Die zweite Ausbaustufe am Güterzentrum Wien Süd ist abgeschlossen. Foto: © ÖBB / Roland Rudolph

Investitionen in die Güterverkehrsinfrastruktur sind nachhaltig und dienen vorrangig dem Klimaschutz. Denn dadurch werden beste Voraussetzungen für mehr Gütertransport auf der umweltfreundlichen Schiene geschaffen. 

„Mit dem Abschluss der zweiten Ausbaustufe des Terminals Wien Süd werden wir den Kundenanforderungen auch künftig gerecht und freuen uns damit einen weiteren Beitrag zur Verlagerung der Güter von der Straße auf die Schiene leisten zu können!“, betont Dr. Renate Glisic, Geschäftsbereichsleiterin der Terminals Service Austria in der ÖBB Infrastruktur. Der Terminal liegt am Schnittpunkt von drei wichtigen Güterverkehrskorridoren und gilt als „Hauptbahnhof des Güterverkehrs in der Ostregion“. 

Güterzentrum Wien Süd: 2. Ausbaustufe abgeschlossen

In dieser zweiten Ausbauphase, die von Jänner 2020 bis Mai 2021 dauerte, wurden ein Umschlagmodul für den Staplerbetrieb mit 2×700 Meter Ladegleisen errichtet, zwei moderne Containerstapler angeschafft und zusätzliche Lagerkapazitäten geschaffen. So können jetzt 310.000, statt bisher 210.000 ITE (Container, Sattelaufleger, Wechselbehälter) umgeschlagen werden. Die zusätzliche Lagerkapazität beträgt 940 TEU. Mit Umsetzung der vorgesehenen Ausbaustufe 3, die innerhalb der nächsten Jahre geplant ist, wird der Terminal sogar eine Kapazität über 400.000 ITE erreichen.

Ab sofort profitieren die Kunden von einer erheblichen Kapazitätserweiterung: pro Jahr können 310.000 ITE umgeschlagen werden. Foto: © ÖBB / Roland Rudolph

„Eine neutrale, frei zugängliche Terminalinfrastruktur für alle Kunde steht an oberster Stelle.“, so Glisic. Die Krise in den vergangenen Monaten hat eindeutig gezeigt, dass der Schienengüterverkehr Vorteile gegenüber dem Güterverkehr auf der Straße hat. Renate Glisic: „Gerade in einer Zeit, in der Grenzen immer wieder geschlossen wurden und der Straßengütertransport dadurch staute, konnte der Schienengüterverkehr gut reüssieren. Auf unseren Terminals konnten wir trotz Corona-Krise nicht nur die bestehenden Zugprodukte zeitgerecht abarbeiten, sondern sie gemeinsam mit unseren Kunden sogar erweitern.“

TSA

Die Terminal Service Austria (TSA) betreibt die sieben Terminals der ÖBB Infrastruktur. Die Standorte sind: Terminal Wien Süd (UKV), Terminal Wels (UKV, ROLA), Terminal St. Michael (UKV), Terminal Villach Süd (UKV) sowie Terminal Wolfurt (UKV), Terminal Wörgl (ROLA) und Terminal Brennersee (ROLA). Mit diesen sieben Terminalstandorten ist die TSA flächendeckend in Österreich tätig und der größte Anbieter an Terminals und Umschlagleistungen – ergänzt um verschiedenste Terminallogistikleistungen österreichweit.

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Quelle: ÖBB

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ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.

Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

www.oebb.at

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