VELUX / Lebenslange Klimaneutralität

In Zusammenarbeit mit WWF startet die VELUX-Gruppe zahlreiche Wald- und Biodiversitätsprojekte, die dazu beitragen sollen, den Klimawandel zu bekämpfen, den Verlust von Lebensräumen zu stoppen und die Artenvielfalt zu erhalten. Foto: © VELUX

In Zusammenarbeit mit WWF startet die VELUX-Gruppe zahlreiche Wald- und Biodiversitätsprojekte, die dazu beitragen sollen, den Klimawandel zu bekämpfen, den Verlust von Lebensräumen zu stoppen und die Artenvielfalt zu erhalten. Foto: © VELUX

Ein neuer Klimaschutz-Weg: Die VELUX Gruppe verpflichtet sich, zukünftige CO2-Emissionen zu reduzieren und zugleich den historischen Fußabdruck des Unternehmens seit seiner Gründung im Jahr 1941 zu binden – insgesamt 5,6 Millionen Tonnen CO2. Dies soll gemeinsam mit dem WWF durch umfangreiche Waldprojekte erreicht werden, die den Klimawandel bekämpfen, den Verlust von Lebensräumen stoppen und die Artenvielfalt erhalten. Mit der ambitionierten Strategie „Lebenslang Klimaneutral“ präsentiert der weltweit führende Dachfensterhersteller einen Plan für die Zukunft, der auch Verantwortung für die Vergangenheit übernimmt.

Die VELUX Gruppe, mit Tochtergesellschaft im niederösterreichischen Wolkersdorf, stellte am 1. September 2020 ihre neue Strategie „Lebenslang Klimaneutral“ vor, mit der das Unternehmen bis zum 100. Firmenjubiläum im Jahr 2041 Verantwortung für seine gegenwärtigen und historischen CO2-Emissionen übernimmt. Ein Teil dieser Strategie wird durch eine Partnerschaft mit dem WWF (World Wide Fund for Nature) verwirklicht.

Mit Blick auf die Zukunft verpflichtet sich die VELUX Gruppe, die CO2-Emissionen des Unternehmens und seiner Wertschöpfungskette (Scope 1, 2 und 3***) im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutz-Abkommens drastisch zu reduzieren. Die Partnerschaft mit dem WWF ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 der VELUX Gruppe, in der sich diese zu einem wissenschaftlich fundierten Emissionsreduktionsziel im Rahmen der „Science Based Targets Initiative“ bekennt. Darüber hinaus sollen rückwirkend auch die gesamten historischen CO2-Emissionen des weltweit führenden Dachfensterherstellers* – 5,6 Mio. Tonnen CO2 (Scope 1 und 2**) seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1941 – durch Waldschutzprojekte des WWF gebunden werden. Diese Emissionsmenge entspricht in etwa dem jährlichen CO2-Fußabdruck von 800.000 europäischen Bürgern.

Anmerkung:

* Es existiert keine Standardmethode zur Berechnung eines historischen CO2-Fußabdrucks. So sind valide Emissionsfaktoren und Energieverbrauchsdaten für vergangene Zeiträume oft nicht verfügbar. Daher hat die VELUX Gruppe eine Methode zur Berechnung der gesamten Kohlendioxidemissionen seit Gründung des Unternehmens entwickelt. Die auf dem anerkannten Greenhouse Gas Protocol Corporate Standard basierende Methode wird dabei auf historische Daten angewendet. Diese einzigartige Methode, einschließlich der zugrundeliegenden Annahmen, wird von Carbon Trust unabhängig verifiziert überprüft.

Die VELUX-Gruppe verpflichtet sich, die historischen CO2-Emissionen des Unternehmens seit seiner Gründung im Jahr 1941 rückwirkend zu binden. Foto: © VELUX

Die VELUX-Gruppe verpflichtet sich, die historischen CO2-Emissionen des Unternehmens seit seiner Gründung im Jahr 1941 rückwirkend zu binden. Foto: © VELUX

** Definition von Scope 1 und 2. Scope 1 (direkte Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen, z.B. Firmeneinrichtungen und Firmenfahrzeuge). Scope 2 (indirekte Emissionen, erzeugt durch zugekauften Strom, Dampf, Heizung und Kühlung, die vom meldenden Unternehmen verbraucht werden).

