Andreas Matthä (ÖBB Holding AG), links, sowie Siemens Generaldirektor Wolfgang Hesoun anläßlich der 60. Railjet-Flotten-Präsentation am 10. 12. 2016. Foto: ÖBB / Florian Albert
Andreas Matthä (ÖBB Holding AG), links, sowie Siemens Generaldirektor Wolfgang Hesoun anläßlich der 60. Railjet-Flotten-Präsentation am 10. 12. 2016. Foto: ÖBB / Florian Albert

Die Erweiterung der Railjet Flotte von 51 auf 60 Garnituren ist abgeschlossen: Die 60. Garnitur wurde nun von Siemens Generaldirektor Wolfgang Hesoun an den ÖBB Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä übergeben. Für die Reisenden bringen die neuen Züge – die auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg schrittweise die Intercity-Garnituren ablösen – deutliche Vorteile: Sie profitieren vom höheren Fahrkomfort, inklusive kostenlosem Railnet, dem neuen onboard Portal mit WLAN, Service und Infotainment, von besserer Information über die Fahrgastinfo-Monitore, kulinarischer Verpflegung im Bordrestaurant und von einem Kinderkino für die jüngsten Fahrgäste. Insgesamt haben die ÖBB 145 Millionen Euro in die neuen Garnituren, die von Siemens Österreich gebaut wurden, investiert. Mit dieser Anschaffung haben die ÖBB in den vergangenen zehn Jahren mehr als zwei Milliarden Euro in die Modernisierung des Fuhrparks und damit in mehr Komfort für die Fahrgäste investiert.

Andreas Matthä, CEO der ÖBB Holding AG: „Der Railjet ist das Premium Produkt der ÖBB, er steht für Komfort und entspanntes Reisen. Überall dort, wo er unterwegs ist, verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen. Ab Dezember 2016 können wir unseren Kunden entlang der Weststrecke noch mehr Railjet Verbindungen anbieten.“

Wolfgang Hesoun, Generaldirektor Siemens Österreich: „Mobilität ist ein wichtiger Schlüsselfaktor der modernen Gesellschaft – entsprechend hoch sind auch die Anforderungen. Sicher, umweltverträglich, absolut zuverlässig und schnell müssen die Verbindungen im Bahnverkehr sein. All diese Anforderungen erfüllt der Railjet von Siemens. Zusätzlich verbleibt ein Großteil der Wertschöpfung in Österreich: Die Endmontage der Railjets erfolgt im Siemens-Werk in Wien-Simmering. Die Fahrwerke kommen aus dem Siemens-Werk in Graz. Damit fallen rund 70 Prozent der Wertschöpfung in Österreich an.“

Neue Railjets ersetzen ÖBB Intercitys zwischen Wien und Salzburg
Bereits seit 11. Oktober ersetzen die ÖBB schrittweise die Intercity-Garnituren zwischen Wien und Salzburg durch die neun neuen Railjets. Seit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 ist die Umstellung komplett abgeschlossen. Untertags sind dann zweimal pro Stunde Railjets zwischen Wien und Salzburg unterwegs. Jeweils ein Railjet pro Stunde hält zusätzlich zu den Landeshauptstädten auch in Tullnerfeld, Amstetten, St. Valentin, Wels Hbf, Attnang-Puchheim und Vöcklabruck. Damit ergibt sich eine etwas längere Fahrzeit gegenüber den bereits heute und auch weiterhin verkehrenden Railjets.

Auf Kundenbedürfnisse optimiert
Die neuen Züge bieten den gleichen, hohen Komfort, den ÖBB-Kunden schon bisher vom Railjet gewohnt sind. Auch in den neun neuen Railjets wird es das bewährte Angebot von drei Komfortklassen (Business, First und Economy) geben. In einigen Details wurden die neuen Railjets optimiert: Das Angebot in der Economy Class wird mit verstellbaren Sitzen und Fußrasten verbessert. Die neuen Züge verfügen bereits standardmäßig über ein Fahrradabteil. Die ÖBB bieten in allen Railjets mit Railnet ein verbessertes WLAN-System mit Service & Infotainment. Im Railnet finden Reisende alle wichtigen Zuginformationen und können aus mehr als 120 Sendungen der ORF-TVthek wählen. Für die jüngsten Fahrgäste gibt es ein eigenes Kinderkino.

www.oebb.at

www.siemens.at

 

 

 

 

 

 

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