Schönbrunner Babyboom
Im Wiener Tiergarten Schönbrunn sind derzeit viele Jungtiere zu beobachten. Gleich beim Eingang Hietzing springen vier kleine Somali-Schwarzkopfschafe äußerst aufgeweckt durch das Gehege. „Ihre langen, dünnen Beine sehen aus wie Streichhölzer. Die ersten Lämmchen sind bereits im Februar zur Welt gekommen, das letzte am 29. Feber.“, so die Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Namensgebend für diese in Ostafrika heimischen Schafe, die im Tiergarten bei den Giraffen wohnen, ist ihr schwarzer Kopf.
Schlendert man beim Pelikanteich vorbei, vernimmt man aus den Nestern das laute Betteln der Kormoran- und Pelikanküken, die von ihren fürsorglichen Eltern gefüttert werden wollen. „Die beiden Kormoranküken und der kleine Pelikan sind im Februar bei eisigen Temperaturen geschlüpft. Die Vogeleltern haben aber ihren Nachwuchs gut gewärmt“, erklärt dazu die Zoo-Directrice. Mittlerweile haben die drei Küken schon ein dichtes, flauschiges Daunenkleid, das sie zusätzlich warm hält. Die beiden Vogelarten teilen sich in Schönbrunn nicht nur das Gehege, sondern auch ihr Leibgericht, nämlich Fisch.
Der jüngste Nachwuchs im Zoo Schönbrunn, ein weibliches Pustertaler Sprinzenkalb, kam am 1. März am Tirolerhof zur Welt und hat von seinen Pflegern den Namen „Silvretta“ bekommen. Besucher können das Kälbchen und seine Mutter im warmen Stall besuchen. „Das Kleine trinkt kräftig und darf in diesen Tagen bereits das erste Mal hinaus auf die Koppel“, so Dagmar Schratter. Die schwarz-weiß gefleckten Pustertaler Sprinzen stammen aus Tirol und waren zur Kaiserzeit bei großen Wiener Melkbetrieben sehr gefragt. So entstand auch ihr Spitzname „Wiener Kuh“.












