soeben per Kopf das 4 : 2 erzielt und Hans-Peter Buchleitner (Simmering). Aus LASK gegen 1. Simmeringer SC, 4 : 2 (Pausenstand 1 : 1). Quelle und Foto: © oepb
Aus der Bundesliga-Geschichte: Wie hier bei uns an anderer Stelle bereits erwähnt dauerte die heimische Fußball-Bundesliga in der Saison 1982/83 auch bis Ende Juni an. Die im Sommer 1982 frisch ins Leben gerufene „16er Liga“ befand sich in ihrem ersten Bestandsjahr und für so manchen Traditionsverein bedeutete sie – bis heute – auch das Ende im Fußball-Oberhaus. Der 1. Simmeringer SC zum Beispiel ist so ein Verein. Aktuell wären die Rot-Schwarzen aus dem 11. Wiener Gemeindebezirk heuer – dem Vernehmen nach – aufgestiegen. In der Meisterschaft der 2. Landesliga Wien (5. Leistungsstufe) lag man mit 7 Punkten Vorsprung auf Verfolger und Bezirks-Rivalen Ostbahn XI in aussichtsreicher Tabellenführer-Position und durfte sich berechtigte Hoffnungen für den Aufstieg in die Wiener Liga machen. Gerade Simmering durchwanderte in diesen 37 Jahren seit dem Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus 1983 mehr Tiefen denn Höhen und mit dem Absturz in die Fünftklassigkeit schien nun der Tiefpunkt erreicht zu sein. Umso trauriger ist nun der Umstand, dass die Saison annulliert wird und man im Sommer erneut bei Null wird beginnen müssen. Ganz anders der LASK, der sich sportlich in höheren Sphären bewegt und heuer sogar Titel-Ambitionen hegen konnte, wäre da nicht der Fauxpas mit dem vorzeitigen und noch nicht geduldeten Mannschaftstraining geschehen. Der LASK und Simmering kreuzten zuletzt am Freitag, 3. Juni 1983 die Klingen in der 1. Division, wie hier auf dem Foto im Linzer Stadion vor 1.200 Zuschauern. Im Bild von links: Michael Toppel (LASK), Wolfgang Katzler (Simmering) Johann Gröss (LASK), der soeben per Kopf das 4 : 2 erzielt und Hans-Peter Buchleitner (Simmering). Aus LASK gegen 1. Simmeringer SC, 4 : 2 (Pausenstand 1 : 1). Quelle und Foto: © oepb

Nach der Corona-bedingten 12wöchigen Pause der heimischen Fußball-Bundesliga, geht eben diese nun anhand der Qualifikations- und der Meistergruppe in dieser Woche wieder weiter.

Die Freude unter den Fußballfans darüber ist groß, der Ärger über die nun anstehenden „Geisterspiele“ – bis auf weiteres sind keine Zuschauer zugelassen – jedoch noch größer;

Die Spiele / Qualifikationsgruppe:

SV Mattersburg – SCR Altach

Dienstag, 02.06.2020, 18:30 Uhr, Pappelstadion (live bei Sky), Schiedsrichter Josef Spurny

– Der SV Mattersburg holte im Grunddurchgang gegen den CASHPOINT SCR Altach 4 Punkte – so viele wie sonst nur gegen den SK Puntigamer Sturm Graz.

– Der CASHPOINT SCR Altach punktete 4-mal in Folge beim SV Mattersburg – Premiere für die Vorarlberger in der Tipico Bundesliga. 5 unbesiegte BL-Auswärtsspiele in Serie gegen ein BL-Team gelangen Altach noch nie.

– Der SV Mattersburg ist in der Tipico Bundesliga seit 3 Spielen gegen den CASHPOINT SCR Altach unbesiegt (ein Sieg, 2 Remis). Zuletzt gelang dies den Burgenländern 2015/16 (2 Siege, ein Remis) – länger noch nie.

– Der SV Mattersburg spielte in den beiden Saisonduellen gegen den CASHPOINT SCR Altach zu Null. Die Bürgenländer sind seit 3 BL-Duellen gegen Altach ohne Gegentor – erstmals.

– Alex Pastoor stand in der Tipico Bundesliga in 32 Spielen an der Seitenlinie des CASHPOINT SCR Altach – nur Damir Canadi (86) und Klaus Schmidt (36) absolvierten mehr Spiele als Altach-Trainer.

WSG Swarovski Tirol – SKN St. Pölten

Dienstag, 02.06.2020, 18:30 Uhr, Tivoli Stadion Tirol (live bei Sky), Schiedsrichter Walter Altmann, MBA

– Der spusu SKN St. Pölten gewann in Runde 14 gegen die WSG Swarovski Tirol mit 5 : 1 – so viele Tore erzielten die Niederösterreicher in keinem anderen Spiel in dieser Saison der Tipico Bundesliga.

– Die WSG Swarovski Tirol ist seit dem Jahreswechsel im Aufschwung. Die Tiroler sind erstmals in der Tipico Bundesliga seit 3 Spielen ungeschlagen und gewannen 2 dieser 3 Spiele.

– Die WSG Swarovski Tirol kassierte in den bisherigen 4 Frühjahrsspielen insgesamt nur 3 Gegentore – so wenige wie kein anderer Klub der Tipico Bundesliga im Vergleichszeitraum.

– Der spusu SKN St. Pölten erzielte in dieser Saison der Tipico Bundesliga 71% seiner Tore nach Standards – der höchste Anteil aller 12 Teams. Nur St. Pölten erzielte mehr als die Hälfte der Tore nach Standards.

– Die WSG Swarovski Tirol jubelte 4-mal nach gegnerischen Eigentoren – Höchstwert in dieser Saison der Tipico Bundesliga. Alle 4 Eigentore fielen nach Standardsituationen.

