Valentinstag im Naturhistorischen Museum Wien

Wussten Sie eigentlich, dass Schwäne, wenn diese den Partner fürs Leben gefunden haben, diesem ewig treu sind. Wenn einer der beiden jedoch verstirbt, führt dies meist beim Zurückbleibenden zu derartigem Kummer und Schmerz, dass dieser dann auch verendet. Foto: © NHM Wien

Wussten Sie eigentlich, dass Schwäne, wenn diese den Partner fürs Leben gefunden haben, diesem ewig treu ergeben sind. Wenn einer der beiden jedoch verstirbt, führt dies meist beim Zurückbleibenden zu derartigem Kummer und Schmerz, dass dieser dann auch verendet. Foto: © NHM Wien

Als Special zum Valentinstag bietet das Naturhistorische Museum Wien / kurz NHM Kombi-Führungen zu drei unterschiedlichen Themen und Cocktails am Freitag, 14. Februar 2020, von 18 bis ca. 20 Uhr an.

Die Prähistorikerin Karina Grömer und der Biologe Andreas Hantschk geben bei der Kombinationsführung ungewöhnliche Einblicke in das Liebesleben der Tiere, sowie in die Sammlung: Wo überall lassen sich Verweise auf Erotisches in den Schausälen des NHM Wien finden?

Männerfantasien auf Gürtelschnallen

„Anlässlich des Valentinstages fragen wir uns: Wie war das zwischenmenschliche Miteinander vor Tausenden Jahren? Wie haben sich die Leute geschmückt, wie sich gegenseitig durch Schmuck und Kleidung Zeichen gegeben für erotische Annäherung, oder auch die Abwehr derselben?“ Karina Grömer, Prähistorikerin am NHM Wien, führt am 14. Februar 2020 interessierte Besucherinnen und Besucher zum Thema „Liebe“ durch die Schausammlung des Museums, wo sich die eine oder andere Liebes-Anspielung in prähistorischem Kontext finden lässt: „Betrachtet man zum Beispiel die Objekte in den altehrwürdigen Pultvitrinen in Saal 13, dann sticht das Bronzeblech von Brezje aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ins Auge, das eindeutig eine erotische Szene zeigt: Eine Frau auf einem Thron mit einem vor ihr knienden Mann beim Liebesakt. Gar nicht so prüde, unsere Vorfahren!“

Karina Grömer und Andreas Hantschk führen durch die Ausstellungen. Foto: © NHM Wien / Alice Schumacher

Karina Grömer und Andreas Hantschk führen durch die Ausstellungen. Foto: © NHM Wien / Alice Schumacher

Erotisches rund um die Venus

Die Venus von Willendorf ist ebenfalls eindeutig in der Darstellung der unbekleideten Körpermitte, auch Abbildungen von Männern und ihren Geschlechtsteilen finden sich quer durch die Zeiten. Was sagt uns das über die Erotik in der Stein- bis Eisenzeit?

Liebesleben im Tierreich

Um das „Liebesleben im Tierreich“ kümmert sich Museumspädagoge Andreas Hantschk. Im Rahmen seiner Führung erörtert er unter anderem folgende Fragen: Warum gibt es zwei Geschlechter? Was sind Zwitter? Er erklärt das Phänomen der Jungfernzeugung, also der „unbefleckten Empfängnis“. „Und wem das zu wissenschaftlich ist: Wir schauen uns auch an, welcher Vogel den längsten Penis hat und finden heraus, wie lange der ist,“ so Andreas Hantschk.

Information:

Kombi-Führung („Männerfantasien auf Gürtelschnallen“, „Erotisches rund um die Venus“ und „Liebesleben im Tierreich“) plus Cocktail „Sex on the Beach“.
Mit Dr. Karina Grömer und Dr. Andreas Hantschk
Dauer: 18 bis ca. 20 Uhr
Veranstaltungskarte € 24,- / Vorverkauf ab sofort

www.nhm-wien.ac.at

Erfahren Sie noch mehr über das NHM Wien bei uns bitte hier;

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