tipico Bundesliga / Vorschau auf die 31. Runde 2019/20

Aus der Bundesliga-Geschichte: Am heutigen 30. Juni 2020 ist er 60 Jahre jung: Manfred „Fredi“ Schill (im Bild aus der Saison 1981/82). Der 175cm große Verteidiger Schill war eigentlich Stürmer, als er von seinem Stammverein im Wasserwald, der Blau Elf Linz, im Sommer 1976 ins Werksgelände zum damaligen SK VÖEST Linz http://www.oepb.at/allerlei/70-jahre-sportklub-voeest.html wechselte. Und er schlug dort voll ein. Bereits in seinem ersten Jahr bei VÖEST mit 16 Jahren zählte er zu den Stammspielern der Unter 21-Mannschaft der Linzer Blau-Weißen, die 1976/77 Österreichischer Fußballmeister geworden waren. Schill, der bereits in frühester Kindheit mit dem aktiven Fußballsport bei ASKÖ Blaue Elf Linz begann, war 1973 auch Oberösterreichs erster Auswahlspieler, der in die Schüler-Nationalmannschaft berufen wurde. Dort gelang dem flinken Talent beim 2 : 1 über die Schweiz auch sogleich der Siegestreffer beim Debüt. In Summe kam Schill auf 18 OÖ-Auswahlspiele und 20 UEFA-Teamberufungen. Sein sportlicher Aufstieg in der Kampfmannschaft des SK VÖEST, der 1979/80 in der Vize-Meisterschaft mündete, wurde immer wieder durch Verletzungen jählings unterbrochen. Innerhalb von vier Jahren musste Schill fünfmal unters Messer. Der junge Spieler war oftmals verzagt, dennoch hielten seine Betreuer Günter Praschak und Ferdinand Milanovich http://www.oepb.at/allerlei/ferdinand-milanovich-vom-kaiserwasser-ueber-den-meidlinger-markt-nach-st-peter-zizlau.html stets zu ihm. Schill, der später dann als Nummer 4 jahrelang Kapitän der Linzer Werkssportler war, kam immer wieder zurück. Dem SK VÖEST hielt er 12 Jahre lang die Treue. Erst nach dem Bundesliga-Abstieg im Sommer 1988 orientierte sich Schill neu und wechselte an die Salzach zu Austria Salzburg. Dort erlebte er in der Saison 1988/89 den kometenhaften Aufstieg der Salzburger dank aktiver Teilnahme von Hans Krankl hautnah mit. Nach seiner aktiven Oberhaus-Laufbahn, die er gemeinsam mit weiteren Weggefährten vom SK VÖEST, nämlich Helmut Wartinger und Georg Zellhofer bei Union Weißkirchen ausklingen ließ, tauchte Schill im Sommer 1993 als Co-Manger von Jürgen Werner beim FC Linz (Nachfolgeklub des SK VÖEST) wieder auf. Gemeinsam mit Werner leiteten die beiden die Geschicke dieses Vereins, dessen Weg 1994 ins ÖFB-Cupfinale und in die 1. Bundesliga führte. Nach seinem Ausscheiden war es lange Zeit still um ihn geworden, ehe er sich von seinem alten Kumpel und Freund Jürgen Werner erneut breitschlagen ließ, im Jahre 2014 aktiv mitzuhelfen, den am Boden liegenden LASK wieder auf die Beine zu stellen. Für Schill bedeutete dieser Umstand freundschaftliche Ehrensache und er hatte mit dem Tapetenwechsel zum einstigen Rivalen auch kein Problem, da es ja, gemäß eigener Aussage, seinen SK VÖEST nicht mehr gab. Der einstige Stürmer Schill kam als Verteidiger in der Zeit von 1977 bis 1988 auf exakt 250 Bundesliga-Spiele für den SK VÖEST. Quelle und Foto: © oepb

