Bei der Inspektion von Bahngleisen, die in regelmäßigem Abstand verpflichtend vorgeschrieben ist, hat der Einsatz unbemannter Drohnen einen großen Vorteil: Die Fluggeräte können mit einer Vielzahl an Hochleistungssensoren über große Strecken hinweg Präzisionsdaten erfassen, automatisch speichern und auswerten. Eine besondere Bedeutung kommt dem vollautomatisierten Kontrollsystem mittels Drohnen speziell in unwegsamen Regionen, wie den Alpen mit hohen Bergen und steilen Schluchten, aber auch im Bereich dichter Wälder zu.

Auf diese und weitere Anwendungen hat sich die im Vorjahr als Joint-Venture ins Leben gerufene DRUM (Dynamic Rail Utilities Monitoring) GmbH in Tulln spezialisiert. Gründer der neuen High-Tech-Firma sind die niederösterreichische SmartDigital-Gruppe, ein führender Experte für die digitale Transformation kritischer Infrastruktur, und DRS, Digital Rail Solutions, Teil der Plasser-Gruppe, der weltweite Technologieführer für Gleisbaumaschinen.

DRUM ermöglicht Bahnnetzbetreibern die vollständige, automatisierte Digitalisierung ihrer Infrastruktur. Das heißt, die Kunden erhalten ein vollständig neues Portfolio an Lösungen, um Planungs-, Bau- und Wartungsarbeiten automatisiert und ressourcensparend bei laufendem Betrieb umzusetzen. Dazu wird die Datenerfassung durch unbemannte Langstrecken-Drohnen mit Daten aus anderen Quellen wie Messfahrzeugen, Satellitenaufnahmen und ERP-Systemen der Bahnnetzbetreiber zusammengeführt und mit einer eigens programmierten, hochskalierbaren IoT-Plattform mit Künstlicher Intelligenz ausgewertet.

Foto: © Pixabay

www.drum.at

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