Kai Magnus Sting – Theaterschlachten

Programm-Theaterschlachten-2008

Programm-Theaterschlachten-2008

24. März 2011

Anhand eines spätabendlichen Fernseh-Genusses von Stefan Raab´s „TV-total“ auf Pro 7 und der gleichzeitigen Vorstellung, von eben diesem, eines jungen und aufstrebenden Deutschen Komikers, war er urplötzlich da und verhakte sich sofort in jener Gehirn-Hälfte, die für das Lustige, den Spaß und den Klamauk zuständig ist: Kai Magnus Sting, eine wahrhaftige Plaudertasche vor dem Herrn.

Jenen kurzen Fernseh-Auftritt nützte der Comedian geschickt, um das anwesende Studio-Publikum mit Wortgewandtheit, Redelist und Satz-Akrobatik zu Lachsalven hinzureißen. Ein hervorragender Grund also, den Künstler, der mit seinen Wortspielereien auch an den großen Heinz Ehrhardt erinnert, näher zu beleuchten.

Kai Magnus Sting erblickte am 8. Jänner 1978 im nordrhein-westfälischen Duisburg (hierzulande bekannt aus den „TATORT“-Folgen mit Götz George alias Horst Schimanski) das Licht der Welt. Zu Weihnachten 1992 begann gewissermaßen seine Laufbahn. Seine Leidenschaft für da Kabarett wurde geweckt, als er Hanns Dieter Hübsch in die Arme lief. Es folgten erste Kabarett-Auftritte und Kai Magnus machte sich auch als Autor, Regisseur und Sprecher der Radio-Sendungen „… und der Rest ist Schweigen!“, sowie „Kieselbachs Fälle“ einen Namen. 2001 erschien „Wat willze machen“, die er mit seinem großen Vorbild Hübsch produzierte. Mit seiner Karriere ging es von nun an ständig bergauf und überall, wo er erschien und vor sein Publikum trat, riss er die Menschen förmlich mit, sorgte für rasche Muskelkater in der Zwerchfell-Gegend und bestach als wahrer „Wordaholic“. Sensationell sind seine Auftritte – kein Versprecher, kein Hänger, kein Äh und Ah, geboten wird Plaudertaschen-Komik vom Allerfeinsten.

Man muss sich seine Erzählungen in Ruhe zu Gemüte führen, um den Schalk auch zwischen den Textzeilen zu verstehen. Seine Programme sind keine Berieselung, sondern knallharte Komik. Der Zuhörer merkt vermehrt, dass der Künstler sehr viel Spaß an der Freud mitbringt.

Die WAZ/Westdeutsche Allgemeine Zeitung schrieb über einen Sohn ihrer Region: „Eine der erfolgreichsten Kabarett-Entdeckungen, die mit aller Macht zum Kabarett-Olymp strebt.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Kai Magnus Sting, ein deutscher Komiker-Name, den es sich auf jeden Fall auch hierzulande zu merken gilt!

www.kaimagnussting.de

comments are closed.