15. August 1981 – Auftaktsieg und Tabellenführer FK Austria Wien! Der fünfte violette Meistertitel in Serie wäre möglich gewesen, am Ende fehlten der Austria dazu allerdings drei Punkte. Im Bild von links: Schiedsrichter Gerald Losert mit einem Linienrichter, FAK-Kapitän Robert Sara, Friedl Koncilia, Karl Daxbacher, Franz Zore, Josef Sara, Felix Gasselich, Gerhard Steinkogler, Petko Petkov, Johann Dihanich, Tschavdar Zvetkov, sowie Erich Obermayer. Im Hintergrund erkennt man die Ersatzbank des SK VÖEST mit Masseur Otto Reingruber, Torhüter Erwin Fuchsbichler, Gerald Haider, Siegfried Bauer, Jürgen Werner, Trainer Ing. Erhard Wieger, Manager Ferdinand Milanovich und Co-Trainer Fritz Supolik. Aus FK Austria Wien gg. SK VÖEST Linz (3 : 0) vom 15. August 1981 vor 4.000 Zuschauern auf der Hohen Warte. Foto: © oepb

AUS DER BUNDESLIGA-GESCHICHTE:

Vor 40 Jahren startete die damalige 1. Division in ihr letztes von acht 10er Liga Jahren. Die Österreichische Fußball-Bundesliga sollte reformiert werden und im Frühjahr 1982 wurde der Beschluss gefasst, im Sommer des gleichen Jahres von 10 auf 16 Vereine aufzustocken, was zur Folge hatte, dass es keinen Bundesliga-Absteiger gab. Zum Liga-Start am 15. August 1981 war das Konzept für die neue 16er Liga allerdings noch nicht zu Ende gedacht. So freute man sich in der Liga auf die Rückkehr des oftmaligen Meisters aus den 1970er Jahren, den Aufsteiger FC Wacker Innsbruck. Und auch einen anderen Fußballmeister als den FK Austria Wien konnte man sich in jenen Jahren kaum vorstellen. Zu dominant agierten die Wiener Violetten und holten dabei die letzten vier Meisterschaften – von 1978 bis 1981 – in Serie. Eine Novität im damaligen Fußalllande Österreich. Von einer fixen violetten Heimspielstätte zu Wien-Favoriten war damals auch noch nichts bekannt und so lud die Austria ihre reisefreudigen Anhänger in der Saison 1981/82 anhand der Heimspiele großteils auf die Hohe Warte. Hier kam es in jenem Jahr zu oftmaligen Doppel-Veranstaltungen mit dem Platzhirsch, der Vienna, die damals in der 2. Divison, also eine Etage darunter aktiv war. Und als der erste Liga-Spieltag am Samstag, 15. August 1981 gegen 18 Uhr abgepfiffen wurde, war alles beim Alten. Der FK Austria Wien thronte an der Tabellenspitze. „Wir werden Meister!“, feierten die Kuttenträger der Austria ihre violetten Lieblinge bereits am ersten Spieltag, denn der Auftaktgegner SK VÖEST Linz stellte beim 3 : 0-Sieg keine allzu große Gegenwehr dar. Nun, die Meisterschaft blieb an der Spitze bis zum letzten Spieltag ausgeglichen und der SK Rapid Wien war wieder eine ernsthafte Konkurrenz für die Austria geworden. Es gelang den Grün-Weißen die violette Dominanz und Vorherrschaft zu durchbrechen und der SCR holte sich, nachdem man zuvor selbst 14 Jahre auf den Titel warten musste, 1981/82 den Meisterteller nach Hütteldorf. Bundesliga-Zehnter und Absteiger wäre der LASK gewesen, die Linzer blieben aber in der Liga, da aufgestockt wurde. Und auch die Österreichische Nationalmannschaft qualifizierte sich nach 1978 im November 1981 mit einem 0 : 0 im bulgarischen Sofia abermals für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Somit reiste der ÖFB-Tross auch 1982 zu einer WM, diesmal auf die iberische Halbinsel nach Spanien. Rückwirkend betrachtet war die damalige 10er Liga eine gute Liga. Die Zuschauerzahlen waren überdurchschnittlich hoch und auch das Team qualifizierte sich in acht Liga-Jahren zweimal hintereinander für eine Fußball-WM. Dies war auch genau der Grund, warum die 10er Liga 1974 aus der Taufe gehoben wurde. Quelle und Foto: © oepb

Die Spiele:

Admira/Wacker – FC Red Bull Salzburg 

Samstag, 14.08.2021, 17 Uhr, BSFZ-Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Harald Lechner

– Der FC Red Bull Salzburg verlor in der ADMIRAL Bundesliga nur eines der vergangenen 12 Spiele gegen den FC Flyeralarm Admira (7 Siege, 4 Remis), in der 10. Runde der Vorsaison mit 0 : 1 – Torschütze: Roman Kerschbaum.

