Kühe und Ziegen werden – wie hier in Breitenlee. – als sinnvolle Bewirtschafter neben den ÖBB-Bahngleisen eingesetzt. Foto: © ÖBB

Nach den Schienenbienen und dem bewährten Einsatz von Schafen und Ziegen als grasende Landschaftsgärtner und biologische Neophyten-Bekämpfer in Kärnten, setzt die ÖBB-Infrastruktur AG in Wien und Niederösterreich auf weitere vierbeinige Grünraumbewirtschafter: Graurinder, Ziegen und Montafoner Braunvieh.

Die ÖBB sind das größte Klimaschutzunternehmen Österreichs. Nicht nur das Bahnnetz der ÖBB-Infrastruktur AG, sondern auch alle Bahnhöfe, Büros, Werkstätten und Containerkräne werden mit 100% Grünstrom versorgt. Dort endet das Thema Klima- und Umweltschutz aber nicht – die ÖBB stehen auch für Artenvielfalt und Biodiversität. Bereits heute dienen zahlreiche Bahngrünflächen als Naturoase und Rückzugsort für schützenswerte Tiere und Pflanzen. Dabei setzt die ÖBB-Infrastruktur AG auch auf tierische Hilfe bei der nachhaltigen Grünraumpflege ihrer Bahndämme und den Flächen entlang der Bahnstrecken.

Kühe und Ziegen werden – wie hier in Breitenlee. – als sinnvolle Bewirtschafter neben den ÖBB-Bahngleisen eingesetzt. Foto: © ÖBB

Kein Muh und Mäh – da gibt’s nichts zu meckern

Schafe und Ziegen als umweltfreundliche Landschaftspflegerinnen gegen nicht heimische, invasive Pflanzenarten (Neophyten) entlang der Koralmbahn gibt es bei den ÖBB schon seit längerer Zeit. Nun bekommen sie in Wien und Niederösterreich tierische Unterstützung. Gemeinsam mit ansässigen Bio-Landwirten hat die ÖBB-Infrastruktur AG natürliche Beweidungsprojekte mit Kühen und Ziegen gestartet. In Breitenlee, im 22. Wiener Gemeindebezirk, werden Graurinder und Ziegen eingesetzt, um das ehemalige, inzwischen zu einer neuen Wildnis erblühte, Gelände des Frachtenbahnhofs Breitenlee zu pflegen. In Kooperation mit Bio-Bauer Vinzenz Harbich werden die Flächen rund um die bestehenden Gleise nachhaltig bewirtschaftet und die Tiere haben auf 30.000 m² viel Bewegungsfreiheit. Ein ähnliches Bild sieht man im Tullnerfeld auf ausgewählten Flächen. Hier grast das Montafoner Braunvieh von Bio-Landwirt Christian Pumpler auf den „ÖBB-Almen“.

Win-Win für Natur und Mensch

Die beiden Projekte ersparen Grünschnittmaßnahmen, geben der Natur etwas zurück und unterstützen die Biodiversität und Artenvielfalt in Österreich. Gleichzeitig werden die Flächen betriebssicher gehalten. Darüber hinaus werden regionale hochwertige Lebensmittel produziert und die Tiere artgerecht gehalten. Neben den zahlreichen ökologischen Ausgleichmaßnahmen bei Neu- und Ausbauten ist diese Art der nachhaltigen Grünraumbewirtschaftung der bestehenden Flächen ein Stück Pionierarbeit.

Einen Eindruck gewinnt man in dem Video zu den KuZis in Breitenlee: 

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Quelle: ÖBB

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Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2020 insgesamt 287 Millionen Fahrgäste und über 95 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit rund 97 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von über drei Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen knapp 42.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende und rund 1.300 Güterzüge sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

www.oebb.at

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