Das Magazin 1 der Tabakfabrik Linz wird zum Kunstraum umgestaltet. Foto: © Foto Lui
Das Magazin 1 der Tabakfabrik Linz wird zum Kunstraum umgestaltet. Foto: © Foto Lui

Dort, wo einst die kostbaren Tabakballen aus dem Orient lagerten, wird künftig künstlerische Kreativität entfacht.

Das Magazin 1 der Tabakfabrik Linz an der Unteren Donaulände wird ab Jahresende 2020 Gemeinschaftsateliers sowie Einzelstudios beheimaten und so der Linzer Kunstszene einen neuen Schaffensort bieten.

Über die letzten Jahre hat sich das ehemalige Produktionsareal der Austria Tabak zu einem Hotspot der Kreativwirtschaft entwickelt, in dem auch Kunst und Kultur eine große Rolle spielt. Nun wird dieser Sparte im Art Magazin ein ganzer Bauteil gewidmet – auf 1.800 m² und drei Stockwerken wird es neben einer Co-Working-Möglichkeit mit „fixed und shared desks“ auch Einzelstudios geben.  „Kunst und Kultur gehören zum Selbstverständnis der Stadt Linz. Die Kunst bietet Raum zum Experimentieren – und dabei entstehen bekanntlich die besten Ideen. In Linz ist der Erfolg als Innovationsstandort unmittelbar mit Kunst und Kreativität verbunden. Umso wichtiger sind Orte wie die Tabakfabrik und besonders das neue Art Magazin – weil genau hier diese Verbindung von Kreativität und Innovation praktiziert und gelebt wird.“, ist Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Tabakfabrik Linz, begeistert.

Ideale Voraussetzungen für die Linzer Kunstszene

„Im Magazin 1 wurde einst der Tabak gelagert, bald sprühen hier die Funken des kreativen Schaffens. Wir wollen im Art Magazin bestmögliche Bedingungen für die Kunst- und Kulturszene schaffen, denn eines ist sicher: Dort, wo Kunst eine Rolle spielt, können sich Kreativität und Unternehmertum noch besser entfalten.“, ist sich Chris Müller, Direktor für Entwicklung, Gestaltung und künstlerische Agenden der Tabakfabrik Linz, sicher.

 In der Farbgestaltung des Art Magazin finden sich jene Farben wieder, die Peter Behrens bei der Gestaltung der Tabakfabrik in den 1930er Jahren verwendet hat – wie hier das „Maschinengrün“ oder das „Verkehrsgelb“ der Verkehrszeichen. Foto-Visualisierung: © sonaar
In der Farbgestaltung des Art Magazin finden sich jene Farben wieder, die Peter Behrens bei der Gestaltung der Tabakfabrik in den 1930er Jahren verwendet hat – wie hier das „Maschinengrün“ oder das „Verkehrsgelb“ der Verkehrszeichen. Foto-Visualisierung: © sonaar

Die genannten bestmöglichen Bedingungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Architekten Philipp Weinberger ausgearbeitet, der für das Konzept und die Architektur verantwortlich zeichnet. Im Co-Working-Bereich gibt es mobile Arbeitstische mit versperrbaren Aufbewahrungsmöglichkeiten, die allein oder zu zweit angemietet werden können. Inkludiert ist dabei auch der Zugang zu den Gemeinschaftsbereichen, die mit den KünstlerInnen der Einzelstudios geteilt werden. Die separaten Ateliers sind in verschiedenen Größenkonfigurationen verfügbar und können auch von mehreren Personen genutzt werden. Allen KünstlerInnen steht darüber hinaus die Nutzung der kleineren Projekträume und der zwei großflächigen Bereiche frei, die für Bildhauerei und Arbeiten an Großformaten angedacht sind. Eine Besonderheit sind auch die vielen Ausstellungs- und Präsentationsmöglichkeiten im Architekturjuwel Tabakfabrik.

Der Preis für den Arbeitstisch im Co-Working-Bereich beläuft sich auf € 180,- pro Monat im „fixed desk“-Modell. Wird die Werkbank geteilt, reduziert sich der Preis für den „shared desk“ pro Person auf € 115,- pro Monat. Ein Einzelstudio gibt es je nach Größe ab € 300,- pro Monat. Ein unkompliziertes Andocken an die KünstlerInnengemeinschaft mit Nutzung der Gemeinschaftsbereiche und Arbeitsräume ist schon um € 50,- monatlich möglich.

Einen weiteren Vorteil der hochwertigen Ateliers und Studios erläutert Markus Eidenberger, kaufmännischer Direktor der Tabakfabrik Linz: „Im ‚kollaborativen Konzern‘ der Tabakfabrik herrschen ideale Voraussetzungen für alle KünstlerInnen – sie können an die Innovationsökologie der Tabakfabrik problemlos andocken und profitieren von Kooperationen mit den angesiedelten Unternehmen wie dem Makerspace GRAND GARAGE, dem Künstlerfachbedarfshandel Gerstäcker oder der Prager Fotoschule.“

Raum für Kunst

Die Gestaltung der Atelierflächen und Studios hielt Philipp Weinberger bewusst reduziert: „Ich wollte hier gezielt nur einen groben, sehr flexiblen Rahmen für die NutzerInnen schaffen. Ziel ist es, dass die KünstlerInnen selbst den Raum weiterentwickeln und ihn gestalten – ihn zu ihrem Raum machen.“

Das ganze Magazin 1 soll nun als Art Magazin zum Raum für Kunst werden. Neben den Ateliers und Studios wird es neben Lagerflächen und Gastronomie auch das Schaudepot der Linzer Stadtmuseen beheimaten. Um günstige Mietpreise gewährleisten zu können, beschränken sich die notwendigen Adaptierungsmaßnahmen im Magazin 1 ganz bewusst auf das Wesentliche. Die neu geschaffene Infrastruktur soll den Industriechic der Architektur zur Geltung bringen, für lichtdurchflutete Räume sorgen und so ein perfektes Arbeitsumfeld schaffen. So kann die Tabakfabrik den brennenden Bedarf an attraktiven wie erschwinglichen Werkräumen decken – und Initialzündungen auslösen.

Be pART of it

Die Tabakfabrik freut sich auf Anfragen für das neue Art Magazin unter

0732 / 77 22 72 72 oder ansiedlung@tfl.linz.at

Quelle: Tabakfabrik Linz

Lesen Sie noch mehr über die einstige Linzer „Tschickbude“ bei uns bitte hier;

www.tabakfabrik-linz.at 

www.linz.at

 

 

 

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