Ferdinand Milanovich

Linzer Stadt-Derby LASK vs. SK VÖEST anno 1970. Otto Klarl gegen Erhard Wieger. Dahinter Ferdinand Milanovich.
Das oepb im Gespräch mit Ferdinand Milanovich, dem „Mr. SK VÖEST Linz„. 22 Jahre hielt „Milo„ diesem Verein die Treue und erlebte in dieser Zeit unzählige Höhen und Tiefen.
oepb: Herr Milanovich, wie begann eigentlich Ihre fußballerische Laufbahn?
Milo: Ich begann mit 7 Jahren bei den Knaben von Donau Wien in Kaisermühlen zu kicken. Mit mir taten dies unter anderem auch Robert Sara (späterer 55facher Team-Spieler und -Kapitän, sowie jahrelanger Austria Wien-Akteur), Heinz Binder (späterer Austria Wien, Innsbruck-Spieler sowie -Trainer, ebenso beim GAK aktiv), Walter Dannhauser, der einige Jahre das Gehäuse der Vienna hütete und last but not least Willi Kreuz, mit dem ich mich Jahre später wieder treffen sollte. Aber dazu mehr im Anschluss. Ja, die Donau Wien war eine Talentschmiede und brachte viele Oberhaus-Kicker aus ihren Reihen hervor. Wir hatten eine großartige Nachwuchsarbeit und auch der Zulauf rund um das so genannte Kaiserwasser an der Alten Donau war sehr gut.
In meinem Jahrgang allein gab es drei Knaben-Mannschaften. Heute ist man froh, wenn man eine halbwegs aufstellen kann. Auch Hans Orsolics stammte aus diesem Grätzel. Doch dieser reussierte als Boxer und füllte später die Wiener Stadthalle.

