Die Hausärzte sind weiterhin der erste Ansprechpartner für Impfung und Aufklärung. Foto: © Sebastián García from Pixabay

Von SARS-CoV-2 geht nach wie vor ein beträchtliches Gesundheitsrisiko aus! „Dieses Risiko wird sich mit Einsetzen kälterer Temperaturen wieder verstärken. Daher begrüßen wir die Empfehlung des Nationalen Impfgremiums zur Auffrischungsimpfung ab 12 Jahren, denn die Impfung stellt nach wie vor den besten Schutz vor einer schweren Infektion dar“, ist Dr.in Martina Hasenhündl, Vizepräsidentin der Ärztekammer für Niederösterreich und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzte überzeugt. Und sie ergänzt: „In Niederösterreich stehen den Patientinnen und Patienten rund tausend niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in ihren Ordinationen für die Corona-Schutzimpfung zur Verfügung“.

Das Nationale Impfgremium empfiehlt, einerseits noch nicht geimpfte Personen zu erreichen bzw. die aus drei Impfungen bestehende Grundimmunisierung fertigzustellen und andererseits ganz aktuell alle Menschen über 12 Jahren, deren dritter Stich sechs Monate, und alle ab 60 Jahren, deren dritter Stich vier Monate, zurückliegt, zur Auffrischungsimpfung zu bewegen.

Bei Unsicherheiten unterstützen Hausärztinnen und Hausärzte

Doch es geht nicht nur allein um die Impfung an sich. Viele Menschen sind unsicher, ob sie auf neue Impfstoffe warten sollen oder die überstandene Erkrankung auch schützt. Martina Hasenhündl hat dazu eine klare Meinung: „Auf neue Impfstoffe sollte nicht gewartet werden, es ist besser, sich heute impfen zu lassen als morgen. Niemand kann mit Sicherheit sagen, wann neue Vakzine in Österreich zugelassen werden. Auch eine Infektion ersetzt keine Impfung, man sollte bei seinem Impfschema bleiben. Jeder, der unsicher ist, soll mit seiner oder ihrer Hausärzt:in darüber sprechen. Diese nehmen sich Zeit für Aufklärungsgespräche zum Thema COVID-19-Impfung. Ganz gleich, ob man bisher die Impfung abgelehnt hat, bereits teilimmunisiert ist oder schon drei Stiche erhalten hat, ob man noch nie an Corona erkrankt war oder sich schon ein oder mehrmals infiziert hat, die Hausärztin bzw. der Hausarzt kann immer beratend unterstützen.“

Freie Wahl des Impfstoffs in den Ordinationen

In Niederösterreich können niedergelassene Ärztinnen und Ärzte alle in Österreich zugelassenen und zur Verfügung stehenden Corona-Vakzine bestellen und verimpfen. Derzeit sind dies die Impfstoffe von Moderna, BioNTech/Pfizer, Novavax und Valneva.

Eine klare Empfehlung für die Corona-Schutzimpfung gibt es auch vom Präsidenten der NÖ Ärztekammer, Dr. Harald Schlögel: „Damit wir einen möglichst normalen Herbst und Winter erleben können, müssen schwere COVID-19-Verläufe bestmöglich verhindert und Spitäler so gut es geht vor Überlastung bewahrt werden. Besonders freut mich in diesem Zusammenhang, dass es positive Signale vom Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse, Andreas Huss, gibt, künftig mehr Verantwortung für Impfungen seitens der sozialen Krankenversicherung übernehmen zu wollen, da es sich dabei um die wesentlichste Präventionsleistung im Gesundheitssystem handle.“

www.impfung.at

Quelle: Ärztekammer für Niederösterreich

Lesen Sie noch mehr über die NÖ-Ärztekammer bei uns bitte hier;

www.arztnoe.at

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