König Willem Alexander, Königin Máxima und Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger. Foto: © APA / Manfred Hörmandinger

Ihre Majestäten König Willem-Alexander und Königin Máxima der Niederlande besuchten am 28. Juni 2022 in Begleitung von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen und Mag. Doris Schmidauer die Österreichische Nationalbibliothek. Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger begrüßte die Gäste im barocken Prunksaal, in dem wertvolle Objekte mit historischem Bezug zu den Niederlanden präsentiert wurden: unter anderem Schriften des ersten Hofbibliothekars Hugo Blotius sowie eines seiner Nachfolger, Gerard van Swieten, beide geborene Niederländer. 

Im Bild von links: Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger, Mag. Doris Schmidauer, Bundespräsident Alexander van der Bellen, Königin Máxima und König Willem-Alexander. Foto: © APA / Manfred Hörmandinger

Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger: „Es war mir eine besondere Ehre und Freude, Ihre Majestäten und das Präsidentenpaar zu empfangen und einige der wertvollsten und historisch bedeutsamsten Objekte aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Länder in diesem Rahmen zeigen zu können.“
 
Der barocke Prunksaal bildete die passende, imperiale Kulisse für diese besondere Präsentation. Die Objekte verdeutlichen die Verbindung der ehemaligen Hofbibliothek mit den Niederlanden vor mehr als 400 Jahren: darunter der älteste Katalog der Hofbibliothek zur Benützung des Bestandes aus 1576, der auf den ersten Hofbibliothekar und Niederländer Hugo Blotius zurückgeht. Ebenfalls präsentiert wurde ein von 1751–1771 entstandener Katalog über die Auflistung aller verbotenen Werke im Zuge der 1751 eingerichteten Bücher-Zensur-Hofkommission, deren Vorsitzender der aus Leiden stammende Gerard van Swieten (1700–1772), Leibarzt Kaiserin Maria Theresias und Präfekt der Hofbibliothek, war. 

Von links: König Willem-Alexander, Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger, Königin Máxima und Mag. Jan Mokre, Direktor der Kartensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Foto: © APA / Manfred Hörmandinger

Die Ehrengäste betrachteten auch das kostbarste kartographische Objekt der Österreichischen Nationalbibliothek, einen Auszug aus dem fünfzigbändigen Atlas Blaeu-Van der Hem aus Amsterdam aus den Jahren 1662–1678, Bestandteil des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Dieser Atlas stellte die gesamte, damals bekannte Erde dar. Zwei weitere wertvolle Objekte aus den Beständen waren das prachtvoll ausgestattete Stundenbuch des Burggrafen von Montfort mit Stammsitz Utrecht aus 1450 sowie die aufwendigste der mittelniederländischen Historienbibeln um 1460, eine Abschrift der ersten Bibelübersetzung in die Landessprache.
 

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Quelle: Österreichische Nationalbibliothek / ÖNB

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