Weniger Transfers, mehr Österreicher

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl Foto: oepb.at

Bundesliga-Vorstand Georg Pangl Foto: oepb.at

1. September 2010

Um Mitternacht, von gestern auf heute, endete die Sommertransferzeit für die Bundesliga-Saison 2010/11. Der letzte vom Spielbetrieb der Bundesliga abgewickelte Transfer war jener von SV Ried-Neuzugang Wolfgang Hesl, der kurz nach 23 Uhr erledigt werden konnte. Insgesamt wurden in der abgelaufenen Transferzeit 216 Anmeldungen durchgeführt, 106 davon betrafen Spielertransfers zu oder von Klubs der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile. Im Vergleich zur Sommerwechselperiode der vergangenen Saison bedeutet dies einen Rückgang von 6 Prozent.
Legionäre wurden heuer insgesamt 31 angemeldet, inkludiert sind dabei auch die Bundesliga-internen Wechsel, wie etwa jener von Alexander Zickler (von Red Bull Salzburg zum Linzer ASK) oder Fernando Troyansky (von Austria Kärnten zu Austria Wien).
Die erfreulichste Nachricht: Laut der an die Bundesliga gemeldeten Kader sind derzeit lediglich 68 Legionäre in der Bundesliga mit dabei.

In der “Heute für Morgen” Ersten Liga gingen 110 Transfers über die Bühne, im Vergleich zu 116 vom Vorjahr. 17 davon betrafen ausländische Spieler. Insgesamt sind derzeit 32 Legionäre in der jungen österreichischen Ersten Liga aktiv, was den Förderrichtlinien der Ersten Liga ((Anm.: maximal drei Legionäre spielberechtigt; Link: Förderrichtlinien Erste Liga ) zu verdanken ist.

“Der positive Trend, verstärkt auf österreichische Spieler und auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, geht weiter.“, freut sich Bundesliga-Vorstand Georg Pangl. „Wenn man bedenkt, dass bei meinem Amtsantritt noch mehr als 100 Legionäre in der höchsten Liga im Einsatz waren, ist dies eine sehr erfreuliche und nachhaltige Entwicklung”.

Transferfenster für arbeitslose Spieler
Im Rahmen der Transferbestimmungen besteht grundsätzlich noch eine Möglichkeit, Spieler zu verpflichten: (Durchführungsbestimmungen, § 4, Abs 13, lit. d): Vor oder während der Übertrittszeit nachweislich arbeitslos gemeldete Spieler können ausnahmsweise auch außerhalb der Übertrittszeiten die Spielberechtigung erhalten. Eine derartige Entscheidung, die den konkreten Einzelfall zu berücksichtigen hat, obliegt dem Senat 2.

www.bundesliga.at

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