Bild 1_EisenbergerIn der Nacht zum morgigen Sonntag ist es so weit: Das erste ÖBB-Fahrplanjahr auf den neuen Hochleistungsstrecken durch das Tullnerfeld und das Unterinntal, sowie der Teilbetrieb des Wiener Hauptbahnhofs wurde erfolgreich abgewickelt. Vor einem Jahr ist eine neue Ära des Eisenbahnfahrens in Österreich angebrochen. Erstmals sind Züge – die ÖBB railjets – planmäßig mit 230 km/h unterwegs. Auch schnelle Pendlerzüge wie die REX200 und Güterzüge benützen die Neubaustrecken. Auf den neuen Hochleistungsstrecken sind täglich in Summe bis zu 300 Züge unterwegs, auch der Wiener Hauptbahnhof wird täglich von bis zu 300 Zügen frequentiert.

Bildtext: Wer mit den ÖBB reist, kommt nicht nur entspannter an, sondern schlägt auch zeitmäßig den Staus und dem immensen Straßenverkehr ein Schnippchen. „Zeit sparen – Bahn fahren“ ist nach wie vor ein Gebot der Stunde. Foto: ÖBB/Eisenberger

WEBLINK: Die neue Weststrecke im Zeitraffer
Einmal die Fahrt Wien – Salzburg aus Lokführerperspektive im Zeitraffer erleben:
www.youtube.com/watch?v=dtPP1HSGhnw  

 

Auf der neuen Höchstleistungsstrecke erreichen die St. Pöltner Wien in nur 25 Minuten (und umgekehrt). Foto: Robert Deopito
Auf der neuen Höchstleistungsstrecke erreichen die St. Pöltner Wien in nur 25 Minuten (und umgekehrt). Foto: Robert Deopito

Mit den ÖBB Lebenszeit sparen: Die neue Weststrecke
Fahrgäste profitieren von besonders kurzen Fahrzeiten: Wer mit dem Zug fährt, spart im Vergleich zum Auto wertvolle Lebenszeit und legt wichtige Strecken besonders schnell zurück. Highlights sind die Verbindungen Wien – St. Pölten in nur 25 Minuten, Wien – Linz in 1:15 Stunden und Wien-Salzburg in 2:22 Stunden. Ab Sonntag fährt man von Wien nach Innsbruck in nur 4:08 Stunden. Ganz klar: Die umweltfreundliche Bahn lässt das Auto deutlich hinter sich.
 
Wien Hauptbahnhof: Eröffnung im Dezember 2014, Vollbetrieb Dezember 2015
Derzeit halten am Wiener Hauptbahnhof im Wesentlichen jene Züge, die früher am Wien-Südbahnhof (Ostseite) gefahren sind. Das sind die Nahverkehrs- und Regionalzüge der Ost–bahn und des Marchegger Asts, sowie die S-Bahnen S80 und die S60. Im Unterschied zu früher werden diese Züge aber über Wien-Meidling durchgebunden. Die Verkehrsstation Wien Hauptbahnhof wird im Dezember 2014 fertig gebaut sein. Bis zum Dezember 2015 werden weitere Gleisanlagen installiert sein, damit er seine internationale Drehscheibenfunktion aufnehmen kann. Täglich fahren schon heute rund 300 Züge den teilweise eröffneten Wiener Hauptbahnhof an (Gleis 9 bis 12, ohne Schnellbahn-Stammstrecke).

Hochleistungsstrecken Tullnerfeld und Unterinntal: Bis zu 300 Züge täglich
Die beiden insgesamt 100 Kilometer langen Strecken zwischen Wien und St. Pölten, sowie im Unterinntal zwischen Kundl und Volders-Baumkirchen, sind mit Europas modernster Zugsicherungstechnologie ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Die aus Radar, GPS GSM und auch analogen Meßinstrumenten zusammen gesetzte Technologie erlaubt es, Geschwindigkeiten von 230 km/h und 220 km/h zu fahren – sicher und komfortabel. Auf der neuen Hochleistungsstrecke zwischen Wien und St. Pölten sind täglich bis zu 165 Züge unterwegs, im Unterinntal sind es bis zu 130 Züge.

