Gaulhofer- Holzfenster schützen vor Lärm und Energieverlusten

Die Gaulhofer Holzfenster weisen deutlich bessere Werte auf, als für Passivhäuser gefordert. Foto: Gaulhofer
Gaulhofer liefert die Holzfenster für Österreichs höchsten, in massiver Holzbauweise ausgeführten Wohnbau in Wien-Donaustadt. Die Eckdaten sind beeindruckend: sieben Geschoße, 101 Wohnungen und 880 hochqualitative Fensterflügel. Dimensionen wie diese sind im sozialen Wohnbau keine Seltenheit, wird das Gebäude aber zur Gänze in Massivholzbauweise ausgeführt, dann schon.
Das in Österreich bislang einzigartige Projekt in der Wiener Wagramer Straße wird als Ergebnis des Bauträgerwettbewerbs „Holzbau in der Stadt“ nach den Plänen der Architekturbüros Hagmüller Architekten und Schluder Architektur für die Familie, Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft als Bauträger umgesetzt. Mit dem Wohnbau in der Wagramer Straße folgt Österreichs Hauptstadt einem internationalen Trend: Großvolumiges Bauen mit Holz ist im Vormarsch auch im städtischen Bereich.
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„In Wien kommt eine Besonderheit dazu.“, erklärt dazu der Gaulhofer Vertriebsgeschäftsführer Josef Prielinger: „Im sozialen Wohnbau der Stadt werden aus ökologischen Gründen nur Holz- und Holz-Alu-Fenster gefördert. Da die Wagramer Straße eine sehr stark befahrene Verkehrsachse ist, waren die Anforderungen an die Schallschutzeigenschaften der Fenster überdurchschnittlich hoch.
Gleichzeitig gilt dieser Holzwohnbau als Musterbeispiel für Energieeffizienz mit entsprechenden Anforderungen an die Fenster. Hauptsächlich aus diesen beiden Gründen hat sich der Bauherr für die neue High-End-Linie von Gaulhofer entschieden, das Holzfenster NATURELINE 92. 92 steht für die satte Bautiefe dieser Fenster. Nur mit dieser Bautiefe ist es überhaupt möglich, die kombinierten Anforderungen von Schallschutz und Energieeffizienz in einem Fenster zu erfüllen.“
Schallschutzglas ist dicker als anderes Glas. Und der Abstand zwischen den Scheiben der Dreifachverglasung muss auch höher sein, um die Qualität langfristig zu erhalten. Der Uw-Wert dieser Produktausführung liegt bei 0,72 W/m2K und damit deutlich unter dem für Passivhäuser geforderten Wert von 0,8 W/m2K. Letztlich war wohl auch das vernünftige Preis-Leistungsverhältnis maßgeblich für den Zuschlag.
Für Gaulhofer ist das Wohnbauprojekt in der Wagramer Straße wohl das bekannteste, nicht aber das einzige großvolumige Projekt in Wien. Das steirische Familienunternehmen punktet im städtischen Bereich immer öfter mit seinen hochqualitativen Holz- und Holz-Alu-Fenstern. „Neben der hohen Qualität steht bei den Bauträgern auch die Verlässlichkeit bei Lieferung und Montage hoch im Kurs.“, so Josef Prielinger: „Hochwertige Fenster können ihre Qualitäten nur dann wirklich ausspielen, wenn sie auch von gut ausgebildeten, qualifizierten Fachleuten eingebaut werden. Deshalb setzt Gaulhofer eigene Bauleiter für den Projektbau ein, die Planer, Bauherren und angrenzende Gewerke auf der Baustelle unterstützen. Eingebaut werden die Fenster von Montagefirmen, deren Mitarbeiter von Gaulhofer speziell ausgebildet sind.“
Das Projekt
An der Wagramer Straße in Wien-Donaustadt entsteht der höchste heimische Wohnbau in Holzbauweise. Die Anlage besteht aus einem siebengeschoßigen Gebäude und drei dreigeschoßigen Baukörpern und umfasst 101 Wohnungen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2013 geplant. Die Gesamtbaukosten betragen 50 Mio. Euro.
Bauträger: Familie, Gemeinnützige Wohn- und Siedlungsgenossenschaft
Architekten: Schluder Architektur, Wien; Hagmüller Architekten, Wien.