*** Die Definition von Scope 3 umfasst alle anderen indirekten Emissionen, die in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens auftreten (z.B. zugekaufte Waren und Dienstleistungen, Abfallerzeugung und Transportwesen).

**** Die „Science Based Targets Initiative“ motiviert Unternehmen dazu, sich wissenschaftsbasierte Ziele zu setzen und ihren Wettbewerbsvorteil beim Übergang zu einer kohlendioxidarmen Wirtschaft zu stärken. Sie ist ein gemeinsames Projekt von CDP, dem Global Compact der Vereinten Nationen, dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF) und eine der Verpflichtungen der We Mean Business Coalition. Die Initiative definiert und fördert Best Practices bei der Festlegung wissenschaftsbasierter Ziele, hilft mit Ressourcen und Beratung beim Abbau von Implementierungshürden und bewertet und genehmigt unabhängig die Ziele der Unternehmen.

Unser Planet befindet sich in einer ernsten Klima- und Naturkrise und dies erfordert außerordentliche Maßnahmen. Im Einklang mit den Werten unseres Unternehmens sind wir bestrebt, noch mehr zu tun als schon bisher, deshalb haben wir die neue Strategie „Lebenslang Klimaneutral“ entwickelt. Wir werden unseren künftigen CO2-Ausstoß drastisch reduzieren und unsere Lieferanten auffordern, das Gleiche zu tun. Ein Teil dieser neuen Strategie besteht in einer 20-jährigen Partnerschaft mit dem WWF, in deren Rahmen wir das Äquivalent unserer historischen CO2-Emissionen binden wollen. Wir hoffen, dass das auch andere Unternehmen motiviert, Klimaverantwortung zu übernehmen und auf eine nachhaltige Zukunft für uns alle hinzuarbeiten!“, erklärt dazu Bernhard Hirschmüller, Geschäftsführer von VELUX Österreich.

WWF entwickelt spezielle Wald- und Biodiversitätsprojekte für die nächsten 21 Jahre

Um das erklärte Ziel zu erreichen, investiert die VELUX-Gruppe als Partner des WWF in Wald- und Biodiversitätsprojekte, die in den nächsten 21 Jahren speziell für VELUX entwickelt werden. Dies wird dazu beitragen, den Lebensraumverlust, die Entwaldung und die Bodendegradation, die die biologische Vielfalt der Waldökosysteme auf der ganzen Welt bedrohen, zu stoppen. Zudem werden die lokalen Gemeinschaften in intensiver Zusammenarbeit unterstützt. Die ersten beiden dieser Waldprojekte werden in Uganda und Myanmar durchgeführt.

In Uganda liegt der Schwerpunkt auf der Wiederherstellung geschädigter Wälder, der Aufforstung neuer Wälder und dem Schutz der verbliebenen Naturwälder. Das Projekt in Myanmar wird in enger Zusammenarbeit mit und zum Nutzen der lokalen Gemeinschaften darauf hinarbeiten, die vielen wichtigen Wildtierkorridore entlang des Singkhon-Passes zu sichern und die einzigartige biologische Vielfalt dieses Gebietes zu schützen.

Die Folgen der Klima- und Naturkrise werden immer deutlicher. Einerseits braucht es daher wirksame politische Maßnahmen, andererseits müssen sich Unternehmen auf allen Ebenen klima- und naturverträglich aufstellen. Mit der Ausrichtung am 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimavertrags setzt VELUX jetzt einen wichtigen Schritt, dem weitere Maßnahmen folgen müssen!“, fordert Georg Scattolin, Leiter des Internationalen Programms beim WWF Österreich.