Aus der Bundesliga-Geschichte: Am heutigen 30. Juni 2020 ist er 60 Jahre jung: Manfred „Fredi“ Schill (im Bild aus der Saison 1981/82). Der 175cm große Verteidiger Schill war eigentlich Stürmer, als er von seinem Stammverein im Wasserwald, der Blau Elf Linz, im Sommer 1976 ins Werksgelände zum damaligen SK VÖEST Linz wechselte. Und er schlug dort voll ein. Bereits in seinem ersten Jahr bei VÖEST mit 16 Jahren zählte er zu den Stammspielern der Unter 21-Mannschaft der Linzer Blau-Weißen, die 1976/77 Österreichischer Fußballmeister geworden waren. Schill, der bereits in frühester Kindheit mit dem aktiven Fußballsport bei ASKÖ Blaue Elf Linz begann, war 1973 auch Oberösterreichs erster Auswahlspieler, der in die Schüler-Nationalmannschaft berufen wurde. Dort gelang dem flinken Talent beim 2 : 1 über die Schweiz auch sogleich der Siegestreffer beim Debüt. In Summe kam Schill auf 18 OÖ-Auswahlspiele und 20 UEFA-Teamberufungen. Sein sportlicher Aufstieg in der Kampfmannschaft des SK VÖEST, der 1979/80 in der Vize-Meisterschaft mündete, wurde immer wieder durch Verletzungen jählings unterbrochen. Innerhalb von vier Jahren musste Schill fünfmal unters Messer. Der junge Spieler war oftmals verzagt, dennoch hielten seine Betreuer Günter Praschak und Ferdinand Milanovich stets zu ihm. Schill, der später dann als Nummer 4 jahrelang Kapitän der Linzer Werkssportler war, kam immer wieder zurück. Dem SK VÖEST hielt er 12 Jahre lang die Treue. Erst nach dem Bundesliga-Abstieg im Sommer 1988 orientierte sich Schill neu und wechselte an die Salzach zu Austria Salzburg. Dort erlebte er in der Saison 1988/89 den kometenhaften Aufstieg der Salzburger dank aktiver Teilnahme von Hans Krankl hautnah mit. Nach seiner aktiven Oberhaus-Laufbahn, die er gemeinsam mit weiteren Weggefährten vom SK VÖEST, nämlich Helmut Wartinger und Georg Zellhofer bei Union Weißkirchen ausklingen ließ, tauchte Schill im Sommer 1993 als Co-Manger von Jürgen Werner beim FC Linz (Nachfolgeklub des SK VÖEST) wieder auf. Gemeinsam mit Werner leiteten die beiden die Geschicke dieses Vereins, dessen Weg 1994 ins ÖFB-Cupfinale und in die 1. Bundesliga führte. Nach seinem Ausscheiden war es lange Zeit still um ihn geworden, ehe er sich von seinem alten Kumpel und Freund Jürgen Werner erneut breitschlagen ließ, im Jahre 2014 aktiv mitzuhelfen, den am Boden liegenden LASK wieder auf die Beine zu stellen. Für Schill bedeutete dieser Umstand freundschaftliche Ehrensache und er hatte mit dem Tapetenwechsel zum einstigen Rivalen auch kein Problem, da es ja, gemäß eigener Aussage, seinen SK VÖEST nicht mehr gab. Der einstige Stürmer Schill kam als Verteidiger in der Zeit von 1977 bis 1988 auf exakt 250 Bundesliga-Spiele für den SK VÖEST. Quelle und Foto: © oepb

Die Fußball-Bundesliga-Saison 2019/20 befindet sich auf der Zielgeraden und bereits am kommenden Wochenende wird man über Freude und Enttäuschung referieren können.

Hat der Herzensklub die in ihn gesteckten und hoffentlich nicht zu hohen Erwartungen auch erfüllen können? Man wird sehen …

Die Spiele / Qualifikationsgruppe:

SCR Altach – FK Austria Wien

Dienstag, 30.06.2020, 20:30 Uhr, CASHPOINT Arena (live bei Sky)

- Der CASHPOINT SCR Altach ist seit 7 Heimspielen in der Tipico Bundesliga gegen den FK Austria Wien ungeschlagen (5 Siege, 2 Remis) – gegen kein anderes Team der Tipico Bundesliga aktuell so lange.

- Der CASHPOINT SCR Altach erzielte in 11 Heimspielen in Serie in der Tipico Bundesliga zumindest ein Tor gegen den FK Austria Wien. Das gelang dem CASHPOINT SCR Altach ansonsten nur gegen den SV Mattersburg (ebenfalls 11 Heimspiele in Folge).

