Stärkung der mobilen Pflege im ländlichen Raum

“Am Bauernhof in Würde alt werden zu können soll möglich sein. Der Pflege-Daheim-Bonus soll pflegende Angehörige dabei unterstützen.”, so Bauernbund-Präsident Georg Strasser. Foto: © Bauernbund

“Am Bauernhof in Würde alt werden zu können soll möglich sein. Der Pflege-Daheim-Bonus soll pflegende Angehörige dabei unterstützen.”, so Bauernbund-Präsident Georg Strasser. Foto: © Bauernbund

Jenen, die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet haben oder aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, möchten wir eine qualitätsvolle Pflege und ein Altern in Würde ermöglichen!“, begrüßt Bauernbund-Präsident Abg. z. NR DI Georg Strasser die von ÖVP-Klubobmann August Wöginger vorgestellten Pläne zur Pflege. Das Paket beinhaltet fünf Schwerpunkte, mit denen rund 950.000 pflegende Angehörige und 460.000 Pflegegeldbezieher unterstützt werden sollen. Die Pflegereform startet im September 2020, wie im Regierungsprogramm skizziert.

Ein Schulterschluss mit Ländern und Gemeinden ist dabei sehr wichtig. „Gerade am Land sind viele pflegebedürftige Menschen auf die Angehörigen und mobile Pflegeangebote angewiesen. Die Bundesregierung legt daher einen besonderen Schwerpunkt auf die Pflege daheim, sowie die Unterstützung pflegender Angehöriger. So viel wie möglich daheim und ambulant und so viel wie nötig stationär lautet dabei das Credo.“, unterstützt Strasser den Vorstoß von ÖVP-Klubobmann August Wöginger.

Am Bauernhof in Würde alt werden können

Gerade im ländlichen Raum stellt die Pflege eine besondere Herausforderung dar. „Es gibt für viel Menschen kaum etwas Schöneres, als daheim in Würde alt werden zu können. Viele Generationen arbeiten und leben meist gemeinsam auf einem Bauernhof und unterstützen sich gegenseitig. Deshalb müssen wir Angehörige zum Beispiel bei der Pflege auf einem Bauernhof besser unterstützen. Dazu zählt etwa eine Ausweitung der Möglichkeit zur Selbst- und Weiterversicherung als pflegender Angehöriger oder der Pflege-Daheim-Bonus.“, begrüßt Strasser die Unterstützung für pflegende Angehörige. Zudem soll es eine Personalstrategie geben, Deregulierung und Digitalisierung sollen Einzug halten und die Pallativpflege, sowie Hospiz sollen in die Regelfinanzierung übergeführt werden. „Es ist höchste Zeit für eine neue Strategie im Pflegebereich und ich bin froh, dass sich die gesamte Bundesregierung diesem wichtigen Thema jetzt intensiv widmet.“, schließt Strasser.

Quelle: Bauernbund

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