Ein Sommer ohne stechende Plagegeister

Professionelle Insekten- und Pollenschutzgitter halten stechende Plagegeister und unerwünschte Pollen draußen. Foto: BVST/Schlotterer

Professionelle Insekten- und Pollenschutzgitter halten stechende
Plagegeister und unerwünschte Pollen draußen. Foto: BVST/Schlotterer

Wir wollen und wir brauchen Insekten jeglicher Art. Und wir erfreuen uns an blühenden Pflanzen. Für Allergiker gilt jedoch: Bitte nicht in den eigenen vier Wänden. Professionelle Insekten- und Pollenschutzgitter halten stechende Plagegeister und unerwünschte Pollen draußen.

Rund 20 Prozent der Österreicher leiden an einer Allergie (Quelle: Rotes Kreuz). Akute allergische Reaktionen sind oft an Hautrötung, Augenjucken, Niesen und Lippenkribbeln zu erkennen. Im schlimmsten Fall kann es im Zuge eines allergischen Schocks zu einem Atem-Kreislauf-Stillstand kommen. Neben der medikamentösen Vorbeugung gegen Insektenstiche oder Pflanzenpollen helfen jedoch auch bauliche Maßnahmen. Ing. Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik in Österreich: „Damit diese Maßnahmen möglichst gut greifen, sollten Insekten- und Pollenschutzgitter allerdings aus dem Fachhandel kommen und von einem Profi montiert werden. Denn dann sind sie passgenau und außerdem optisch attraktiver.

Don’t do it yourself
Von simplen Fliegenschutzgittern aus dem Baumarkt rät der Profi ab. Meist ist dort auch nur eine einzige Variante, nämlich der Spannrahmen, zu finden, und die verwendeten Gittergewebe entsprechen nicht dem neuesten Stand. Wesentlich hochwertiger und daher widerstandsfähiger sind hingegen Insektenschutzsysteme aus dem Sonnenschutz-Fachhandel. Sie bestehen aus Stahl-, Fiberglas oder Pollenschutzgewebe. Die beiden letzteren sind oft beinahe unsichtbar und ermöglichen somit den freien Blick nach draußen. Und Stahlgewebe sind so robust, dass sie durch kleinere Haustiere wie Katzen oder Nagetiere aus dem Garten nicht ruiniert werden. Johann Gerstmann: „Außerdem hat der fachmännische Monteur ein geschultes Auge und erkennt, ob der Schutz wirklich dicht ist oder ob es noch einiger Korrekturen bedarf.“ Auf einen längeren Zeitraum gesehen, spielt auch der Preis lediglich eine Nebenrolle: Die stranggepressten Aluminiumprofile aus dem Fachhandel sind pulverbeschichtet und daher korrosionsfrei – und halten damit quasi ewig.

 Ing. Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik Österreich (BVST). Foto: privat

Ing. Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik
Österreich (BVST). Foto: privat

Kombitalent – gleich oder später
Die wirkungsvolle, chemiefreie Barriere wird industriell gefertigt und ist im Fachhandel als Spann-, Dreh-, Schieberahmen oder Rollo erhältlich. Je nach baulicher Gegebenheit bieten die Varianten unterschiedliche Vorteile: Der traditionelle Spannrahmen ist besonders leicht zu montieren, der Schieberahmen kommt meist dort zum Einsatz, wo weniger Platz vorhanden ist. Die Drehtür ist besonders komfortabel – auch mit einer Hand – zu öffnen und zu schließen, und Rollos fahren einfach hinauf und ermöglichen so gerade bei Blumenfenstern das unkomplizierte Gießen. Außerdem bleiben sie den ganzen Winter einfach im Kasten verwahrt. Johann Gerstmann weiter: „Der Insektenschutz ist außerdem optimal mit Roll-Läden und Raffstoren zu kombinieren und wird vom Profi auch auf diese abgestimmt. Er nimmt in jedem Fall Naturmaß, damit der Schutz auch perfekt sitzt.“ Optimalerweise wird der Insekten- oder Pollenschutz also gleich mit dem Sonnenschutz mitbestellt, da die beiden Komponenten dann vom Fachmann perfekt aufeinander abgestimmt werden können. Das betrifft sowohl die Farbe als auch die Dichtheit. Die Systeme sind in jeder RAL-Farbe und für alle Fenstertypen aus PVC, Alu oder Holz zu haben. Doch auch bei späterer Entscheidung gilt: Der Insekten- oder Pollenschutz ist nachrüstbar, und der Sonnenschutz-Fachhändler findet immer die individuell beste Lösung.

Interessant für alle, die ihre Wohnung oder ihr Haus mieten: Beim Spannrahmen handelt es sich um ein Stecksystem, und es wird nichts ans Fenster geschraubt. Das bedeutet, dass die Fenster in diesem Fall nicht verletzt werden und somit keine spätere Reparaturzahlungen befürchtet werden müssen.

Lüften und gut durchatmen
Die eigenen vier Wände sind also der beste Schutz gegen Insekten und Pollen – wenn man die dementsprechenden Maßnahmen trifft. Johann Gerstmann: „Früher kam dann oft der Vorwurf, dass vor allem in den heißen Sommernächten das Querlüften die vergitterten Räume nicht wirklich abkühlt. Moderne Gewebe jedoch bieten brillante Durchsicht und lassen auch ausreichend Licht in die Zimmer. Und der verbesserte Luftdurchlass ermöglicht eine effiziente Kühlung und erfrischt das Raumklima.“

www.bvst.at

 

 

 

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