Nicht auf den Hund, sondern auf das Auto gekommen. Ein Ford Taunus mit der freudigen Erwartung am 9. Mai 1972. Der SK VÖEST wurde am Ende der Spielzeit „nur“ Dritter. Foto: K Prokosch, Linz
oepb: Wie setzte sich Ihre Laufbahn dann fort?
Milo: Nachdem ich bei Donau den gesamten Nachwuchs durchexerziert hatte, entdeckte mich Wacker Wien, die damals noch am berüchtigten Tivoli in Meidling beheimatet waren. Admira war noch eigenständig, Wacker auch, die Fusion dieser beiden Teams erfolgte erst Jahre später. Ich heuerte also bei Wacker an unter dem tschechischen Trainer Hruska, der früher Turner war. Er zeigte uns alle Übungen vor, doch nicht jeder Spieler konnte sie zur vollsten Trainer-Zufriedenheit nachahmen. Es folgten also tschechische Schmipfkanonaden am Trainingsplatz, das die herumstehenden Kiebitze wiederum äußerst belustigte.
oepb: Wacker Wien belegte in der Spielzeit 1968/69 den 11. Tabellenplatz.
Bei 15 Mannschaften war das zufriedenstellend für einen Aufsteiger?
Milo: Ja, wir stiegen in die Nationalliga (damalige höchste Spielklasse) auf und konnten auch die Klasse halten. Die Spiele am ehrwürdigen Wacker-Platz waren oft gut besucht und die Stimmung der beinahe am Spielfeld stehenden Leute war immer hervorragend. Dies trieb uns zu guten Leistungen an.
oepb: Es ging nach Linz. Wie kam es dazu?
Milo: Meine spätere Gattin stammte aus Pregarten. Und ich pendelte quasi zwischen dem Mühlviertel und Wien. Darüber hinaus sei zu erwähnen, dass der langjährige LASK-Präsident Komm.-Rat Rudolf Trauner sehr gute Kontakte zu Wacker Wien hatte. Und – bei den Schwarz-Weißen bekam man Wind davon, dass mich der SK VÖEST holen wollte. Das wiederum rief Rudolf Trauner auf den Plan, der alle Hebel in Bewegung setzte, um mich zum LASK zu lotsen.
oepb: Im Nachhinein gut für Sie, denn wer weiß, wie Ihre Karriere sonst verlaufen wäre … ?
Milo: Na ja, ich wäre von der Pensionsversicherung in Wien nach Linz in die Landesregierung gewechselt. Es gab auch ein Gespräch mit Rudolf Trauner in der Baumbachstraße, mein Wechsel zum SK VÖEST wurde aber immer mehr zur Gewissheit. Darüber hinaus kam mir der Werksklub seriöser geführt vor und so begann eben meine 22jährige Tätigkeit beim SK VÖEST in Linz.
oepb: Ihre Karriere verlief bis zu dem doch abrupten Karriere-Ende sehr erfolgreich.
Milo: Das kann man so sagen. In unserer aktiven Ära wurden wir 1974 Meister, 1975 Vize-Meister und gewannen als erste österreichische Mannschaft den Intertoto-Sommer-Bewerb (heutiger UI-Cup). Auch das war 1975. 1972 kratzen wir bereits am Meisterthron, gegen Ende der Spielzeit belegten wir dann aber den 3. Platz. Im Winter 1976/77 musste ich meine Laufbahn, auf dringendes Anraten meines Arztes hin, beenden. Ich war zwar erst 30 Jahre alt, aber die Hüfte spielte nicht mehr mit. Ich konnte nahtlos in den Betreuerstab des SK VÖEST wechseln und avancierte unter den Trainern Alfred Günthner und Felix Latzke zum Co-Trainer. Während dieser Zeit absolvierte ich auch die Ausbildung zum Chef-Trainer. Nach dieser erfolgreichen Beendigung wurde ich 1978 als 32jähriger zum jüngsten Trainer in der Bundesliga bestellt. Just zu jener Zeit, als Willi Kreuz nach Linz kam. Auch dazu fällt mir eine lustige Episode ein. Die Nationalmannschaft kehrte von der erfolgreichen Weltmeisterschaft aus Argentinien nach Wien zurück und ich plauderte mit Willi Kreuz am Flughafen in Schwechat, ob er sich vorstellen könnte, nach Linz zum SK VÖEST zu wechseln. Da er aus Rotterdam nach Österreich zurückkehren wollte, war er mir quasi im Wort. Die schriftliche Details unternahmen dann die Herren Altenstrasser, Brandlmayr und Rinner vom Vorstand, doch den deal einzufädeln, dies gelang mir. Damals ging das ja noch nicht so klaglos über das Handy, da waren persönliche Gespräche und Kontakte noch Goldes wert. Es kam mir aber auch zu Gute, dass wir uns aus gemeinsamen Kaisermühlener Donau-Zeiten her kannten.

„Vöest ist Meister“ – so titulierte eine Extra-Ausgabe der „OÖ-Nachrichten“, die unmittelbar nach Spielschluß am 1. Juni 1974 von Kolporteuren vor dem Linzer Stadion verteilt wurde. Fritz Ulmer und Ferdinand Milanovich sind noch sichtlich verdutzt von dem, was sie gerade vollbracht hatten. Ein Meistertitel für die Ewigkeit. Foto: A. Durchan, Linz
oepb: Willi Kreuz löste einen wahren Zuschauer-Boom in Linz aus. War er wirklich der gesuchte Leithammel für die junge SK VÖEST-Mannschaft?
Milo: Auf jeden Fall. In seinem Sog wurden junge Spieler wie Dieter Mirnegg, Max Hagmayr, Reinhold Hintermaier, Helmut Wartinger und so weiter in den Teamkader berufen. Und im Tor hatten wir zwei Klasse-Leute mit Erwin Fuchsbichler und Kurt Kaiserseder. Der Herbst 1978 verlief ganz gut, wir waren einige Runden lang Tabellenführer und hatten unter anderem gegen Salzburg 22.000 und gegen Austria Wien 26.000 Besucher. Im Frühjahr erfolgte dann der Einbruch und wir wurden 5. in der Liga. Der UEFA-Cup-Platz wurde knapp verfehlt.
oepb: Die Wiener Austria mit ihrem General Joschi Walter war ja damals das Maß aller Dinge in Österreich. Die Veilchen wurden Serien-Meister. Der SK VÖEST wollte aber unbedingt Paroli bieten.
Milo: Allerdings. Das sah dann so aus, dass wir im Sommer 1979 mit Alberto Martinez, Thomas Parits und Fritz Drazan drei Ex-Austrianer nach Linz gelotst hatten. Dazu kam Manfred Mertel vom GAK und bereits im Winter zuvor verpflichteten wir Gerald Haider von Austria Salzburg als bulligen Angreifer für die Stürmerreihe. Es dauerte zwar ein wenig, bis das Werkel auf Hochtouren lief, aber mit einer fulminanten Sieges-Serie zum Schluss wurden wir Vize-Meister hinter den Wiener Violetten. Wir konnten die Austria in Linz zweimal besiegen.
oepb: Nach dieser Vize-Meisterschaft 1979/80 ging es aber stetig bergab mit dem SK VÖEST. Die sportlichen Erfolge blieben aus, somit auch die Zuschauer und im Werk begann es zu rumoren.

