Die attraktive Ausbildung wurde zum Zündschlüssel bei der Suche nach Fachkräften. Der von ÖBB-Postbus-Lehrlingen restaurierte Puch 500 erzielte bei der LID-Versteigerung das Höchstgebot mit 34.000 Euro. Das Lehrlingsprojekt geht somit in die Verlängerung. Foto: © ÖBB / Knopp

Am vergangenen Samstag, 17. Dezember 2022 wurde der im Zuge eines Lehrlingsprojektes von Postbus-Lehrlingen restaurierte und instandgesetzte Steyr-Daimler-Puch 500 im Rahmen der Sendung „ORF III Weihnachtszauber“ für einen guten Zweck versteigert. Das 50-jährige Puch-Schammerl erreichte eine Rekordsumme und ging bei der Versteigerung als Spitzenexponat mit dem höchsten erzielten Wert heraus.

Alfred Loidl, Vorstand der Österreichischen Postbus AG zeigt sich vom Ergebnis der Versteigerung überwältigt: „Die erzielte Rekordsumme von 34.000 Euro hat all unsere Erwartungen weitaus übertroffen. Das zeigt wie begehrenswert und erfolgreich unser Projekt ist und unterstreicht die Leistungen unserer Fachkräfte wie Lehrlinge sowie die hohe Qualität unserer Ausbildung.“

Von der Idee zur erfolgreichen Umsetzung

Postbus initiierte heuer mit dem Projekt Puch 500 das erste kreative Projekt, das in der Lehrlingsausbildung neue Maßstäbe setzt, was sich schnell als erfolgreich und nutzbringend auf unterschiedlichen Ebenen darstellt. Mit diesen Projekten wird jungen Menschen verdeutlicht, wie vielfältig und abwechslungsreich eine Ausbildung sein kann. Lehrlinge können sich am Weg ihrer technischen Ausbildung ein fundiertes Fachwissen in Bezug auf eine komplette Fahrzeugzerlegung mit Bauteilinstandsetzung, bis hin zum fertigen Ergebnis in Form eines komplett restaurierten Fahrzeuges aneignen. Darüber hinaus zeigte das erste Lehrlingsprojekt über Bundesländergrenzen hinweg allen Beteiligten, was gemeinsam schaffbar ist. Der Ansatz und die Überlegungen hinter diesem neuen und gleichzeitig attraktiven Ausbildungsweg sind simpel. Denn ein Unternehmen wird langfristig nur jene Fachkräfte haben, die es auch selbst ausbildet. Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein und den Fachkräften für morgen etwas bieten zu können, ist Kreativität in der Ausbildung gefragt. Innovative Lehrlingsprojekte – wie dieses Beispiel zeigt – wirken wie Magnete auf junge Menschen, die gerade auf der Suche nach einer attraktiven Ausbildung sind. Mit Erfolg, wie schnell sichtbar wird: Alle offenen Lehrstellen im Jahr 2022 konnten besetzt werden.

Ein innovatives Lehrlingsprojekt im Zeitraffer

Im Herbst 2021 begannen 13 Postbus-Lehrlinge aus Salzburg, Innsbruck und Vorarlberg einen zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr fahrtüchtigen Puch 500, Baujahr 1971 unter fachkundiger Anleitung ihrer Lehrlingsausbilder in seine Einzelteile zu zerlegen und originalgetreu zu restaurieren. 700 Arbeits- und Projektstunden später wurden die Teile wieder zusammengesetzt und das historische Fahrzeug fahrtauglich gemacht. Das historische Fahrzeug konnte dank seiner Versteigerung im Rahmen der Auktion Licht ins Dunkel, Projekte für benachteiligte Kinder und Familien in Not unterstützen.

Erfolg geht in die Verlängerung

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen aus dem ersten Projekt, geht das Ausbildungsprogramm mit Standortwechsel in Verlängerung. 13 junge Kollegen aus den Postbus-Werkstätten Linz, Steyr und Salzburg beleben einen wahren Auto-Klassiker zu neuem Leben und verleihen einer rollenden Ikone neuen Glanz. Doch bevor der nahezu durchgerostete Kugel-Porsche vom Typ VW Käfer, Baujahr 1965 für einen guten Zweck glänzt, heißt es für die Lehrlinge Ärmel aufkrempeln, planen, tüfteln und sämtliche Teile unter Aufsicht und Anleitung ihrer Lehrlingsausbilder bzw. Meister fachgerecht aufzubereiten, originalgetreu zu restaurieren und instand zu setzen.

Postbus: Mobilitätspartner im ländlichen Raum

Der Postbus bringt österreichweit jährlich mit seinen über 2.400 Bussen 131 Mio. Fahrgäste an ihr Ziel und fährt auch überall dort, wo es sonst keine öffentliche Anbindung gibt. Die Busse sind täglich in rund 1.800 Gemeinden unterwegs und sorgen damit für öffentliche Verbindungen im ländlichen Raum. Postbus als größtes Busunternehmen in Österreich übernimmt Verantwortung für die kommenden Generationen und wird langfristig auf klimaschonende Antriebe umstellen. Als einziges Busunternehmen in Österreich hat Postbus bereits Pilotprojekte im Bereich der E-Mobilität und mit Wasserstoffantrieb umgesetzt. Postbus ist Teil des ÖBB-Konzerns.

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Quelle: ÖBB – Beide Fotos: © ÖBB / Knopp

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ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.

Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2021 insgesamt 323 Millionen Fahrgäste und über 94 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich bis zu 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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