Produktcover des Buches: Villa Wundergold

Ein eindringlicher Roman über traumatische Erlebnisse jüdischer Familien in Lemberg zwischen Krieg, Besatzung und Nachkriegszeit – bewegend, historisch verknüpft und gegen das Vergessen.

Ein literarisches Denkmal gegen das Vergessen: Jüdische Familien in Lemberg zwischen 1933 und 1946, persönliche Schicksale und politische Umbrüche im Osten Europas eindrucksvoll erzählt.

Dieses Buch lässt einen nicht unberührt!

Ja, dieses Buch ist schwer zu lesen – und gerade deshalb notwendig, um jeder Verharmlosung von Gewalt, Machtmissbrauch und autoritärem Denken entgegenzutreten.

Ein eindrucksvoller Roman über Familie, Verfolgung und das Überleben in einer zerfallenden, von Gewalt beherrschten Welt.

Drei Brüder treffen sich im Galizien der 1930er-Jahre in der „Villa Wundergold“, einem Ort scheinbarer Sicherheit. Mit dem Einmarsch deutscher und sowjetischer Truppen 1939 zerbricht diese Welt.
Voneinander getrennt zur Flucht gezwungen, führen ihre Wege durch ein zerstörtes Europa: von Polen nach Italien, in einen Gulag der Sowjetunion, nach England, Deutschland und schließlich nach Österreich.
Ihre Geschichten erzählen von Verlust, Gewalt, Entwurzelung und vom unbedingten Willen zu überleben.

Der bewegende Roman verbindet historische Realität und persönliche Schicksale.
Ein eindringliches Plädoyer für Humanität!

„Der Mensch ist im Guten wie im Bösen frei in seinen Entscheidungen. Das menschliche Gute muss allerdings vor dem ebenso menschlichen Bösen geschützt werden. Dazu sind wir nicht nur, aber besonders in herausfordernden Zeiten verpflichtet.“ – Christoph Zielinski

Erscheinungsdatum: 02/2026
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
220 Seiten
ISBN: 978-3-8000-8103-5

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im Ueberreuter Verlag:

Rezension: Villa Wundergold – Christoph Zielinski

Villa Wundergold ist ein eindringlicher Roman, der unter die Haut geht. Er erzählt von den Schicksalen jüdischer Familien in Lemberg in den 1930er- und 1940er-Jahren – einer Zeit geprägt von Angst, Verfolgung und tiefgreifenden Umbrüchen.

Im Zentrum stehen persönliche Lebensgeschichten, die auf bewegende Weise zeigen, wie schnell Sicherheit und Normalität zerbrechen können. Der Roman begleitet seine Figuren durch Krieg, Flucht und Verlust – und macht dabei spürbar, wie viel Kraft es braucht, Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten zu bewahren.

Besonders beeindruckend ist die Verbindung aus historischer Realität und individuellen Schicksalen. Die Geschichte wirkt dadurch sehr nahbar und authentisch, ohne jemals pathetisch zu werden. Sie regt zum Nachdenken an und erinnert daran, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Fazit:
Ein bewegender und wichtiger Roman über Erinnerung, Menschlichkeit und das Überleben in dunklen Zeiten – eindrucksvoll erzählt und lange nachwirkend.

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