Die Landstraße führt vom Hauptplatz aus nach Süden und bietet eine Vielfalt an Geschäften. Die Fußgängerzone mit ihren malerischen Seitengasserln ist der ideale Ausgangspunkt für ausgedehnte Shopping-Touren. Foto: Stadt Linz
Die Landstraße führt vom Hauptplatz aus nach Süden und bietet eine Vielfalt an Geschäften. Die Fußgängerzone mit ihren malerischen Seitengasserln ist der ideale  Ausgangspunkt für ausgedehnte Shopping-Touren. Foto: Stadt Linz

An neun Standorten von Einkaufsstraßen wurde im Oktober 2014 im Auftrag der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz und der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Linz-Stadt von der Firma CITY TEAM Stadt und Standortentwicklung, die Passantenfrequenz für eine Woche von Montag bis Samstag von 8 bis 19 Uhr erhoben. Für den langjährigen Vergleich und Städtevergleich werden auch die Werte bis 18 Uhr angegeben:

Mit einer Wochenfrequenz von 230.000 Passanten (bis 18 Uhr: 216.300) weist der Standort Landstraße 41/44 auf Höhe der Mozartkreuzung wieder einen Top-Wert auf. Mit einem Plus von 9,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wurden die etwas unterdurchschnittlichen Werte der letzten drei Jahre wieder wettgemacht. Das erfreuliche Plus sind auch gute Voraussetzungen, im Vergleich der belebtesten Einkaufsstraßen Österreichs außerhalb von Wien, wieder die Nase vorne zu haben, nachdem sich Linz diesen Titel im Vorjahr mit Innsbruck teilen musste und 2012 sogar etwas zurücklag. Dieser Städtevergleich liegt noch nicht vor.

Die Auszeichnung der Linzer Landstraße als beste Einkaufsstraße im Vergleich der Landeshauptstädte wird auch durch die hohen Frequenzwerte auf einer sehr großen Länge untermauert. Der nördliche Teil der Landstraße weist auf Höhe Spittelwiese eine Frequenz von 190.600 Passanten (bis 18 Uhr: 176.200) auf, allerdings mit Rückgang von 8,4 Prozent zum Vorjahr. Mit einem sehr erfreulichen Plus von 15,4 Prozent wurden auf der südlichen Landstraße zwischen Schillerpark und Goethekreuzung 99.900 Passanten gezählt (bis 18 Uhr: 92.200). Im zweiten Jahr nach dem Umbau zur Begegnungszone gibt es bereits einen Zuwachs bei der Wochenfrequenz von 14.500 Passanten im Vergleich zu 2011.

 Für einen gemütlichen Plausch hoch oben über den Dächern der Landstraße sollte stets ein bisserl Zeit vorhanden sein. Foto: Stadt Linz

Für einen gemütlichen Plausch hoch oben über den Dächern der Landstraße sollte stets ein bisserl Zeit vorhanden sein. Foto: Stadt Linz

Im nächsten Jahr wird Linz mit der südlichen Landstraße einen dritten Ort mit einer sechsstelligen Passantenfrequenz haben und die 100.000er-Marke überschreiten!“, ist Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider vom weiteren Potenzial der südlichen Landstraße überzeugt. „Die Kombination von Straßenbahn und Begegnungszone sind für eine Einkaufsstraße ideale Rahmenbedingungen im Verkehrsbereich. Die öffentlichen Investitionen in die Stadtentwicklung haben auch einen privaten Investitionsboom ausgelöst, der noch lange nicht abgeschlossen ist.“, so die Stadträtin.

Modell südliche Landstraße als Vorbild für Entwicklung von Urfahr
Das erfolgreiche Modell der südlichen Landstraße sollte auch als Vorbild für die längst überfällige Stadtentwicklung im Bereich der Hauptstraße für das Zentrum von Urfahr dienen. Die Hauptstraße könnte zur Begegnungszone werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass für den Durchzugsverkehr und für den öffentlichen Verkehr eine Gesamtverkehrslösung für das Zentrum von Urfahr gefunden wird. Ohne eine Gesamtverkehrslösung und ohne einen Masterplan wird die Stadtteilentwicklung von Urfahr-Zentrum das vorhandene Potenzial nicht ausschöpfen können.“, fährt Susanne Wegscheider fort. Mit einer Wochenfrequenz von 44.100 Passanten (bis 18 Uhr: 41.100) in der Hauptstraße 54/63 liegt die Wochenfrequenz nicht einmal halb so hoch wie in der südlichen Landstraße. Trotz der sehr erfolgreichen Lentia City bleibt die Außenwirkung auf die Hauptstraße, mit einem Zuwachs von 4.600 Passanten seit 2011 hinter den Möglichkeiten zurück, die aufgrund des Kaufkraftpotenzials aus dem lokalen und regionalen Einzugsgebiet gegeben wären.

 Heraus aus der Pöstlingbergbahn (rechts) und hinein in die Tramway der LINZ AG am Hauptplatz. Von hier aus beginnt die Linzer Landstraße ihren Lauf. Foto: Stadt Linz

Heraus aus der Pöstlingbergbahn (rechts) und hinein in die Tramway der LINZ AG am Hauptplatz. Von hier aus beginnt die Linzer Landstraße ihren Lauf. Foto: Stadt Linz

Dazu Mag. Klaus Schobesber, Obmann WKO Linz-Stadt
Es muss seitens der Stadt weiterhin alles getan werden, um die Kaufkraft im Wettbewerb mit den Einkaufszentren außerhalb des Stadtgebiets und dem Onlinehandel nicht weiter abfließen zu lassen.“

Und Werner Prödl, Obmann des Linzer City Rings, ergänzt:
Die Linzer City erzielt nicht nur bei der Passantenfrequenz, sondern generell bei den jüngsten Imageanalysen Top-Attraktivitätswerte. Beispielsweise wurden im Zuge der oberösterreichweiten Kaufkraftstromanalyse 2014 Oberösterreichs Konsumenten gebeten, ihre Meinung zur Attraktivität ausgewählter Innenstädte des Bundeslandes abzugeben. Unter den 18 wichtigsten oberösterreichischen Innenstädten erreicht die Linzer City beinahe ausschließlich Top-Werte. Vor allem in den Punkten „Gesamtattraktivität“ (Gesamtnote 1,7) und „Branchenmix“ (2,0) schneidet die Innenstadt hervorragend ab. Diese erfreulichen Werte sind auch das Ergebnis der vielen Aktivitäten des Linzer City Rings wie beispielsweise der Linzer City-Gutschein, die Linzer City-Events mit den Langen Einkaufsnächten, umfangreiche Internet- und Web 2.0-Präsenz oder die Parkmünzenaktion.“

www.linz.at

www.linztermine.at

 

 

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