Von links: Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier, HR Mag. Maria-Theresia Wirtl (Genussland OÖ Manfred Auer (Käseglocke), Norbert Eder (Mosteria) und KR Mag. Klaus Schobesberger (WKO). Foto: privat
Von links: Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier, HR Mag. Maria-Theresia Wirtl (Genussland OÖ Manfred Auer (Käseglocke), Norbert Eder (Mosteria) und KR Mag. Klaus Schobesberger (WKO). Foto: privat

Der Linzer Südbahnhofmarkt präsentiert „Most am Markt“ mit einer Auswahl der besten heimischen Moste.

Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr versammeln sich am Samstag, 10. Juni 2017 Oberösterreichs Top-MostproduzentInnen am Südbahnhofmarkt in Linz. In der Zeit von 9 bis 14 Uhr präsentieren diese die neuen Qualitätsmoste, die natürlich zu verkosten sind. Als „Qualitätsmost“ darf nur ein Most bezeichnet werden, der eine staatliche Prüfnummer erhalten hat. Damit darf dieser das neue Logo des Qualitätsmostes am Deckel des Schraubverschlusses führen.

Um diese Prüfnummer zu erhalten, müssen das Laborergebnis und eine Juryverkostung positiv sein und die Anzahl der vorhandenen Flaschen der jeweiligen Sorte gemeldet werden. Da eine Probe beim Untersuchungsinstitut verwahrt bleibt, kann im Zweifelsfall ein Vergleich der Proben gemacht werden. Somit können die KonsumentInnen darauf vertrauen, dass ein als solcher gekennzeichneter „Qualitätsmost“, tatsächlich beste Qualität garantiert. In Oberösterreich haben bisher 16 ProduzentInnen einen „Qualitätsmost“ genehmigt bekommen, die meisten davon sind bei der Präsentation am Südbahnhofmarkt dabei.

Professionalisierung in der Erzeugung
Qualitätsmost ist auch ein Zeugnis der Professionalisierung: Nicht nur die Produktion, sondern auch die Betriebsstrukturen entwickeln sich weiter. So sind von den ausstellenden Betrieben mittlerweile schon zwei Drittel auch gewerblich tätig und haben in ihren Betrieben auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Nicht nur die Wirtschaft, sondern vor allem die Natur und die Biodiversität gewinnt durch die steigende Beachtung alter Obstsorten: Viele Streuobstbäume sind wegen ihrer seltenen Art wieder gefragt und sorgen für eine breite Abwechslung in der Landschaft und im Lebensraum für viele Tiere. Wenn alte Sorten wie die „Schafnase”, ein „Mauthausner Lemoniapfel“, der „Weberbartl“, die „Hoadlbirne“ oder die „Winawitzbirne“ verkostet werden, wird erst wieder bewusst, wieviel Wissen seit Generationen in die Züchtung von Obstsorten gelegt wurde.

Mehr als 100 Moste zu verkosten
Eröffnet wird die Veranstaltung um 9 Uhr mit einem geführten Rundgang durch Mostsommelier Norbert Eder. Insgesamt werden über 100 verschiedene oberösterreichische Moste zu verkosten sein: Von extratrocken Apfelmosten bis lieblichen Birnenmosten, für jede Besucherin und jeden Besucher ist garantiert der richtige Geschmack dabei.

„Frische, authentische Produkte aus der Region – genau dafür steht unser Südbahnhofmarkt. Er ist damit der ideale Platz für die Präsentation der hervorragenden heimischen Mosterzeugnisse. Most am Markt wird ein kulinarischer Höhepunkt!“, ist sich Marktreferent Vizebürgermeister Bernhard Baier sicher.

Mit Most ein Stück Oberösterreich genießen
Der Most ist ein definiertes Leitprodukt im Genussland Oberösterreich, denn er hat im „Lande ob der Enns“ in Oberösterreich seit jeher einen hohen Stellenwert. Die Vielfalt und das Angebot sind groß, die Qualität hervorragend und die Nachfrage stetig steigend.

