Die kleinen „Holzwürstel“ werden im Tankwagen geliefert. Foto: © Wikipedia

Für die teils massiven Preissteigerungen bei Pellets in den vergangenen Monaten in Europa gibt es mehrere nachprüfbare Gründe. Dafür sind keine Preisabsprachen notwendig. Das meint Bernd Hagen, Geschäftsführer des Hersteller Ländle Pellets.

Hagen nennt einerseits die EU-Sanktionen gegen Russland und Weißrussland sowie den Krieg in der Ukraine. Dadurch würden dem europäischen Markt derzeit etwa 3,5 Millionen Tonnen Holzpellets aus diesen Herstellerländern fehlen. Andererseits seien europäische Betreiber kalorischer Kraftwerke in den vergangenen Monaten vermehrt dazu übergegangen, ihre Kohlekraftwerke im Zuge des sogenannten „Co-Firing“ auch mit Holzpellets zu betreiben, um daraus Strom zu erzeugen. Das habe die europäische Nachfrage unabhängig vom gewünschten Wechsel zu nicht-fossilen Energieträgern weiter angefeuert.

Außerdem sei zu bemerken, dass Sägewerke in Deutschland und Österreich ihre Produktion zurückfahren, da die Nachfrage nach Möbeln und Bauholz aufgrund der schwächelnden Konjunktur rückläufig ist. Das steigere die Preise für Hobel- und Sägespäne, dem Ausgangsmaterial zur Herstellung von Pellets, verdeutlicht Bernd Hagen.

www.laendlepellets.at

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