Tag des Apfels 2018 / Bewusstsein für regionalen Konsum schaffen

"An apple a day keeps the doctor away!" Wer täglich einen Apfel isst, benötigt keinen Onkel Doktor, so ein volksmundiger Ausspruch. Die Ernte 2018 fiel überaus üppig und reichhaltig aus. Foto: oepb

“An apple a day keeps the doctor away!” Wer täglich einen Apfel isst, benötigt keinen Onkel Doktor, so ein volksmundiger Ausspruch. Die Ernte 2018 fiel überaus üppig und reichhaltig aus. Foto: oepb

Das beliebteste Obst Österreichs – der Apfel – stand am 9. November 2018 im Mittelpunkt. Seit 43 Jahren ist der zweite Freitag im November ganz dem heimischen Apfel gewidmet. Aus diesem Anlass überbrachte die amtierende Apfelkönigin Magdalena I. gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der heimischen Obstwirtschaft einen gefüllten Korb mit heimischen Äpfeln ins Büro des Österreichischen Bauernbundes. Begleitet wurde sie von DI Johann Greimel, Geschäftsführer des Bundes-Obstbauverbandes, Rupert Gsöls, Präsident des Bundes-Obstbauverbandes und Obmann des Verbandes der Steirischen Erwerbsobstbauern, Johann Plemenschits, Präsident-Stellvertreter des Bundes-Obstbauverbandes und Obmann des burgenländischen Obstbauverbandes, Bernhard Ramminger, geschäftsführender Obmann Obst-Partner-Steiermark, Fritz Prem, Obmann Absatzgemeinschaft BIO-OBST, Stmk sowie von DI Regina Norz, Präsident-Stellvertreterin des Bundes-Obstbauverbandes und Obfrau Tirol Obst. Gemeinsam übergaben sie dem Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig fruchtige Obstgrüße.

Im Gespräch betonte Bauernbund-Direktor Norbert Totschnig die Wichtigkeit, beim alltäglichen Griff ins Regal auf heimische Qualität zu achten: „Mit dem Griff zu heimischen Äpfeln unterstützen wir unsere österreichischen Familienbetriebe im ländlichen Raum und fördern regionale Wirtschaftskreisläufe. Zudem ist der Apfel gesund und aufgrund seiner langen Haltbarkeit bei korrekter Lagerung ein wichtiger Vitamin- und Mineralstofflieferant für den Winter. Nun gilt es, die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern wertzuschätzen und für die Äpfel einen fairen Preis zu bezahlen, damit heimische Obstbaubetriebe im Wettbewerb weiterhin bestehen können.“

Gute Ernte, aber niedrige Preise am Fruchtsaftmarkt
Sowohl Erwerbsobstbauern als auch Streuobstbetriebe und Hausgärtner erfreuten sich an der hohen Qualität ihrer Äpfel. Die Apfel-Erntebilanz in diesem Jahr kann sich sehen lassen. EU-weit ist mit ca. 12,6 Millionen Tonnen Ertrag zu rechnen (Schätzung Prognosfruit Kongress 2018). Im Vergleich zum Vorjahr ist der Ertrag um rund 36 Prozent gestiegen. In der Steiermark liegt die Ernteschätzung für Tafelobst bei 184.000 Tonnen, ein Anstieg von rund 175 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und ein Plus von 94 Prozent im Vergleich zu einem Normaljahr. „Die Aussichten am Exportmarkt sind gut, trotzdem ist die Lage beispielsweise am Mostobstmarkt momentan noch kritisch. Im Hauptproduktions-Bundesland Steiermark haben Obstbauern heuer mit Frost und Preisabfällen zu kämpfen, denn vom Endverbraucherpreis kommt bei ihnen zu wenig an. „So freudig die gute Ernte des Sommers auch ist, zeigt sich die Situation etwa auf dem Fruchtsaftmarkt noch angespannt.“, so Totschnig. Deutlich besser entwickelt sich der Erzeugerpreis für Speiseäpfel. Auch bei Bio-Äpfeln hat sich sowohl der Markt als auch das Know-How enorm weiterentwickelt. Die Gesamtfläche an Bio-Äpfeln hat sich in den letzten beiden Jahren auf 19 Prozent der gesamten Apfelanbaufläche erweitert.

Quelle: Bauernbund

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