– Der FC Flyeralarm Admira gewann das letzte Heimspiel in der ADMIRAL Bundesliga gegen den FC Red Bull Salzburg mit 1 : 0, davor blieben die Niederösterreicher 11 BL-Duelle daheim in Folge sieglos.

– Der FC Flyeralarm Admira startete mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen – der beste Saisonstart seit der Saison 2015/16 (damals 5). Erstmals seit 2012/13 erzielte die Admira in den ersten drei Spielen einer Saison der ADMIRAL Bundesliga sechs Tore.

– Der FC Red Bull Salzburg startete mit drei Siegen in die Saison der ADMIRAL Bundesliga – zum vierten Mal in Folge. Eine derartige Serie gelang den Salzburgern zuvor nie.

– Der FC Red Bull Salzburg erarbeitete sich eine Chancenqualität von 8,4 Toren und erzielte noch um 2,6 Tore mehr als zu erwarten waren – jeweiliger Höchstwert in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga.

TSV Hartberg – SV Ried

Samstag, 14.08.2021, 17 Uhr, Profertil Arena Hartberg (live bei Sky), Schiedsrichter Daniel Pfister

– Die SV Guntamatic Ried ist gegen den TSV Egger Glas Hartberg in der ADMIRAL Bundesliga ungeschlagen (2 Siege, 2 Remis). Nur gegen den SC Austria Lustenau absolvierten die Innviertler mehr BL-Spiele ohne eine einzige Niederlage (12).

– Die SV Guntamatic Ried blieb 2020/21 gegen den TSV Egger Glas Hartberg ungeschlagen, das gelang den Innviertlern davor bei vier Saisonduellen zuletzt 2014/15 gegen den SC Wiener Neustadt.

– Die SV Guntamatic Ried holte aus den ersten drei Saisonspielen sechs Punkte, so viele wie zuletzt 2012/13 (damals auch 6). Mehr waren es bei den Innviertlern in der ADMIRAL Bundesliga zu diesem Zeitpunkt nur 2001/02 (7) und 2000/01 (9).

Mario Sonnleitner (TSV Hartberg) steht vor seinem 400. Spiel in der ADMIRAL Bundesliga. 36 seiner bisherigen 399 BL-Spiele absolvierte er gegen die SV Guntamatic Ried. Sonnleitner gewann in der ADMIRAL Bundesliga 20-mal gegen die Innviertler – so häufig wie gegen kein anderes Team.

– Unter Andreas Heraf holte die SV Guntamatic Ried sechs BL-Siege, um zwei mehr als seine drei direkten Vorgänger (Gerald Baumgartner, Gerhard Schweitzer und Miron Muslic). Insgesamt brachten es die Innviertler unter Heraf auf 23 Punkte, um sieben mehr als seine drei direkten Vorgänger.

Wolfsberger AC – WSG Tirol

Samstag, 14.08.2021, 17 Uhr, Lavanttal-Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca

– Die WSG Tirol verlor in der ADMIRAL Bundesliga nur eines der sechs Duelle gegen den RZ Pellets WAC (3 Siege, 2 Remis). Die Kärntner gewannen bei mehr als einem Duell gegen kein anderes BL-Team so selten.

– Der RZ Pellets WAC gewann in der 25. Runde 2020/21 zum einzigen Mal gegen die WSG Tirol in der ADMIRAL Bundesliga, es war auch das einzige zu-null-Spiel für die Kärntner gegen die Tiroler.

– Die WSG Tirol erzielte als einziges Team in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga in allen drei Spielen das 1. Tor, gewann aber keines der drei Spiele (3 Remis).

– Der RZ Pellets Wac erzielte 100% seiner Treffer nach Standardsituatioen (2 von 2) – als einziges Team in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga. In den BL-Spielen gegen die WSG Tirol erzielten die Kärntner allerdings nur einen der 10 Treffer nach Standards.

Tobias Anselm (WSG Tirol) hat den höchsten xG-Wert aller Spieler, die in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga noch kein Tor erzielten (1,4). Gegen den LASK bereitete er allerdings das Tor von Giacomo Vrioni direkt vor.

