Um mit Kryptowährungen zu handeln, benötigt man ein E-Wallet. Darin können digitale Währungen aufbewahrt werden und man kann es nutzen, um bei verschiedensten Plattformen online zu bezahlen. Auch im Casino und Online Spielhallen kann man teilweise mit E-Wallets zahlen.

Genau genommen werden in dem E-Wallet die Authentifizierungsschlüssel gespeichert, mit denen man sich als Besitzer von Coins identifiziert. Die Informationen über die tatsächlichen Coins oder Tokens werden weiterhin in der Blockchain gespeichert.

Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Anbietern für E-Wallets. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Hier werden die besten und beliebtesten E-Wallets in Deutschland vorgestellt, so dass man sich einen Eindruck von dem Angebot verschaffen kann.

Welche E-Wallets gibt es in Deutschland?

Die Anzahl der Anbieter von E-Wallets ist erheblich gestiegen. Hier kann man sich einen ersten Überblick über den Markt verschaffen und herausfinden, welches Wallet am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. E-Wallets unterscheiden sich in grundlegenden Aspekten, beispielsweise darin, auf welchen Plattformen sie verfügbar sind, welche Kryptos man über sie handeln kann und ob es sich um eine Software oder Hardware handelt. Außerdem können sich die Handhabung und Sicherheit unterscheiden. Daher sollte man sich die Zeit nehmen verschiedene Anbieter zu vergleichen, so dass man sich für das Wallet entscheidet, das ideal zu einem passt. Die hervorragendsten Wallets haben wir hier aufgeführt.

1. Guarda

Guarda ist eine E-Wallet Software, die auf Windows, Mac, iOS, Android und Chrome genutzt werden kann. Über sie können Bitcoin, Ethereum und über 50 andere Kryptowährungen gehandelt werden. Die Anwendung verfügt über einen integrierten Handel und kann leicht bedient werden, allerdings weniger intuitiv als die folgenden E-Wallets. Auch Staking ist in der App möglich, was bei vielen beliebten Assets möglich ist. Guarda zeichnet sich in erster Linie durch seine umfangreichen Funktionen aus.

2. BitBox

BitBox ist ein Hardware E-Wallet. Das System wurde in der Schweiz entwickelt und gilt als ausgesprochen sicher. Dennoch soll es leicht einzurichten und zu bedienen sein. Verwendet werden kann BitBox bei Windows und Mac Geräten über eine Web-App. Über BitBox lassen sich Bitcoin, Litecoin, Ethereum und ERC-20 Tokens handeln.

3. Ledger

Auch Ledger ist ein Hardware E-Wallet, das sogar über noch mehr Funktionen verfügt als BitBox. Neben Windows und Mac ist Ledger auch auf iOS und Android sowie Linux verfügbar. Die Bedienung gilt ebenfalls als sehr leicht, während das E-Wallet dennoch als das sicherste auf dem Markt gilt. Über Ledger lassen sich mehr als 1200 Kryptos handeln, darunter natürlich auch Bitcoin.

4. Exodus

Exodus ist eine reine Software, die auf Windows, Mac, iOS, Android und Linux verfügbar ist. Die Bedienung gilt als sehr benutzerfreundlich und ein Handel ist über die App ebenfalls möglich. Neben Bitcoin lassen sich noch über 100 andere Kryptos über Exodus kaufen und verwahren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man Währungen innerhalb der Wallet umwandeln kann. Exodus ist darüber hinaus als besonders zuverlässig bekannt.

5. Trezor

Trezor ist ein weiteres Hardware Wallet. Es zeichnet sich durch sehr hohe Sicherheitsstandards aus. Es ist etwas weniger leicht zu bedienen als Ledger oder BitBox, aber dennoch kann man schnell einen Zugang finden. Trezor kann man bei Android, Linux, Mac, iOS und Windows Geräten nutzen. Man kann über die Wallet Bitcoin und über hundert weitere Coins und Tokens handeln.

Weitere Anbieter von E-Wallets

Neben diesen Krypto Wallets gibt es natürlich noch viele andere Anbieter. Viele davon sind ebenfalls vertrauenswürdig und haben Vorteile, die die hier vorgestellten digitalen Geldbörsen eventuell nicht haben. Man sollte dennoch vorsichtig sein, denn es gibt auch durchaus Betrugsversuche. Einige weitere, unbedenkliche E-Wallets haben wir hier in keiner bestimmten Reihenfolge aufgezählt:

·        ZenGo
·        Infinity Wallet
·        Metamask
·        Blockchain.com
·        Electrum
·        Jaxx
·        MyEtherWallet
·        Lumi
·        BitGo

Software oder Hardware?

Die Unterscheidung zwischen einer Software Wallet und einer Hardware Wallet ist wohl die wichtigste. Bei Software Wallets handelt es sich meist um kostenlose Applikationen, wie beispielsweise Web-Wallets, Mobile Wallets oder Desktop Wallets. Für kleinere Beträge wird einem hier eine einfache Möglichkeit zur Verwaltung geboten. Der Empfang und das Versenden von Bitcoins und anderen Kryptos ist meist völlig unkompliziert. Je nach Anbieter kann man auch innerhalb der Wallet Kryptowährungen kaufen.

Die wichtigsten Nachteile einer Software Wallet liegen in der Sicherheit und der Notwendigkeit einer andauernden Internetverbindung. Gerade wenn man größere Beträge handeln will, könnte der Sicherheitsaspekt entscheidend sein.

Hardware Wallets zeichnen sich durch eine besonders hohe Sicherheit aus. Bei ihnen handelt es sich meist um einen USB-Stick oder ein anderes mobiles Speichermedium. Darauf sind alle Authentifizierungsschlüssel und Transaktionsdaten gespeichert, so dass niemand Zugriff erhalten kann, der nicht über die Hardware verfügt. Wenn man Hardware Wallets bei Computern nutzt, die keine Internetverbindung haben, kann auch niemand anders Zugriff darauf erhalten. Man benötigt keine dauernde Internetverbindung, um sein Wallet zu verwalten und auch Backups zu erstellen und Sicherheitsmechanismen umzusetzen ist leicht. Dafür ist die Benutzerfreundlichkeit von Hardware Wallets für gewöhnlich geringer und sie sind nicht kostenlos.

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