2016 hat die Fachgruppe Güterbeförderungsgewerbe der NÖ Wirtschaftskammer für Volksschulen die Aktion „Der Lkw bringt, was wir täglich brauchen“ gestartet. Ein Jahr später hat man dieses Programm um den Schwerpunkt „toter Winkel“ bereichert und 2019 auf Mittelschulen ausgeweitet. Bis heute haben so schon mehr als 8.000 Kinder aus Volks- und Mittelschulen viel Wissenswertes über die Bedeutung des Lkw und insbesondere über die Sicherheit im Straßenverkehr erfahren.

Mit „Der Lkw bringt, was wir täglich brauchen“ habe die NÖ Wirtschaftskammer ein erfolgreiches Projekt auf die Straße gesetzt, „das eine wertvolle Ergänzung zu unserer pädagogischen Arbeit im Rahmen der Verkehrserziehung ist“, stellt NÖ Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister fest. Als besonders erfreulich hebt sie hervor, dass die Rolle des Lkw kindgerecht vermittelt und insbesondere der Sicherheitsaspekt gebührend behandelt werde.

Diesen Umstand unterstreicht auch Markus Fischer, Fachgruppenobmann des NÖ Güterbeförderungsgewerbes: „Neben der Tatsache, dass wir unseren hohen Lebensstandard ohne Transportwirtschaft nicht halten könnten, ist uns die Sicherheit im Straßenverkehr – insbesondere für Kinder und Jugendliche – ein zentrales Anliegen.“

Neu im Rahmen der Aktion ist eine Urkunde, die die teilnehmende Schule als „besonders um die Verkehrssicherheit der SchülerInnen bemühte Einrichtung“ auszeichnet. Das war heuer die Volksschule Höflein, die von einem Lkw der Firma Kampel aus Bruck an der Leitha Besuch erhalten hat (siehe Bild). „Mit der Urkunde wird dem Thema Sicherheit im Straßenverkehr und dem Auftrag, den Schülerinnen und Schülern dieses Thema näher zu bringen, die entsprechende Aufmerksamkeit zuteil“, sagt Brigadier Willy Konrath, Leiter der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich.

Beate Färber-Venz, Obfrau der Sparte Transport und Verkehr in der NÖ Wirtschaftskammer unterstreicht die Relevanz der erfolgreichen Aktion des Güterbeförderungsgewerbes: „Auf den letzten Kilometern zum Supermarkt sind eben keine Schienen verlegt. Der Lkw ist derzeit einfach unerlässlich – das haben wir besonders während Corona und durch den Krieg in der Ukraine eindeutig vor Augen geführt bekommen.“

www.wko.at/noe/leben-ohne-lkw

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