SCR Altach – SK Rapid Wien

Sonntag, 15.08.2021, 17 Uhr, CASHPOINT Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Alan Kijas

– Der CASHPOINT SCR Altach feierte in der ADMIRAL Bundesliga 11 Siege gegen den SK Rapid Wien – nur gegen den FK Austria Wien (14) mehr.

– Der SK Rapid Wien blieb in den vergangenen zwei Saisonen in der ADMIRAL Bundesliga gegen den CASHPOINT SCR Altach ungeschlagen (3 Siege, 1 Remis) – erstmals zwei Saisonen in Folge.

– Der SK Rapid Wien ist in der ADMIRAL Bundesliga seit sechs Auswärtsspielen beim CASHPOINT SCR Altach ungeschlagen (1 Sieg, 5 Remis) – erstmals so lange. Rapid traf am 9. August 2008 im Auswärtsspiel in Altach sieben Mal – Rekord gegen Altach (7 : 2).

Richard Strebinger (Rapid) hatte in den ersten drei Runden fünf klärende Aktion vor dem eigenen Strafraum (Keeper Sweepings) – Höchstwert aller Torhüter in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga.

Damir Canadi (SCR Altach) duellierte sich in der Bundesliga mit Trainer Dietmar Kühbauer (Rapid) sechs Mal und hat dabei eine positive Bilanz: drei Siegen stehen zwei Niederlagen gegenüber, bei einem Remis.

Linzer ASK – SK Sturm Graz

Sonntag, 15.08.2021, 17 Uhr, Raiffeisen Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Gerhard Grobelnik

– Der LASK blieb in der ADMIRAL Bundesliga in fünf der vergangenen sechs Spiele gegen den SK Puntigamer Sturm Graz ohne Gegentor.

– Der LASK ist in der ADMIRAL Bundesliga seit vier Heimspielen gegen Sturm ungeschlagen (2 Siege, 2 Remis) – wie zuletzt von 1999 bis 2007 und blieb in den vergangenen drei Heimspielen gegen den SK Sturm ohne Gegentor – erstmals seit 1998 (damals vier Heimspiele).

– Der LASK hatte an den ersten drei Spieltagen eine Chancenqualität für 7,2 Tore – nur der FC Red Bull Salzburg (8,4) in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga eine höhere.

– Der LASK und SK Puntigamer Sturm Graz gaben an den ersten drei Spieltagen je 59 Schüsse ab – nur der FC Red Bull Salzburg (68) mehr. Die Steirer erzielten daraus acht Tore – nur Salzburg (11) mehr.

Jakob Jantscher war an 5 der ersten 6 Tore des SK Puntigamer Sturm Graz in dieser Saison direkt beteiligt (1 Tor, 4 Assists) – nur an Andreas Ulmers (Salzburg) Eigentor in Runde 1 nicht. Jantscher lieferte um 2,8 Assists mehr ab, als aufgrund der Qualität seiner Vorlagen möglich gewesen wären – Topwert in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga.

FK Austria Wien – SK Austria Klagenfurt

Sonntag, 15.08.2021, 17 Uhr, Generali-Arena (live bei Sky), Schiedsrichter Markus Hameter

– Der SK Austria Klagenfurt holte aus den ersten drei Spielen beachtliche vier Punkte, mehr Punkte in den ersten drei Saisonspielen holte ein BL-Aufsteiger zuletzt 2017/18 (damals der LASK mit sieben Punkten).

– Der SK Austria Klagenfurt hat nach den ersten drei Spieltagen eine Schussgenauigkeit von 59,1% – Höchstwert aller 12 Teams in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga.

Markus Pink könnte am vierten Spieltag sein 150. Spiel in der ADMIRAL Bundesliga absolvieren. 16 seiner bisherigen 149 BL-Spiele absolvierte er gegen den FK Austria Wien – nur gegen Rapid (18) mehr. Pink erzielte drei der fünf BL-Treffer des SK Austria Klagenfurt.

Klagenfurt-Trainer Peter Pacult beendete seine Spielerkarriere nach der Saison 1995/96 im Trikot des FK Austria Wien. 1995/96 spielten Pacult (32 Spiele) und Austria Wien-Coach Manfred Schmid (22 Spiele) unter Trainer Horst Hrubesch bei der Wiener Austria, in 17 BL-Spielen standen sie gemeinsam auf dem Platz.

Quelle: ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL-BUNDESLIGA

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