- Der FK Austria Wien gewann 3 Auswärtsspiele in der Tipico Bundesliga in Serie – erstmals seit dem Kalenderjahr 2016.

- Der FK Austria Wien hat in Auswärtsspielen 2020 nicht verloren – als einzige Mannschaft der Tipico Bundesliga.

- Der CASHPOINT SCR Altach ist seit 8 Spielen in der Tipico Bundesliga ungeschlagen – erstmals seit Herbst 2016.

SV Mattersburg – WSG Swarovski Tirol

Dienstag, 30.06.2020, 20:30 Uhr, Pappelstadion (live bei Sky) 

- Der SV Mattersburg verlor das erste Heimduell in der Tipico Bundesliga gegen den Neuling WSG Swarovski Tirol mit 0 : 2. Bislang verlor der SV Mattersburg noch nie beide Heimspiele gegen einen Aufsteiger in einer Saison der Tipico Bundesliga.

- Die WSG Tirol kassierte in den letzten 5 Auswärtsspielen in der Tipico Bundesliga nur eine Niederlage (0 : 1 gegen den FK Austria Wien).

- Der SV Mattersburg erzielte 54 Prozent der Treffer in dieser Saison der Tipico Bundesliga vor dem Pausenpfiff – der höchste Anteil. 8 der 9 Treffer in der Gruppenphase gelangen den Burgenländern in der ersten Halbzeit.

- Die WSG Wattens traf in allen 3 Saisonduellen mit dem SV Mattersburg nach langen Pässen. Die Burgenländer kassierten in dieser Saison 6 Gegentore nach langen Pässen – die Hälfte davon von den Tirolern.

- Stefan Maierhofer von der WSG Swarovski Tirol spielte in den Saisonen 2016/17 und 2017/18 in der Tipico Bundesliga für den SV Mattersburg. 2016/17 war Maierhofer mit 5 Assists zusammen mit Michael Perlak der erfolgreichste Vorlagengeber der Burgenländer gewesen.

FC Admira/Wacker – SKN St. Pölten

Dienstag, 30.06.2020, 20:30 Uhr, BSFZ-Arena (live bei Sky)

- Der FC Flyeralarm Admira verlor nur 2 der 13 Duelle mit dem spusu SKN St. Pölten in der Tipico Bundesliga (5 Siege, 6 Remis).

- Der FC Flyeralarm Admira und der spusu SKN St. Pölten gewannen ihre Spiele in der letzten Runde der Tipico Bundesliga. Das gab es zuletzt im September 2018.

- Beide Mannschaften feierten 3 Siege in den 12 Spielen der Tipico Bundesliga in diesem Kalenderjahr und damit ebenso viele wie in den 18 Spielen im Herbst.

- Der FC Flyeralarm Admira und der spusu SKN St. Pölten punkteten in dieser Saison 7-mal nach 0 : 1-Rückständen – Höchstwert der Qualifikationsgruppen-Teams.

- Emanuel Aiwu erzielte beim letzten Heimsieg des FC Flyeralarm Admira gegen den spusu SKN St. Pölten in der Tipico Bundesliga einen Doppelpack. Aiwu traf 2-mal per Kopf, als erster Admira-Spieler seit Rene Schicker im Herbst 2013 gegen den SK Rapid Wien.

Die Spiele / Meistergruppe:

FC Red Bull Salzburg – SK Sturm Graz

Mittwoch, 01.07.2020, 20:30 Uhr, Red Bull Arena (live bei Sky)

- Der FC Red Bull Salzburg feierte 64 Siege gegen den SK Puntigamer Sturm Graz – gegen kein anderes Team gewannen die Salzburger in der Tipico Bundesliga so häufig.

- Der FC Red Bull Salzburg ist seit 6 Heimspielen in der Tipico Bundesliga gegen den SK Puntigamer Sturm Graz unbesiegt (5 Siege, ein Remis). Das ist die längste derartige Serie der Salzburger gegen die Grazer seit 2013.

- Der SK Puntigamer Sturm Graz gewann in dieser Saison der Tipico Bundesliga auswärts mehr Spiele (6) als im eigenen Stadion (4).

