
Mitten im sechsten Bezirk entsteht derzeit auf einer 6.820 Quadratmeter großen Fläche der neue „Naschpark“. Dort, wo zuvor ein großer Parkplatz war, werden vielfältige Grün- und Aufenthaltsflächen geschaffen. Gestern wurde der erste von 70 neuen Bäumen offiziell gepflanzt.
Diese wurden gezielt für den Naschpark ausgewählt. Es handelt sich dabei um großkronige und teils mehrstämmige Arten, die zum Teil bereits über 25 Jahre alt sind und schnell Schatten spenden. Planungsstadträtin Ulli Sima betonte: „Gerade im Sommer spüren wir, wie wichtig Begrünung, Kühlung, Entsiegelung und Schatten in der Stadt sind.“ Darüber hinaus bietet der neue Park auch Sitzbereiche, Hängematten, Liegewiesen, Spielgeräte für Kinder und einen Aussichtspunkt ins Wiental. Die Gestaltung basiert auf einem intensiven Beteiligungsprozess mit Anwohner*innen, die sich vor allem Begrünung, konsumfreie Zonen und den Erhalt des Flohmarkts wünschten. Eine besondere Herausforderung gibt es bei den Bauarbeiten: Der Park wird auf dem mehr als 100 Jahre alten Wienflussgewölbe und oberhalb der U-Bahnlinie U4 errichtet. Aufgrund der statischen Bedingungen mussten alle Baumstandorte genau geplant und durch Schutzmaßnahmen im Untergrund gesichert werden. Die Fertigstellung des Projekts ist für Herbst 2025 vorgesehen.
Die jährliche Abrechnung der Betriebskosten erreichte viele Mieter*innen in Wien bis Ende Juni per Post oder über einen Aushang im Haus. Diese Abrechnungen beinhalten unter anderem Ausgaben für Müllentsorgung, Schädlingsbekämpfung, Reinigung oder Verwaltungshonorare. Während Gutschriften oft unbemerkt bleiben, sorgen Nachforderungen nicht selten für Misstrauen. Denn manchmal gibt es Fehler in den Betriebskostenabrechnungen.
Wer unsichere Posten bei den Abzügen für externe Firmen vermutet oder generell Gewissheit haben möchte, kann sich Unterstützung holen. Die MieterHilfe bietet Wiener*innen eine kostenfreie Überprüfung ihrer Betriebskostenabrechnungen an – auf Wunsch auch bis zu drei Jahre rückwirkend. Denn nur durch eine genaue Prüfung lässt sich feststellen, ob die verrechneten Kosten gerechtfertigt sind. Immer wieder stoßen die Expert*innen der MieterHilfe dabei auf unzulässige Forderungen, etwa dann, wenn Sanierungs- oder Reparaturarbeiten fälschlicherweise auf die Mieter*innen umgelegt werden. Solche Instandhaltungen dürfen laut Gesetz nicht weiterverrechnet werden. Für Fragen oder eine detaillierte Prüfung steht die MieterHilfe unter der Telefonnummer 01/4000-8000 von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr zur Verfügung. Wer eine persönliche Beratung wünscht, sollte vorab einen Termin vereinbaren. Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál rät: „Nehmen Sie das kostenlose Angebot in Anspruch und lassen Sie sich beraten.“
Quelle: Stadt Wien