Tag des Apfels schärft Bewusstsein für regionalen Konsum

Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig (links), Apfelkönigin Lisa I und Bauernbund-Präsident DI Georg Strasser am "Tag des Apfels" 2017. Foto: Bauernbund/Silvia Leitner

Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig (links), Apfelkönigin Lisa I und Bauernbund-Präsident DI Georg Strasser am “Tag des Apfels” 2017. Foto: Bauernbund/Silvia Leitner

Das beliebteste Obst Österreichs – der Apfel – stand wieder einmal im Mittelpunkt. Alljährlich wird am zweiten Freitag im November der Tag des Apfels gefeiert. Aus diesem Anlass brachte die regierende Apfelkönigin Lisa I. einen gefüllten Korb mit heimischen Äpfeln in das Büro des Österreichischen Bauernbundes. Begleitet wurde sie von DI Johann Greimel, Geschäftsführer des Bundes-Obstbauverbandes, Rupert Gsöls, Präsident des Bundes-Obstbauverbandes, Obmann des Verbandes der Steirischen Erwerbsobstbauern, Bernhard Ramminger, geschäftsführender Obmann Obst-Partner-Steiermark und Karl Purkarthofer, Obmann-Stellvertreter OGS Obst-Gemeinschaft-Steiermark GmbH. Gemeinsam übergaben sie dem Bauernbund-Präsidenten Abg. z. NR DI Georg Strasser und Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig fruchtige Obstgrüße. Im Gespräch betonte Bauernbund-Präsident Georg Strasser die Wichtigkeit, beim Einkaufen auf heimische Produkte zu achten: „Mit dem Griff zu heimischen Äpfeln unterstützt man direkt die österreichischen Familienbetriebe und fördert unserer Wirtschaft. Außerdem sind Äpfel sehr gesund, mit über 30 Vitaminen und Spurenelementen, sind sie wie wahre Powerfrüchte. Sie sind gut für Zähne und den Darm und liefern schnell Energie.“
 
EU-weit kleinste Apfelernte seit sieben Jahren
Die Apfel-Erntebilanz in diesem Jahr sieht leider nicht so rosig aus. EU-weit ist es mit ca. 9,3 Millionen Tonnen (Schätzung Prognosfruit Kongress) die kleinste seit 2007, im Vergleich zum Vorjahr ist der Ertrag um rund 21 Prozent gesunken. Gründe dafür sind vor allem klimatische Einflüsse, wie der milde Winter und somit eine zwei Wochen früherer Blüte, regionaler Spätfrost Ende April und Anfang Mai sowie die extreme Hitze und Dürre in den Sommermonaten. Diese externen Einflüsse gehen natürlich an den Früchten nicht spurlos vorüber. Auch österreichweit sieht die Erntebilanz nicht viel besser aus. In Österreich wird es heuer rund zwei Drittel weniger Tafeläpfel geben; Hauptgrund dafür ist der Frost.

Die Apfelbauern im Hauptproduktions-Bundesland Steiermark können nach dem Katastrophenjahr 2016 auch heuer nicht wirklich aufatmen. Für 2017 wird mit einer ungefähren halben Ernte eines Normaljahres von ca. 80.000 Tonnen gerechnet (Ernteertrag Normaljahr 180.000 Tonnen). Auch hier ist der Frost die Hauptursache für den Ernterückgang. Auch anderen Bundesländern und Obstsorten ergeht es nicht viel besser. Eine Vielzahl der österreichischen Obstbauern steht heuer wieder ein wirtschaftlich schwieriges Jahr bevor.

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