20. Oktober 1974: Der SK VÖEST besiegt den LASK mit 2 : 0. Im Bild sind Wiener in Linz unter sich - Ferdinand Milanovich gegen Fritz Satorina. Foto: Horst A. Egger, Linz
Milo: Meines Erachtens lag das Problem darin, dass es von Seiten der Werksleitung nie ein glasklares Bekenntnis zum Spitzenfußball gab. Es war alles Eitel Wonne, wenn der SK VÖEST gewonnen hatte, aber wehe, wir hatten verloren, dann schwappte das Fass oftmals über. Dazu kam die gerissene Achillessehne von Willi Kreuz beim Match im Weststadion gegen RAPID (der SK VÖEST führte 2 : 0 um 2 : 4 zu verlieren). Die vielen jungen Spieler bewährten sich zwar, sie brauchten aber auch Zeit.
oepb: Stichwort 1982/83.
Milo: Ja, danke, eine tolle Spielzeit. Die Liga wurde von 10 auf 16 Mannschaften aufgestockt und wir verabschiedeten im Sommer 1982 sämtliche Stars. Willi Kreuz ging nach Eisenstadt, Koloman Gögh zurück in die damalige Tschechoslowakei (er war ja Pressburger), Ove Flindt zog es heim nach Dänemark und Max Hagmayr wurde zum KSC nach Karlsruhe verkauft. Ich scharte eine junge Mannschaft um Erwin Fuchsbichler und Gerald Haider, holte im September Manfred Mertel aus Salzburg zurück und in diesem Team blühte ein Georg Zellhofer, ein Manfred Schill, ein Jürgen Werner, ein Günther Stöffelbauer, ein Harald Zeilinger und Konsorten förmlich auf. Gerald Haider wurde damals mit 18 Volltreffern Dritter in der Torschützenliste. Sein Problem war aber auch, dass er in der gleichen Spielzeit, so glaube ich, fünf oder sechs Elfmeter vergeben hatte und 12 oder 13mal die Stange oder Latte traf. Mit diesen nicht geschossenen Toren wären wir in den UEFA-Cup eingezogen und er hätte die Torjägerkrone gewonnen. Wir sahen aber, dass es auch ohne große Stars und mit weniger Geld gehen kann.