VELUX wird klimaschädliche Emissionen reduzieren

Um ihr Geschäftsmodell nachhaltiger zu gestalten, wird die VELUX Gruppe an ihren Produktionsstandorten verstärkt in Energieeffizienz investieren, wo immer das möglich ist, auf erneuerbare Energien umstellen und zu 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen nutzen. Zudem sollen die Spezifizierung und der Einkauf von Materialien grundlegend geändert werden.

Schon 2010 stellte VELUX Österreich ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein unter Beweis: mit dem ersten CO2-neutralen Wohngebäude Österreichs, dem Sunlighthouse in Pressbaum. Foto: © VELUX | Architektur: HEIN-TROY Architekten | Foto: Adam Mørk

Schon 2010 stellte VELUX Österreich ihr Nachhaltigkeitsbewusstsein unter Beweis: mit dem ersten CO2-neutralen Wohngebäude Österreichs, dem Sunlighthouse in Pressbaum. Foto: © VELUX | Architektur: HEIN-TROY Architekten | Foto: Adam Mørk

Diese Partnerschaft mit dem WWF ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer weltweiten Nachhaltigkeitsstrategie. In Österreich verfolgen wir diesen Weg seit Jahren in unterschiedlichen Bereichen:

Vom kompletten Ökostrom im Bürogebäude in Wolkersdorf über lokale Initiativen an unserem Standort bis hin zu einer nachhaltigeren Lieferkette. So läuft beispielsweise unsere Logistik via Rail Cargo (BEXity GmbH) ‚auf Schiene‘.

Alleine damit haben wir in den letzten 10 Jahren rund 435 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart.

Wie auch unsere Kundinnen und Kunden weitestgehend klimaneutral wohnen können, das zeigten wir bereits im Jahr 2010 mit unserem Sunlighthouse-Projekt in Pressbaum, dem ersten CO2-neutralen Wohngebäude Österreichs“, so Bernhard Hirschmüller.

Weitere Informationen zur VELUX Nachhaltigkeitsstrategie 2030 und den gemeinsamen Waldschutzprojekten des WWF und der VELUX-Gruppe auf

Quelle: Ketchum Publico

Erfahren Sie mehr über VELUX bei uns bitte hier;

Über VELUX

Die VELUX Österreich GmbH ist Marktführer im Bereich Dachflächenfenster. Als Teil der globalen VELUX-Gruppe hat man die Vision, bessere Lebensbedingungen unter dem Dach mit Hilfe von Tageslicht und frischer Luft zu entwickeln. Das Produktprogramm beinhaltet eine große Vielfalt an Belichtungslösungen über das Dach (Dachflächenfenster, Modular Skylights, Flachdach-Fenster, Tageslicht-Spots) samt Hitze- und Sonnenschutzprodukten. VELUX ist global aktiv und unterhält Vertriebsniederlassungen und Produktionsstätten in mehr als 40 Ländern. Weltweit beschäftigt VELUX rund 11.500 Mitarbeiter. Die VELUX-Gruppe ist im Besitz der VKR Holding A/S, einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die sich vollständig im Besitz von gemeinnützigen, wohltätigen Stiftungen (DIE VELUX-STIFTUNGEN) und der Familie befindet. Im Jahr 2019 erzielte die VKR Holding Gesamteinnahmen in Höhe von 2,9 Milliarden EUR, und DIE VELUX-STIFTUNGEN spendeten 178 Millionen EUR an gemeinnützige Organisationen. Diese unterstützen wissenschaftliche, ökologische, soziale und kulturelle Projekte und Initiativen.

www.velux.at

Über den WWF

Der WWF ist eine unabhängige Naturschutzorganisation mit über 30 Millionen Followern und einem globalen Netzwerk, das in fast 100 Ländern aktiv ist. Die Mission ist, die Schädigung der natürlichen Umwelt zu stoppen und eine Zukunft zu schaffen, in der die Menschen in Harmonie mit der Natur leben. Das tut man, indem die Biodiversität erhalten bleibt, die nachhaltige Nutzung erneuerbarer natürlicher Ressourcen sichergestellt und die Reduzierung von Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung gefördert wird.

www.panda.org/news

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