WIEN / Praterstern bekommt neue Polizeiinspektion

Der Wiener Praterstern bekommt eine neue Polizeiinspektion. Foto: Visualisierung ÖBB/ZKPT/Renderhouse/Mariia Vall

Der Wiener Praterstern bekommt eine neue Polizeiinspektion. Foto: Visualisierung ÖBB/ZKPT/Renderhouse/Mariia Vall

Noch in diesem Jahr werden die Bauarbeiten für eine neue Polizeiinspektion am Praterstern starten. Die konkreten Pläne gaben ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, der Generalsekretär des Innenministeriums Peter Goldgruber, der Landespolzeipräsident Gerhard Pürstl und Bürgermeister Michael Ludwig heute gemeinsam bekannt.

Die neue Polizeiinspektion wird in einem 900m2 großen Zubau am Bahnhofsgebäude Praterstern Platz finden. In den Zubau integriert wird auch der bestehende Abgang zur U1, der damit Teil der Bahnhofshalle wird. Damit werden die dortigen Flächen attraktiver gestaltet und effizienter genutzt.

Zusätzlich sollen die verbesserte Zugangssituation und die neue Polizeiinspektion einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bahnhofsbesucher und Anrainer leisten.

Die Polizei mietet von den ÖBB eine Fläche von rund 650 m2 des Zubaus, um dort eine Polizeiinspektion für 65 MitarbeiterInnen inklusive Sondereinsatzkommando einzurichten. Für die Polizei bedeutet der neue Standort bessere Arbeitsbedingungen und ein rasches Eingreifen im Notfall. Die neue Station wird 24 Stunden besetzt sein. „Durch die Platzierung direkt im Bahnhofsbereich sind die Polizistinnen und Polizisten ‚mitten im Geschehen‘ und das Sicherheitsgefühl der Pendlerinnen und Pendler wird damit weiter gestärkt.“, sagt Generalsekretär Peter Goldgruber.

Vorbildliche Zusammenarbeit aller Partner
„Mir ist es wichtig, dass die Polizei direkt vor Ort am Praterstern ist und für die Menschen rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung steht.“, so Bürgermeister Michael Ludwig. Für die Polizei ist die neue Station eine „Rückkehr“ an einen bekannten Ort, gab es doch bis 2014 eine Station direkt am Praterstern, die in die Lassallestraße übersiedelt ist. Das Polizei-Gebäude am Praterstern war stark sanierungsbedürftig und entsprach nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen Polizeiinspektion. „In einer gemeinsamen Allianz von Stadt Wien, Polizei und ÖBB konnten wir in den letzten Monaten ein ganzes Maßnahmenbündel konsequent umsetzen, damit sich der Praterstern wieder in eine positive Richtung entwickelt“, bedankt sich Ludwig bei allen Beteiligten.

Das Innenministerium, die Stadt Wien und die ÖBB verständigen sich auf einen Zubau direkt am Bahnhof Praterstern. Foto: Visualisierung ÖBB/ZKPT/Renderhouse/Mariia Vall

Das Innenministerium, die Stadt Wien und die ÖBB verständigen sich auf einen Zubau direkt am Bahnhof Praterstern. Foto: Visualisierung ÖBB/ZKPT/Renderhouse/Mariia Vall

Präsenz wird Sicherheitsgefühl stärken
Der Bahnhof Praterstern ist eine wichtiger innerstädtische Verkehrsdrehscheibe für mehr als 150.000 Personen pro Tag. Es ist daher für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wichtig, dass die Polizei an einem solchen Ort Präsenz zeigt und schnell einsatzbereit ist. „Eine Polizeiinspektion trägt an so großen Verkehrsknotenpunkten elementar zur Sicherheit und dem Sicherheitsgefühl der Passanten und Fahrgästen bei.“, sagt Gerhard Pürstl, Landespolizeipräsident in Wien.

Wichtige Investition in Bahninfrastruktur
Die bestehende Bahnhofshalle wird mit dem Zubau bis über den bestehenden U1-Abgang verlängert. Für die Fahrgäste bedeutet diese Modernisierung der Bahnhofsinfrastruktur einen witterungsgeschützten und repräsentativeren Zugang zur Bahnhofshalle. Derzeit läuft die entsprechende Einreichplanung. Der Baubeginn ist für Ende 2019 geplant, bis Anfang 2021 soll der Zubau planmäßig fertiggestellt sein. Die Kosten für das Gesamtprojekt werden rund 8 Mio. Euro betragen. „Für unsere Fahrgäste soll der Aufenthalt am Bahnhof so angenehm wie möglich sein. Sicherheit und Sauberkeit gehören dabei zu den Mindestanforderungen die eine moderne Bahninfrastruktur erfüllen muss. Speziell am Praterstern ist da in den vergangenen Jahren sehr viel weitergegangen. Ein Ausdruck dieser guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit ist die neue Polizeistation am Praterstern. Hier haben alle an einem Strang gezogen“, sagt ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

Quelle: ÖBB

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister
Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB Konzern jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 41.641 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus sowie zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

www.oebb.at

 

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