Tag des Apfels / Ernteschutzversicherung immens wichtig

An apple a day keeps the doctor away. Wer täglich einen Apfel isst, benötigt keinen Onkel Doktor, so ein volksmundiger Ausspruch. Die Ernste 2016 ließ leider zu wünschen übrig, die Hoffnung auf ein ertragreicheres Jahr 2017 bleibt jedoch bestehen. Foto: oepb

An apple a day keeps the doctor away. Wer täglich einen Apfel isst, benötigt keinen Onkel Doktor, so ein volksmundiger Ausspruch. Die Ernste 2016 ließ leider zu wünschen übrig, die Hoffnung auf ein ertragreicheres Jahr 2017 bleibt jedoch bestehen. Foto: oepb

Die Minuszahlen bei der Apfelernte lassen die Alarmglocken schrillen: 48.000 Tonnen Äpfel wurden heuer österreichweit geerntet, das sind um 78 Prozent weniger gegenüber dem Jahr 2015, gerechnet auf ganz Österreich. Damit beträgt die heurige Ernte gerade einmal ein Viertel einer Normalernte. Besonders übel betroffen ist die Steiermark mit einem Minus von 87 Prozent, Niederösterreich wird um 46 Prozent weniger ernten, das Burgenland um etwa 60 Prozent weniger. Einzig Oberösterreich ist weitgehend vom Wintereinbruch Ende April verschont geblieben. Tonnen von Äpfeln sind heuer dem Frost zum Opfer gefallen. Aber nicht nur Äpfel sind von den Frostschäden bis zum Totalausfall betroffen – dasselbe gilt auch für Birne, Marille, Pfirsich, die als Erwerbsobstanlagen erfasst werden.

Umso wichtiger war die rasche Hilfe für die betroffenen Bauern, die wir aus dem Katastrophenfonds gewähren konnten. Aber auch die neue Möglichkeit einer erweiterten Ernteschutzversicherung, die heuer beschlossen wurde. Die Bauern wissen, dass es mehr eine Anerkennung als eine volle Entschädigung war. Trotzdem ist es ein politisches Zeichen der Solidarität und als solches wurde es auch verstanden.“, so der Bauernbund-Präsident Jakob Auer zum „Tag des Apfels“ am 11. November 2016. „Dieser Tag des Apfel steht heuer im Zeichen der dramatischen Ernteeinbußen. Die Packstellen sind bereits verwaist, weil die heurige Apfelernte schon abgearbeitet ist.“

Von links: Karl Purkarthofer, Rupert Gsöls, Jakob Auer, Apfelprinzessin Lisa I., Johannes Abentung, sowie Johann Greimel. Foto: Bauernbund

Von links: Karl Purkarthofer, Rupert Gsöls, Jakob Auer, Apfelprinzessin Lisa I., Johannes Abentung, sowie Johann Greimel. Foto: Bauernbund

Trotzdem ist die Branche zukunftsorientiert: „Annährend 40 Prozent der Produktion werden in biologischer Produktionsweise geführt, aber wir können noch ökologischer werden.“, so Rupert Gsöls, Verbandsobmann der Erwerbsobstbauern.

Zum Tag des Apfels

Alljährlich am zweiten Freitag im November steht Österreichs beliebteste Powerfrucht im Mittelpunkt. Anlassbedingt überbrachte die regierende Apfelprinzessin Lisa I. einen prall gefüllten Korb des köstlichen Obstes in das Büro des Österreichischen Bauernbundes. Begleitet von Rupert Gsöls, Verbandsobmann der Steirischen Erwerbsobstbauern, Karl Purkarthofer, Vize der Obstgemeinschaft Steiermark (OGS), Bernhard Ramminger von der OPST sowie DI Johann Greimel, Geschäftsführer des Bundes-Obstbauverbandes wurde ein Korb der heurigen Ernte an die Bauernbundspitze Präsident Jakob Auer und Direktor Johannes Abentung übergeben.

www.bauernbund.at  

 

 

 

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