Zwergmangusten-Foto: © Daniel Zupanc

Der Wiener Tiergarten Schönbrunn freut sich über Nachwuchs bei den Südlichen Zwergmangusten: Drei Jungtiere sind Mitte September 2021 zur Welt gekommen und unternehmen jetzt die ersten Ausflüge aus ihrem Bau. „Die Jungtiere hat die Neugierde gepackt und sie erkunden die Anlage, buddeln im Sand und spielen miteinander. Entfernt sich eines der Kleinen zu weit, wird es von den erwachsenen Tieren im Maul zurück in den schützenden Bau getragen“, so Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Auf den ersten Blick werden Zwergmangusten oft mit Erdmännchen verwechselt. Kein Wunder, beide Arten gehören zur Familie der Mangusten. Zwergmangusten zählen allerdings, wie der Name schon sagt, zu den kleinsten Mangustenarten. Selbst ausgewachsen wiegen sie nur rund 300 Gramm.

Zwergmangusten-Foto: © Daniel Zupanc

Südliche Zwergmangusten sind in den Savannen im östlichen und südlichen Afrika heimisch. Sie besiedeln gerne verlassene Termitenhügel, die ihnen nachts Schutz und tagsüber einen guten Ausblick über die Umgebung verschaffen. Insekten sind es auch, die bei den kleinen Jägern hauptsächlich auf dem Speiseplan stehen. Ihr Sozialsystem ist spannend. Hering-Hagenbeck: „Zwergmangusten leben gesellig in kleinen Gruppen und setzen im Zusammenleben auf Teamarbeit. Den Nachwuchs bekommt nur das ranghöchste Weibchen, aber bei der Aufzucht helfen alle mit.“ Die Jungtiere, deren Geschlecht noch nicht bekannt ist, werden in den ersten sieben Lebenswochen gesäugt. Sie probieren aber schon Heuschrecken, Mehlwürmer und Faschiertes.

Quelle: Wiener Tiergarten Schönbrunn

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