26.000 Zuschauer kamen am 29. Oktober 1978 zum 1 : 2 gegen Austria Wien. Der Fan-Block des SK VÖEST war damals noch in der Kurve angesiedelt. Der SK VÖEST ging mit seinem Jung-Trainer Ferdinand Milanovich als Tabellenführer in dieses Spiel.
oepb: Und dies wiederum gefiel der Werksleitung.
Milo: Auf jeden Fall. Man wurde aber auch immer wieder sehr schnell nervös, wenn die junge Mannschaft im Jahr darauf in untere Regionen abdriftete.
oepb: Wie ging es weiter?
Milo: Als Mitte der 1980er Jahre die große Stahlkrise auch das Werk Linz traf, wurde noch mehr eingespart. Man darf aber auch nicht vergessen, dass der SK VÖEST eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit betrieb. Hier trug jahrelange Aufbauarbeit Früchte. Als es also hieß, es sei kein Geld für etwaige Neuverpflichtungen vorhanden, setzten wir noch mehr auf die eigene Jugend. Ein Alexander Sperr, der mit 17 Jahren sein Debüt in der Kampfmannschaft gegen den Wiener Sportklub samt Hans Krankl feierte, ein Jürgen Müller, ein Jürgen Werner-Klausriegler, Wolfgang Pöhlmann, Harald Kaiserseder, Manfred Wurmlinger, Christian Stumpf, das waren allesamt Kicker aus dem Nachwuchsbereich, die plötzlich Bundesligaluft schnupperten. Dazu der kroatische Libero Frane Poparic und ein Jürgen Werner I, der urplötzlich Teamspieler war – unter anderem beim 4 : 1-Sieg gegen Deutschland im Oktober
1986 – somit hatten wir wieder eine sehr gute Mannschaft. Plötzlich wurden wir auch für Sponsoren interessant und die Wiener Wäschefirma Salesianer Miettex stieg beim SK VÖEST ein.
oepb: War das nicht ein Dorn im Auge der Werksleitung? Glaubte man da nicht, dass nicht noch mehr Leute Mitsprache erhaschen möchten?
Milo: Auf keinen Fall, es hieß ohnehin immer, der Fußball verschlingt zu viel Geld und wenn es jetzt dann noch mit einem Sponsor ein Zubrot gibt, na umso besser.
oepb: Sie galten oft als Rettungs-Boot, wenn das Flagg-Schiff SK VÖEST stürmische See hatte. Die jeweiligen Trainer – Erhard Wieger, Werner Kriess, Milan Miklavic, Willi Kreuz – wurden verabschiedet und Sie sprangen ein.
Immer mit Erfolg.
Milo: Durch meine Tätigkeit als Sektionsleiter des SK VÖEST und auch gleichzeitig als Leiter des Postwesens im Werk war ich quasi immer zur Stelle, wenn es brannte. Der Vereinsvorstand musste nicht lange nach einem Trainer Ausschau halten, für den man auch eine Wohnung, ein Auto und dergleichen benötigte. Ich war quasi die billigere Lösung, die mir aber auch immer große Freude bereitete. Leider standen wir dann meist sportlich mit dem Rücken zur Wand. Die Spieler, die gut waren, waren völlig verunsichert und beim ersten Fehlpass stiegen in den Köpfen sofort Selbstzweifel auf.
Dies musste als erstes bekämpft werden. Dann gab es auch wieder erfolgreiche und schöne Spiele beim SK VÖEST zu sehen.

Der „Präse“ und die Wäsche-Fee Salesianer Miettex aus Wien XIV steigt beim SK VÖEST ein. Passiert im Sommer 1986. Franz Ruhaltinger (Bildmitte) freut sich, dass seine beiden Aushängeschilder Jürgen Werner und Georg Zellhofer neu eingekleidet wurden.
oepb: Im Winter 1990/91 wurden Sie in einer Nacht- und Nebel-Aktion von Fritz Ulmer, Ihrem Mitspieler-Freund und Kollegen aus der Meisterelf von 1973/74 abgelöst. Wie kam es zu diesem Bruch?
Milo: Die Ära Hans Rinner und Franz Ruhaltinger war vorbei. Der SK VÖEST verfügte nun über zwei Präsidenten – Horst Paschinger und Erhard Koppler, die einen komplett neuen Stab aufbauen wollten. Meiner Person kam zwar zu gute, dass ich sehr viele Kontakte in die ganze Liga aufzuweisen hatte, dies kam aber bei den Herren nicht mehr an. Neue Besen kehren gut, so hieß es.
Und so kam es eben tatsächlich, dass Klaus Lindenberger und Karl Brauneder meine letzten Verpflichtungen als Sektionsleiter des SK VÖEST waren.
oepb: Wie ging es mit Ihnen nach Ihrem Ausscheiden nach 22 verdienstvollen Jahren für diesem Verein weiter?
Milo: Nachdem ich die Trainer-Lizenz besaß, trainierte ich Donau Linz, Union Vöcklamarkt und Doppl-Hart einige Jahre hindurch im Unterhaus. Und im OÖ-Fußballverband habe ich einen Stab an guten Leuten im Zuge der Trainer-Ausbildungs-Kommission. Und ich konnte mich nach meinem Ausscheiden vermehrt um andere Aktivitäten kümmern, denn in 22 Fußball-Jahren war ich nur zwei mal auf Urlaub gewesen.

