
Wien wurde Anfang September zum Treffpunkt internationaler Kaffeekunst: Beim Grand Finale des Julius Meinl Barista Cup 2026 im MuseumsQuartier traten 15 nationale Barista-Champions aus aller Welt gegeneinander an. In den Disziplinen Espresso, Cappuccino und Signature Drink stellten sie vor einer internationalen Fachjury und dem Publikum ihr Können unter Beweis.
Den Gesamtsieg und damit den Titel „Overall Champion 2026“ sicherte sich Elizaveta Rîmscaia aus Moldau. In der Kategorie Espresso überzeugte Stefan Kot aus Polen, während Luka Darispanashvili aus Georgien die Disziplin Signature Drink für sich entschied.
Auch Österreich durfte sich über einen Erfolg freuen: Der heimische Champion Mario Benetseder gewann die Cappuccino-Disziplin und holte damit eine der begehrten Auszeichnungen des internationalen Wettbewerbs nach Österreich.
Kaffeekultur als Erlebnis
Das Grand Finale am 4. September bildete den Höhepunkt einer umfassenden Kampagne rund um den Julius Meinl Barista Cup. Konzeption, Planung und Umsetzung lagen bei der Wiener Full-Service- und Experiential-Agentur DIVISION4, die sich in einem mehrstufigen Pitch-Prozess mit ihrem Konzept durchgesetzt hatte.
Dabei sollte der Wettbewerb nicht ausschließlich als klassisches Event inszeniert werden. Vielmehr wurden Veranstaltung, Markenerlebnis, Kommunikation, Social Media, PR und Aktionen im öffentlichen Raum miteinander verbunden.
Im MuseumsQuartier zeichnete DIVISION4 unter anderem für die architektonische Gestaltung und Inszenierung der Hauptbühne sowie die Regie des Bühnenprogramms verantwortlich. Ergänzt wurde das Finale durch eine interaktive „Coffee Experience World“, die Besucherinnen und Besuchern die Welt des Kaffees näherbrachte.

Ein riesiger Kaffeebecher reist durch Wien
Bereits vor dem Finale sorgte eine ungewöhnliche Aktion im Wiener Stadtbild für Aufmerksamkeit. Im Rahmen der „Giant Cup Tour“ machte ein überdimensionaler Julius-Meinl-Kaffeebecher an einigen der bekanntesten Wahrzeichen der Bundeshauptstadt Station.
Zu sehen war der „Giant Cup“ unter anderem beim Wiener Riesenrad, bei der Gloriette im Schlosspark Schönbrunn sowie beim Stephansdom. Die Inszenierung sollte Passantinnen und Passanten auf das bevorstehende Finale aufmerksam machen und die Verbindung zwischen Wien und seiner traditionsreichen Kaffeekultur sichtbar in die Stadt tragen.
„Der Barista Cup war für uns weit mehr als ein reines Event. Es war eine ganzheitliche Markeninszenierung“, erklärt Alexander Zoubek, Geschäftsführer von DIVISION4. Vom interaktiven Markenerlebnis über die Eventinszenierung bis zur Aktivierung im Wiener Stadtbild habe das Projekt gezeigt, wie Markenwelten im Live-Erlebnis umgesetzt werden können.
Auch Juliette Guerin, Global Head of HoReCa Marketing der Julius Meinl Coffee Group, unterstreicht die Idee hinter dem Konzept. Entscheidend sei gewesen, den Barista Cup nicht isoliert zu betrachten, sondern die unterschiedlichen Elemente – von der Präsenz im Wiener Stadtbild über die Coffee Experience bis zum Grand Finale – miteinander zu verbinden.

Wien und die lange Tradition des Kaffees
Mit dem internationalen Finale fand der Barista Cup an einem Ort statt, der eng mit europäischer Kaffeehauskultur verbunden ist. Julius Meinl wurde 1862 gegründet und zählt zu den traditionsreichsten Kaffeeröstereien und Kaffeehausmarken Österreichs.
Heute sind Kaffees und Tees von Julius Meinl nach Unternehmensangaben in mehr als 50.000 Hotels, Kaffeehäusern und Restaurants in 70 Ländern vertreten.
DIVISION4 wiederum ist seit 1997 in den Bereichen Experiential Marketing, Events, Promotion und integrierte Markenkommunikation tätig. Die Wiener Agentur entwickelt und realisiert Kommunikations- und Markenkonzepte für nationale und internationale Unternehmen.
Für die strategische PR-Arbeit rund um den Julius Meinl Barista Cup 2026 zeichnete die Kommunikationsagentur skias. strategy+relations verantwortlich.
Ein internationales Finale, außergewöhnliche Kaffee-Kreationen und ein riesiger Kaffeebecher vor Wiener Wahrzeichen: Der Julius Meinl Barista Cup 2026 verband Wettbewerb, Kaffeekultur und Stadterlebnis – und rückte Wien für einige Tage einmal mehr als Stadt des Kaffees in den Mittelpunkt.
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© DIVISION4 Berger/Hoffmann