Zoo Wien / Ältester Giraffenbulle Europas

Geburtstagskind Kimbar-Foto: Tiergarten Schönbrunn/Nobert Potensky

Geburtstagskind Kimbar-Foto: Tiergarten Schönbrunn/Nobert Potensky

Im Wiener Tiergarten Schönbrunn gab es in diesen Tagen ein ganz besonderes „Geburtstagskind“: Giraffenbulle Kimbar. Er wurde 25 Jahre alt. „Kimbar ist mittlerweile der älteste Giraffenbulle Europas. Es gibt nur eine handvoll Giraffen, die über 20 Jahre alt sind. Es ist also ein sehr spezieller Geburtstag und wir freuen uns, dass wir ihn mit Kimbar feiern dürfen.“, erzählt die Zoologische Abteilungsleiterin Eveline Dungl.

Natürlich merkt man Kimbar sein hohes Alter bereits deutlich an. Er bekommt auch entsprechende Pflege. „Seine Zähne sind schon sehr schlecht. Deshalb wird hartes Gemüse wie Karotten klein gehäckselt. Die Pellets werden in Wasser eingeweicht. Er bekommt sehr feines, klein geschnittenes Heu, das zusätzlich gedämpft wird, damit er es besser fressen und verdauen kann.“, so Tierpflegerin Irene Greter.

Kimbar genießt es sichtlich, von Eveline Dungl (links) und Irene Greter (rechts) gebürstet und versorgt zu werden. Foto: Tiergarten Schönbrunn/Nobert Potensky

Kimbar genießt es sichtlich, von Eveline Dungl (links) und Irene Greter (rechts) gebürstet und versorgt zu werden. Foto: Tiergarten Schönbrunn/Nobert Potensky

An seinem Geburtstag gab es für Kimbar eine kleine Überraschung: sein altersgerechtes Spezialfutter mit hübscher Geburtstagsdekoration. Auch wenn Kimbar mittlerweile sehr ruhig geworden ist, beim Futter kennt er kein Pardon. Nur das Weibchen Rita darf von seiner Überraschung mitnaschen, das zweite Weibchen Carla sieht lieber aus der Ferne zu. Freude machen kann man Kimbar auch mit Bürsten. „Er liebt es, gebürstet und gekratzt zu werden. Und fordert das oft richtig ein“, so Greter. „Zum Ehrentag gab es eine extralange Bürst-Einheit.“, ergänzte Dungl schmunzelnd. Kimbar wurde 1993 im Zoo Emmen / Niederlande geboren und lebt seit 1995 in Schönbrunn. Vor dem Bau des neuen Giraffenparks ist er in ein Ausweichquartier auf dem Gelände der Maria-Theresien-Kaserne übersiedelt, wo er seinen Lebensabend verbringen darf.

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