Trainer Ferdinand Milanovich in Amt und Würden Mit einer jungen Elf ging es in die Saison 1986/87. Von links: Co-Trainer Fritz Supolik, Alexander Sperr, Gordan Zdravkov, Fritz Pöhli und Manfred Berger. Foto: A. Durchan, Linz
oepb: Was macht der Milo heute?
Milo: Mit großer Freude bin ich seit vielen Jahren im Postservice-Center in der voestalpine und bekleide die leitende Funktion seit 1980. Dies ist ein full-time-Job, da meine Mitarbeiter und ich uns ständig den steigenden Erwartungen anpassen. Gerade auf diesem Sektor tat sich in den letzten 5 bis 10 Jahren dermaßen viel, so dass es nach wie vor große Freude bereitet, wenn ich täglich ins Werk fahre.
oepb: Es können auch Firmen von auswärts ihre Massensendungen über das Post-Service-Center der voestalpine abwickeln lassen?
Milo: Ja, unser Team übernimmt diese Aufgaben gewissenhaft, gerne und zuverlässig.
20. Juni 2008: Rudi Flögel und Ferdinand Milanovich im Linzer Casineum anläßlich des Legendentreffens.

Zwei alte Weggefährten wieder vereint „Milo“ und Willi Kreuz 1989/90 beim SK VÖEST. Foto: Christian Koller, Ottensheim
oepb: Zum Abschluss dieses sehr aufschlussreichen Gespräches noch ein Resümme: Wie würde Ihrer Meinung nach der SK VÖEST heute da stehen, wenn es ihn noch geben würde?
Milo: Nun, dies ist eine sehr interessante Frage. So wie die Mannschaft absolute Profis braucht, müsste auch der Funktionärsstab aufgestellt sein.
Es kann nur klappen, wenn der Präsident, der Manager, der Betreuer und dergleichen Vollprofis sind. Zu unserer Zeit hatten wir alle noch berufliche Tätigkeiten im Werk zu verrichten und der Fußball lief quasi nebenher. Das geht heute nicht mehr. Ein Verein und gerade auch eine Werksmannschaft kann nur dann bestehen, wenn absolute Fachkräfte am Ruder sitzen. Am Beispiel PSV Eindhoven oder Bayer 04 Leverkusen wird das ja immer wieder dokumentiert.

20. Juni 2008: Rudi Flögel und Ferdinand Milanovich im Linzer Casineum anläßlich des Legendentreffens. Foto: cityfoto.at
Abschließend möchte ich aber auch sagen, dass ich diese Jahre mit dem SK VÖEST nie missen möchte, es war mir immer eine echte Herzensangelegenheit.
Es waren sehr ereignisreiche, aber auch lehrreiche Jahre. Als wir beispielsweise mit dem SK VÖEST beim Rückspiel in Barcelona mitspielen wollten und in ein 0 : 5 schlitterten. Gerne erinnere ich mich auch an die zahlreichen Stadt-Derbys, egal ob als Spieler, oder später als Funktionär und Betreuer zurück. Wenn der Schmäh und das Häkerl schon im Vorfeld lief, wenn wir als so genannte “Koksler” den “Landstraßlern” ein Bein stellen konnten und wenn die gute alte Gugl bummvoll war – ja, das waren wunderbare Zeiten …
oepb: Herr Milanovich, dankeschön für dieses äußerst interessante Gespräch.

20. Juni 2008 Reinhard Waldenberger vom ORF interviewt den "Mr. VÖEST, Ferdinand Milanovich, anläßlich des Legendentreffens im Casineum in Linz. Foto: cityfoto.at
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Stahlstrasse 23
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Tel.: 0732 / 50304-8398
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