Stechen. Kratzen. Beißen. / Eine Ausstellung mit Biss

Neugierige Pfeilgiftfrösche - Foto: Museum Niederösterreich

Neugierige Pfeilgiftfrösche – Foto: Museum Niederösterreich

Es ist die bisher lebendigste, internationalste und interaktivste Sonderausstellung im Haus für Natur im Museum Niederösterreich: „Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur“ entführt ab 22. März 2019 mit sieben Terrarien und 14 interaktiven Stationen in die faszinierende Welt von Angriff und Verteidigung. Listiger Sonnentau, krabbelnde Skorpione, brasilianische Pfeilgiftfrösche, exotische Präparate der Landessammlungen Niederösterreich und beeindruckende Leihgaben des Naturhistorischen Museums Wien erzählen faszinierende Geschichten über die Waffen.

Unsere Besucherinnen und Besucher werden von einer überlebensgroßen Wespe mit ausgefahrenem Stachel empfangen“, so Erich Steiner, Kurator der Schau und wissenschaftlicher Leiter des Hauses für Natur im Museum Niederösterreich. „In der Ausstellung stellen wir die chemischen, mechanischen, visuellen und taktischen Waffen der Tiere und Pflanzen vor. Besonders freut es mich, dass wir bei dieser Ausstellung exotische Tiere wie ein Breitmaulnashorn, ein Krokodil oder ein Günther-Dikdik aus den Landessammlungen Niederösterreich zeigen können, die sonst selten zu sehen sind.“

Interessant für große und kleine Besucher ist diese Ausstellung allemal. Foto: Daniel Hinterramskogler

Interessant für große und kleine Besucher ist diese Ausstellung allemal. Foto: Daniel Hinterramskogler

14 interaktive Stationen wie ein Bullendrücken oder ein Schützenfisch-Flipper machen diese Ausstellung zu einem Erlebnis für die ganze Familie“, ergänzt Matthias Pacher, Geschäftsführer des Museums Niederösterreich. „Jeden ersten Freitag im Monat heißt es ‚Check den Schreck‘. Da können unsere Gäste mit Riesenheuschrecken, Wandelnden Blättern oder Gespenstschrecken für ihr Selfie posen. Jeden Dienstag von Mai bis September gibt es im Museumsgarten öffentliche Fütterungen der Europäischen Sumpfschildkröte“, so Pacher über das Vermittlungsangebot zur Schau.

Und dieses kleine Wesen ist eine Gespenstschrecke. Aber bitte nicht fürchten. Foto: Museum Niederösterreich

Und dieses kleine Wesen ist eine Gespenstschrecke. Aber bitte nicht fürchten. Foto: Museum Niederösterreich

 

Begleitet wird die Sonderausstellung „Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur“, die von Dienstag bis Sonntag und feiertags von 9 bis 17 Uhr von 22. März 2019 bis 16. Februar 2020 zu sehen ist, auch durch die Veranstaltungsreihe „Erlebte Natur“. Am 9. April 2019 um 18 Uhr gibt es unter dem Titel „Das Geheule um den Wolf“ eine Diskussionsrunde mit dem Wolfsbeauftragten Georg Rauer und dem Wildbiologen Klaus Hackländer. Rechtzeitig zum Auftakt der Gelsen-Saison unterhalten sich Karin Bakran-Lebl von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit sowie Parasitologe Horst Aspöck über den ökologischen Nutzen der Mosquitos am 18. Juni 2019 um 18 Uhr.

Zur Ausstellung, kuratiert von Erich Steiner, Christian Dietrich und Norbert Ruckenbauer und gestaltet von Baschnegger und Golub, ist ein informativer Ausstellungsbegleiter mit 100 Seiten Umfang zum Preis von € 4,90 inklusive Rätselspaß für Kinder erschienen.

Quelle: Müller / Museum NÖ

Was: Sonderausstellung „Stechen. Kratzen. Beißen. Mit den Waffen der Natur“

Wann: 22. März 2019 bis 16. Februar 2020

Wo: Haus für Natur im Museum Niederösterreich, 3100 St. Pölten

www.museumnoe.at

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