Kreative Hände im Museum Gugging. Foto: © NÖ Museum Betriebs GmbH

Während die ersten Kunstwerke der Art Brut aus Maria Gugging im Jahr 1954 entstanden, wird das museum gugging unter der künstlerischen Leitung von Johann Feilacher am 28. Juni 2021 flotte 15 Jahre jung. Das museum gugging feiert dieses freudige Ereignis am 29. Juni 2021 mit freiem Eintritt für die ersten 15 Besucher*innen. Die Sonderausstellung „naiv.? naive kunst aus der sammlung infeld“ schlägt die Brücke von der Kunst aus Gugging in die Welt der naiven Kunst. Die neue Präsentation von Werken aus Maria Gugging mit dem Titel „gugging.! classic & contemporary“ lädt zum Wiedersehen mit Evergreens, zu neuen Entdeckungen bekannter Künstler*innen und zu noch nie gezeigten Werken von zeitgenössischen Kunstschaffenden ein.

Blick in die Ausstellung “gugging.! classic & contemporary”. Foto: © Felix Büchele

„Unsere aktuelle Sonderausstellung ist an barocker Üppigkeit, sowie Themen- und Stilvielfalt nicht zu überbieten.“, erklärt Johann Feilacher zur Ausstellung über naive Kunst. „Mit dieser Schau wollen wir nicht nur die Naive Kunst in den Mittelpunkt stellen, sondern auch Fragen stellen: Was ist Naive Kunst überhaupt? Wo sind die Übergänge zu anderen Kunstrichtungen, wie etwa autodidaktische Kunst, der Selftaught Art, oder zur Art Brut? Wie sind die Werke von Sava Sekulić und Ilija Bašičević Bosilj einzuordnen oder sind sie völlige Einzelgänger? Um dieses Lied zu spielen, haben wir das beste Instrument zur Verfügung, das man sich in Österreich vorstellen kann: Die Sammlung Infeld.“, so Johann Feilacher in Anspielung auf die Sammlung des Musiksaitenherstellers Peter Infeld.

„Seit über einem halben Jahrhundert liefern Künstlerinnen und Künstler aus Gugging weltweit bedeutende Werke der Art Brut.“, berichtet Johann Feilacher über die Präsentation der Werke von Künstler*innen aus Gugging. „Johann Hauser oder Philipp Schöpke können wir also getrost als Klassiker bezeichnen. Bei dieser neuen Ausstellung war es uns gleichzeitig wichtig zu zeigen, was sich im Haus der Künstler und im atelier gugging tut. Die Schau zeigt die unglaubliche Vielfalt an Formen und Techniken der Kunst aus Gugging. Sie macht bei einigen Künstlerinnen und Künstlern vielversprechende neue Entwicklungen sichtbar. Von Leopold Strobl, der aktuell auch in New York sehr geschätzt wird, sind 45 Werke zu sehen, davon einige noch nie gezeigte.“, lädt der Kurator in die Ausstellung ein.

Der Gugginger Guglhupf. Foto: © Alois List

Das museum gugging hat mittlerweile das gesamte Vermittlungsprogramm wieder aufgenommen. Neben öffentlichen führungen und fokusführungen stehen die offene kreativwerkstatt, eltern-kinder-kreativ, sowie der beliebte gugginger gugelhupf wieder auf dem Programm. Alle Infos dazu gibt es auf. Die Aktion „unter freiem himmel“ bietet ab sofort die Möglichkeit, sich zu den Öffnungszeiten eine Staffelei und Ölfarben um EUR 10,- pro Person auszuborgen und inspiriert von der Kunst aus Gugging im Freigelände des Museums mit oder ohne Vorlagen selbst kreativ zu werden. Private Führungen durch Sonder- oder Dauerausstellung sind jederzeit unter maria.parucki@museumgugging.at buchbar.

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Quelle: Florian Müller / Museum NÖ

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