Der Most hat in den vergangenen Jahren eine atemberaubende Entwicklung hinter sich gebracht, vom einfachen Durstlöscher zum Qualitätsprodukt erster Güte – diese zeigen die Vielzahl der Prämierungen, weit über die Landesgrenzen hinweg. „Gerade der Most ist ein Produkt aus dem Herzen Oberösterreichs. Jeder Schluck Most ist Natur, in jedem Glas steckt gleichsam ein Stück Heimat. Natürlicher Geschmack, spürbare Qualität und gelebte Tradition: Einfach, ehrlich und gut. Das ist uns wichtig und dazu stehen wir!“, verweist Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger auf die lange Tradition, auf die der Most im Bundesland OÖ zurückblicken kann.

Mehr als 450 bäuerliche Betriebe beschäftigen sich in Oberösterreich mit der Mostproduktion, oft in Kombination mit einer Mostbuschenschank und klassischer Direktvermarktung.

Geprüfte Qualität schafft Vertrauen
Die Obstweinverordnung ermöglicht es nun auch den MostproduzentInnen, was für die WeinproduzentInnen schon lange Realität ist, „Qualitätsmost – mit staatlicher Prüfnummer“ anzubieten, und damit den KundInnen gesicherte, geprüfte Qualität zu garantieren. Neben dem klassischen Ab Hof Verkauf führen die Absatzwege immer öfter in Richtung Gastronomie und Handel. Gerade für diese Zielgruppe ist dokumentierte, stabile, gleichbleibende Qualität besonders wichtig und vertrauensbildend.

Die Präsentation von Qualitätsmosten am Linzer Südbahnhofmarkt ist eine wichtige Maßnahme der Bewusstseinsbildung, die das Interesse und die Aufmerksamkeit der KonsumentInnen auf den Most als hochqualitatives landwirtschaftliches Erzeugnis und wertvolles Naturprodukt lenken soll.

Most und Käse – das passt zusammen
Zu den ausgezeichneten Steinobstweinen empfiehlt Käsesommelier Manfred Auer die passenden Käsesorten, die am Samstag ebenfalls zur begleitenden Verkostung präsentiert werden. Das Obstgut St. Isidor sorgt zudem mit dem beliebten Leondinger Grünspargel im Backteig für kulinarische Unterstützung.

WKO Linz-Stadt Obmann Klaus Schobesberger zeigt sich vom Engagement der Südbahnhofmarkt-Unternehmer begeistert: „Wo würde diese Präsentation, die auch vom Genussland OÖ tatkräftig unterstützt wird, besser passen als am wohl bekanntesten oberösterreichischen Grünmarkt. Ich wünsche gutes Gelingen.“

Attraktives Programm am Südbahnhofmarkt
Neben Most am Markt lädt der Südbahnhofmarkt mit zahlreichen weiteren besonderen Programmpunkten zum Gustieren, Einkaufen und Verweilen.

Jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr: Frühstück am Markt

Entspannt in den Tag starten mit frischen Produkten vom Markt. Entsprechende Sitzmöglichkeiten stehen vor Ort zur Verfügung.

GESCHMACKSVERSTÄRKERIN

Jeden zweiten Freitag wird ein saisonales Lebensmittel verkostet. Feine Kostproben & Co. gibt’s an den Ständen mit der „GESCHMACKSVERSTÄRKERIN“-Flagge. Dazu gibt es eine 1/2 Stunde gratis parken und günstige Parktarife direkt am Gelände (Schrankeneinfahrt über Eisenhandstraße). Nach den ersten beiden Schwerpunkten zu Spargel und Erdbeeren stehen an den kommenden Freitagen folgende Produkte im Fokus der Geschmacksverstärkerin:

9. Juni 2017: Kirschen

23. Juni 2017: Marillen

7. Juli 2017: Eierschwammerl

23./24. Juni 2017: Wein am Markt

www.südbahnhofmarkt.at

www.linz.at

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