FK Austria Wien – FC Admira/Wacker

Dienstag, 02.06.2020, 20:30 Uhr, Generli-Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Harald Lechner

– Der FK Austria Wien ist in der Tipico Bundesliga seit 5 Duellen gegen den FC Flyeralarm Admira ungeschlagen (2 Siege, 3 Remis). Das gab es zuletzt 2013, damals gewann die Austria 5 Duelle in Folge.

– Der FC Flyeralarm Admira holte im Grunddurchgang vor der Punkteteilung 17 der 19 Punkte gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.

– Der FK Austria Wien spielte in 6 Spielen in Folge remis. Das gab es in der Tipico Bundesliga zuvor nur beim SK Rapid Wien 1996 und 2004 – 7 Remis in Folge bei keinem BL-Team.

– Der FK Austria Wien ist in der Tipico Bundesliga seit 9 Spielen ungeschlagen. Das gelang der Austria zuletzt von September 2012 bis März 2013. Allerdings endeten 7 dieser 9 Spiele unentschieden.

– Der FC Flyeralarm Admira erzielte 36,4% der Treffer in der Schlussviertelstunde – der höchste Anteil in dieser Saison der Tipico Bundesliga.

Die Spiele / Meistergruppe:

LASK – TSV Hartberg

Mittwoch, 03.06.2020, 18:30 Uhr, Raiffeisen Arena (live bei Sky), Schiedsrichter noch offen

– Der LASK gewann gegen den TSV Prolactal Hartberg beide Duelle in dieser Saison der Tipico Bundesliga. Das gelang sonst nur dem RZ Pellets WAC.

– Der LASK erzielte in den beiden Saisonduellen gegen den TSV Prolactal Hartberg 7 Tore – nur der FC Red Bull Salzburg (9) gegen die Steirer mehr.

– Der LASK holte in den ersten 22 Spielen 54 Punkte – neuer Rekord in der Tipico Bundesliga für die Linzer Athletiker. Der Bestwert zuvor lag bei 46 Punkten aus der Saison 2018/19.

– Der LASK erzielte 9 Tore nach Eckbällen in dieser Saison der Tipico Bundesliga – Höchstwert. Die zweitmeisten Tore nach Ecken erzielte der TSV Prolactal Hartberg (7).

– Joao Klauss war im Frühjahr an 6 Toren direkt beteiligt – Bestwert in der Tipico Bundesliga im Vergleichszeitraum. Davon erzielte er 5 Tore selbst – sonst nur Shon Weissman eben so viele.

SK Sturm Graz – Wolfsberger AC

Mittwoch, 03.06.2020, 18:30 Uhr, Merkur Arena (live bei Sky), Schiedsrichter noch offen

– Das Duell SK Puntigamer Sturm Graz gegen den RZ Pellets WAC entschied in dieser Saison der Tipico Bundesliga jeweils die Gastmannschaft für sich (1 : 0-Sieg für Sturm in Kärnten und 4 : 0-Sieg des WAC in der Steiermark).

– Der RZ Pellets WAC gewann in der Tipico Bundesliga 3 der letzten 4 Auswärtsspiele gegen den SK Puntigamer Sturm Graz (eine Niederlage) – so viele wie in den 11 Duellen zuvor.

– Der RZ Pellets WAC erzielte in dieser Saison der Tipico Bundesliga 14 Tore per Kopf – Höchstwert. Nur in ihrer BL-Premierensaison erzielten die Kärntner mehr Kopfballtreffer (15).

– Der SK Puntigamer Sturm Graz steht in der Tipico Bundesliga vor dem 300. Heimspiel ohne Gegentor.

– Michael Liendl bereitete in dieser Saison der Tipico Bundesliga 15 Tore direkt vor – Höchstwert. Bei seinem letzten Gastspiel beim SK Puntigamer Sturm Graz leistete er zu 2 Toren des RZ Pellets WAC die Vorarbeit.

FC Red Bull Salzburg – SK Rapid Wien

Mittwoch, 03.06.2020, 20:30 Uhr, Red Bull Arena (live bei Sky und ORF1), Schiedsrichter noch offen

– Der FC Red Bull Salzburg ist in der Tipico Bundesliga seit 7 Heimspielen gegen den SK Rapid Wien ungeschlagen (6 Siege, ein Remis) – zuletzt von Oktober 2008 bis März 2012 länger (8 Heimspiele – 3 Siege, 5 Remis).

– Der FC Red Bull Salzburg traf in der Tipico Bundesliga in 13 Heimspielen in Folge gegen den SK Rapid Wien – insgesamt 31 Tore. Eine derartige Trefferserie gegen Rapid gelang Salzburg nie zuvor.

– Der SK Rapid Wien gewann in dieser Saison der Tipico Bundesliga 7 der ersten 11 Auswärtsspiele – so viele wie zuletzt in der Saison 1987/88 und nie mehr.

– Der SK Rapid Wien traf in den letzten 9 Auswärtsspielen stets doppelt oder häufiger. Dies war zuletzt dem FC Red Bull Salzburg in der Vorsaison geglückt. 10 Auswärtsspiele in Folge traf bisher kein Team in der Tipico Bundesliga doppelt oder häufiger.

– Der SK Rapid Wien traf 5-mal in der Nachspielzeit – Höchstwert in dieser Saison der Tipico Bundesliga. Der FC Red Bull Salzburg kassierte kein Gegentor in der Nachspielzeit – als einziges Team.

Quelle: ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL-BUNDESLIGA

www.bundesliga.at

Erfahren Sie noch mehr über die Österreichische Fußball-Bundesliga bei uns bitte hier;

 

 

 

 

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