In bereits einem Jahr geht der neue Wiener Hauptbahnhof in seinen heiß ersehnten Vollbetrieb. Foto: Roman Bönsch
In bereits einem Jahr geht der neue Wiener Hauptbahnhof in seinen heiß ersehnten Vollbetrieb. Foto: Roman Bönsch

Weiterhin starkes Angebot für Pendler und Schüler

Pendler und Schüler sind bei den ÖBB weiterhin gut aufgehoben: Reisende, die Zeitkarten der Verkehrsverbünde haben, können die Züge der ÖBB unverändert und ohne Einschränkung benützen. Damit die tägliche Fahrt zur Schule und an den Arbeitsplatz bequem und entspannt verläuft, verstärken die ÖBB wichtige „Pendlerzüge“ mit zusätzlichen Wagen. Bei einzelnen Zügen gibt es in Zukunft um bis zu 33 Prozent mehr Sitzplätze.
 
Verbesserung des Knoten Amstetten
Mit dem Fahrplanwechsel am morgigen Sonntag verbessern die ÖBB auch die Anschlüsse von Regionalzügen der Strecke Kleinreifling – Amstetten zu den ÖBB InterCity-Zügen auf der Weststrecke. Durch den Einsatz von modernen, klimatisierten und schnelleren Triebwagen, beträgt die Übergangszeit in Amstetten künftig 5 bzw. 7 Minuten (bisher 3 bis 5 Minuten). Das sichert den Fahrgästen den Anschluss beim Umsteigen.
 
Tullnerfeld: 81 ÖBB-Verbindungen pro Tag
Am Bahnhof Tullerfeld halten die ÖBB InterCity-Züge ab Sonntag (Fahrplanwechsel) weiterhin in beide Richtungen. Damit profitieren die Bahnkunden am Bahnhof Tullnerfeld werktags von 34 (17 Richtung Westen; 17 Richtung Osten) ÖBB-Fernverkehrszügen und von 47 ÖBB-Nahverkehrszügen. Zehn der 47 Nahverkehrszüge sind besonders schnell mit 200 km/h unterwegs: Das sind die REX200, die Wien-Westbahnhof unter anderem mit St. Pölten, Loosdorf, Melk, Pöchlarn, Ybbs und Amstetten direkt verbinden. Die weiteren 37 Züge entfallen auf die Linie S40: Sie verbindet St. Pölten, Tullnerfeld, Tulln und den Wiener Franz-Josefs-Bahnhof direkt.
 

Im Unterinntal, als auch im Tullnerfeld sind die ÖBB-Fahrgäste mit Europas modernster Zugsicherungstechnologie unterwegs. Foto: ÖBB
Im Unterinntal, als auch im Tullnerfeld sind die ÖBB-Fahrgäste mit Europas modernster Zugsicherungstechnologie unterwegs. Foto: ÖBB

Alle railjets halten in St. Pölten
Ab 15. Dezember 2013 halten auch alle ÖBB railjets auf der Weststrecke in St. Pölten. Pendler haben damit noch mehr Möglichkeiten, um nach Wien und auch in den Westen zu fahren.
 
ÖBB-Fahrplan: SCOTTY & Taschenfahrpläne
Informationen zum umfangreichen Zugangebot der ÖBB sind ganz leicht in der elektronischen Fahrplanauskunft SCOTTY auf http://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn abrufbar (Züge mit der Kennzeichnung „WESTbahn“ sind keine ÖBB-Züge). Darüber hinaus sind die beliebten ÖBB-Taschenfahrpläne an den ÖBB-Personenkassen erhältlich und werden bereits an den großen Bahnhöfen verteilt. Telefonische Fahrplanauskünfte bietet auch das ÖBB-Kundenservice unter 05-1717.

www.oebb.at 
 
Weiter ÖBB-Klischee oder doch lieber Tatsachen?
http://fakten.oebb.at
 
 

Back to Top