Eine Frau kämpft um ihre Würde, die Freiheit und die Liebe;

Prag 1945: Ella ist erst 12 Jahre alt, als ihr Vater von tschechischen Revolutionsgarden erschlagen wird. Fortan gelten Ella, ihre deutsche Mutter und der neugeborene Bruder als Freiwild. Die Kommunisten übernehmen die Macht und Ella steht wieder auf der falschen Seite. Auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit gerät sie an den Egozentriker Pavel, der sie misshandelt und betrügt. Ella kämpft nicht nur um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Alina, sondern auch um ihre Würde. Ihre spätere große Liebe, der jüdische Arzt Milan scheint unerreichbar für sie. Ihre Treffen geraten zur Falle, da ihnen der Geheimdienst dicht auf den Fersen ist. So schmieden sie den Plan zur getrennten Flucht in den Westen und vereinbaren einen Treff- und Zeitpunkt, dürfen aber vorher keinen Kontakt mehr haben …

„Manchmal muss man an Orte der Vergangenheit zurückkehren, damit Frieden einkehren kann. Damit nimmt man den Erinnerungen die Schärfe. Ich wuchs in zwei Sprachen auf, lebte zwischen zwei Kulturen, zwischen zwei verfeindeten Nationen, die bis heute nach einer Aussöhnung suchen. Ich war fast mein ganzes Leben lang zwischen den Welten.“, so die heutig 87-jährige Ella Berner.

„Das Leben der inzwischen siebenundachtzigjährigen Ella aus Prag hat mich tief berührt. Ich konnte mich nicht losreißen vom Schicksal der damals Zwölfjährigen, die aus der heilen Kindheit bei ihrer deutschen Großmutter in die brutale Welt der tschechischen Revolutionsgarden gerissen wurde, um der ebenfalls deutschen Mutter mit dem neugeborenen Brüderchen beizustehen. Bescheiden strebte Ella ihr Leben lang nur nach ein bisschen Glück. Und dafür nahm sie jede Herausforderung an. Für die Liebe. Für ihr Kind. Für die Freiheit. Für ihre Würde. Eine großartige Geschichte über eine großartige Frau.“, meint die Bestseller-Autorin Hera Lind.

Autorin Hera Lind. Foto: © Tina Graf
Über die Autorin:

Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Seit einigen Jahren schreibt sie ausschließlich Tatsachenromane, ein Genre, das zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Immer wieder erobert sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihr Roman Die Hölle war der Preis, eine bewegende Geschichte, die im Frauengefängnis Hoheneck in der ehemaligen DDR spielt, stieg sogar direkt auf Platz 1 ein. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg. 

www.heralind.com

oepb-REZENSION:

Eine wahre Erzählung in typischer Hera Lind Manier – beeindruckend und bewegend. Die Kapitel sind so verfasst, dass man sich immer eine gedankliche Erholungspause gönnen kann, denn die erzählte Geschichte ist wahrhaft keine leichte Kost. Ja, man könnte an dieser Stelle auch „Geschichtsbuch“ und tatsächlich Erlebtes, das für die Nachwelt allemal zu bewahren lohnt, dazusagen.

In ihrem Erzählband schildert Hera Lind die Geschichte der kleinen Ella Vojanová. Zu Beginn ist Ella 11 Jahre alt und lebt bei Großmutter Auguste und Tante Bertl in Hillemühl, einer kleinen deutschen Gemeinde in Tschechien. Mama Maria, eine Deutschen, und Papa Jakob, ein Tscheche, leben in dem kleinen Dorf Zahořany in der Nähe von Prag und erwarten die Geburt ihres zweiten Kindes. Ende April, Anfang Mai 1945, der Krieg ist verloren, verlieren Oma Auguste und Tante Bertl ihr Haus und ihren kleinen Gemischtwarenladen in Hillemühl. Die Revolutionsgarden wollen nur eins: Rache an den Deutschen. An allen Deutschen. Ella geht zurück nach Prag zu ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Alex. Was passiert gegen Kriegsende in Tschechien? Wie sicher sind die Deutschen hier? Ist jetzt wirklich Frieden und was bringt der Sozialismus? Welche Rechte und Möglichkeiten haben Frauen in der Nachkriegszeit? Emanzipation?

Ohne Hoffnung und Liebe, was auch hier präzise beschrieben wird, lässt sich das Leben nicht aushalten. Es ist immer wieder erstaunlich und unvorstellbar, was ein Mensch alles erleiden, erdulden und aushalten kann. Dieser Tatsachen-Roman gewährt einfühlsam einen äußerst interessanten Einblick in die damalige Zeit, nach Prag und in die Tschechoslowakei nach 1945, wo Vertreibung, Enteignung und Ermordung von Deutschen zum guten Ton gehörte.

Wie diese emotionale und teilweise grausame Geschichte weitergeht, das sollte jeder Interessierte selbst herausfinden. 

Danke, für dieses wunderbare Buch. Wie man sieht, werden die Zeiten nicht besser … und die Menschen auch nicht unbedingt klüger. Ein gelungenes und auf Tatsachen beruhendes Meisterwerk! Wir können und dürfen diese Lektüre wärmstens empfehlen.

HERA LIND / Die Frau zwischen zwei Welten

Roman nach einer wahren Geschichte

432 Seiten, Taschenbuch, Klappenbroschur

ISBN 978-3-453-29227-7

Zum Preis von € 11,30 (Österreich), und € 10,99 (Deutschland), sowie CHF 16,90 (Schweiz)

Erschienen bei DIANA

www.diana-verlag.de

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