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Wir begrüßen die heute angekündigte Initiative des Mobilitätsministeriums ausdrücklich, einen Reformprozess zur ÖBB-Struktur anzustoßen und damit den unternehmerischen Handlungsspielraum der ÖBB zu erweitern”, reagiert ÖBB CEO Andreas Matthä positiv auf die heutige Ankündigung von Bundesminister Peter Hanke, die ÖBB im Rahmen einer Strukturreform effizienter zu gestalten und sie mit mehr Flexibilitäten im Sinne des Kunden auszustatten. „Die ÖBB stehen vor großen Herausforderungen, die Nachfrage im öffentlichen Verkehr wächst kontinuierlich, der Wettbewerb ebenso, darüber hinaus müssen wir uns an die technischen Veränderungen – Stichwort Digitalisierung – rascher anpassen können. Dafür benötigen wir Rahmenbedingungen, die uns beweglicher machen. Wir müssen schneller auf Marktentwicklungen reagieren können – dafür wird es gegebenenfalls auch eine Novelle des Bundesbahngesetzes brauchen”, führt Matthä weiter aus

Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BM IMI), hat die ÖBB beauftragt, eine Neuorganisation einzuleiten. „Wir bereiten alles vor und werden ein entsprechendes Konzept ausarbeiten, das als Grundlage für die Reform und den Strukturprozess dienen soll. Nun werden wir alles daransetzen, um die Neustrukturierung mit Anfang des Jahres 2027 an die Startlinie bringen zu können“, so der ÖBB Chef weiter.  

Spekulation über personelle Veränderungen will Matthä nicht zulassen. „Es geht hier nicht um neue Namen oder Köpfe. Es geht darum, “eine ÖBB” zu stärken, sie resilienter zu machen, damit wir besser auf Krisen und aktuelle Marktentwicklungen reagieren können. Denn auch im Krisen- und Katastrophenfall ist ein funktionierendes Bahnsystem entscheidend für Versorgung und Transport von Menschen und Gütern, wie zuletzt die COVID-Pandemie oder Flüchtlingskrise 2015 bzw. 2022 gezeigt hat.”  

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 493,6 Millionen Fahrgäste und mehr als 78 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich ans Ziel. 100% des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern.

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Seit über 100 Jahren gestalten die ÖBB die Mobilität in Österreich. Als umfassender Mobilitäts- und Logistikdienstleister haben die ÖBB im Jahr 2023 insgesamt 494 Millionen Fahrgäste und mehr als 78 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Die ÖBB gehören mit 95 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen von mehr als 4,5 Milliarden Euro jährlich in die Bahninfrastruktur und Flotte bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit sorgen über 43.000 Mitarbeiter:innen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge dafür, dass täglich mehr als 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und bringen als Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen im Mobilitäts- und Logistikbereich Menschen und Güter sicher und umweltbewusst an ihr Ziel. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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