Zoo Wien & ÖGH vergeben Forschungsfonds

Tiergartendirektorin Dagmar Schratter mit Grasfröschen. Foto:: Daniel Zupanc

Tiergartendirektorin Dagmar Schratter mit Grasfröschen. Foto:: Daniel Zupanc

Wissenschaftler aufgepasst! Der Wiener Tiergarten Schönbrunn und die Österreichische Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) vergeben ab sofort jährlich einen Forschungsfonds in der Höhe von 5.000 Euro. Gefördert wird Grundlagenforschung an Amphibien und Reptilien. „Amphibien sind von allen Tiergruppen am stärksten gefährdet. Von den über 7500 bekannten Amphibienarten ist ein Drittel vom Aussterben bedroht. Eine ähnliche Einschätzung gilt für Reptilien. In Österreich sind alle Amphibien- und Reptilienarten wie der Feuersalamander, die Rotbauchunke oder die Hornotter gefährdet. Deshalb möchten wir mithelfen, dass mehr über diese Arten, ihre Biologie und ihre Lebensweise bekannt wird“, so Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter.

Hornotter-Foto: Petra Urbanek

Hornotter-Foto: Petra Urbanek

Voraussetzung für die Förderung ist ein Bezug zu Österreich. Das heißt, es stehen entweder heimische Amphibien und Reptilien im Zentrum der Forschung, der Forscher ist aus Österreich oder die Arbeit wird an einer österreichischen Universität durchgeführt. Dagmar Schratter: „Forschung und Lehre sind Hauptaufgaben eines wissenschaftlich geführten Zoos. Mit dem neuen Fonds verstärken wir gemeinsam mit der ÖGH unser Engagement auf diesem Gebiet.“ Die Finanzierung kann einem Projekt zufallen oder auf mehrere aufgeteilt werden. In diesem Jahr kann bis 30. September 2016 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Österreichischen Forschungsfonds für Herpetologie bitte hier:

TIERE SEHEN. ARTEN SCHÜTZEN.
www.zoovienna.at

 

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