- Der FC Red Bull Salzburg hält bei 102 Toren. Diese Marke wurde seit Gründung der Tipico Bundesliga nur von Red Bull Salzburg selbst (2013/14: 110 Tore) überboten.

- Dominik Szoboszlai erzielte 5 seiner 10 Tore in der Tipico Bundesliga gegen den SK Puntigamer Sturm Graz – mehr als gegen jedes andere Team.

Jubel beim SK VÖEST über das 2 : 0. Roland Eder (am Boden, Nr. 15) wird als Torschütze gefeiert. Im Bild von links: Johann Dihanich und Werner Zanon (beide Innsbruck), sowie VÖEST-Kapitän Manfred Schill. Aus SK VÖEST Linz vs. FC Wacker Innsbruck, 2 : 2 (1 : 0) vom 29. Oktober 1983. Foto: © oepb

Jubel beim SK VÖEST über das 2 : 0. Roland Eder (am Boden, Nr. 15) wird als Torschütze gefeiert. Im Bild von links: Johann Dihanich und Werner Zanon (beide Innsbruck), sowie VÖEST-Kapitän Manfred Schill. Aus SK VÖEST Linz vs. FC Wacker Innsbruck, 2 : 2 (1 : 0) vom 29. Oktober 1983. Foto: © oepb

SK Rapid Wien – Linzer ASK

Mittwoch, 01.07.2020, 20:30 Uhr, Allianz Stadion (live bei Sky und als ORF1-Livespiel)

- Der LASK gewann das Auswärtsspiel im Grunddurchgang beim SK Rapid Wien mit 2 : 1. Die Linzer haben noch nie beide Auswärtsspiele in einer Saison gegen die Hütteldorfer gewonnen.

- Der SK Rapid Wien feierte 54 Siege in der Tipico Bundesliga gegen den LASK und erzielte 206 Tore gegen die Linzer – jeweils mehr als jedes andere Team gegen den LASK.

- Der LASK traf in den letzten beiden Auswärtsspielen der Tipico Bundesliga beim SK Rapid Wien – das gelang den Linzern zuletzt im August 2009. 3 Auswärtsspiele mit Torerfolg in Serie beim SK Rapid Wien gelangen dem LASK zuletzt von September 1995 bis September 1996.

- Der LASK feierte 13 Auswärtssiege in dieser Saison – Ligarekord eingestellt. Mehr Auswärtssiege gelangen noch keinem Team innerhalb einer Spielzeit der Tipico Bundesliga.

- Der SK Rapid Wien kassierte ab der 76. Minute nur 6 Gegentore und damit ligaweit die wenigsten. Der LASK kassierte in diesem Abschnitt doppelt so viele Gegentore, stellt aber mit insgesamt 31 Gegentoren die beste Defensive der Tipico Bundesliga.

TSV Hartberg – Wolfsberger AC

Mittwoch, 01.07.2020, 20:30 Uhr, Profertil Arena Hartberg (live bei Sky)

- Der RZ Pellets WAC ist in der Tipico Bundesliga auswärts gegen den TSV Prolactal Hartberg ungeschlagen (ein Sieg, ein Remis). Insgesamt ist die Bilanz zwischen den beiden Teams ausgeglichen (jeweils 2 Siege, ein Remis).

- Der RZ Pellets WAC gewann die letzten beiden Spiele in der Tipico Bundesliga – erstmals im Frühjahr.

- Der TSV Prolactal Hartberg holte in der Meistergruppe 3 Siege und damit bereits so viele wie in der Qualifikationsgruppe 2018/19.

- Mit einem Sieg in diesem Duell fixiert der TSV Prolactal Hartberg die Teilnahme am Europa League Playoff Finale gegen ein Team aus der Qualifikationsgruppe.

- Shon Weissman erzielte 27 Saisontore – die meisten. In der Geschichte der Tipico Bundesliga reichte diese Ausbeute nur in zwei Saisonen nicht zur Torjägerkrone (2014/15 und 2008/09).

Quelle: ÖSTERREICHISCHE FUSSBALL-BUNDESLIGA

www.bundesliga.at

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