Schmetterlinge fliegen auf Zoo Wien

Tanja Dietrich-Hübner, (links) Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit der REWE International AG und Vorstandsvorsitzende von Blühendes Österreich, und Dagmar Schratter, Tiergartendirektorin und Vorstandsmitglied der Stiftung „Blühendes Österreich“. Foto: Daniel Zupanc

Tanja Dietrich-Hübner, (links) Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit der REWE International AG und Vorstandsvorsitzende von Blühendes Österreich, und
Dagmar Schratter, Tiergartendirektorin und Vorstandsmitglied der Stiftung
„Blühendes Österreich“. Foto: Daniel Zupanc

Mit knapp 4.100 Faltern zählt Österreich zu den schmetterlingsreichsten Ländern Mitteleuropas. Doch die Schmetterlinge sind in ihrem Bestand bedroht. Im Wiener Tiergarten Schönbrunn gibt es nun sechs „Schmetterlingsinseln“, die von der Naturschutz-Initiative „Blühendes Österreich“ gesponsert wurden. „An den neuen Schmetterlingsplätzen wurden Nektarpflanzen und Raupenfutterpflanzen gesetzt und es gibt jede Menge Informationen zu den verschiedenen Schmetterlingsarten, zu den Lebensräumen, die sie benötigen, und vor allem auch Tipps, was jeder zuhause für Schmetterlinge tun kann.“, erklärt dazu die Tiergartendirektorin Dr. Dagmar Schratter.

Ein schmetterlingsfreundlicher Garten ist keine Hexerei. Spezielle Pflanzen wie Disteln locken Schmetterlinge und viele andere Insekten an. Wer auf einen schönen Rasen nicht verzichten will, lässt einfach in einer Ecke die Brennnesseln stehen. „Die Naturschutz-Initiative Blühendes Österreich fördert die natürliche Vielfalt und setzt sich für den Erhalt von bedrohten Lebensräumen wie Mooren, Auen und Wiesen ein. Dabei liegen uns auch die Schmetterlinge besonders am Herzen.“, so Tanja Dietrich-Hübner, Leiterin der Stabstelle Nachhaltigkeit der REWE International AG und Vorstandsvorsitzende von Blühendes Österreich. Über die App „Schmetterlinge Österreichs“ können gesichtete Schmetterlinge gemeldet und bestimmt werden. Mit über 30.000 gemeldeten Schmetterlingen gehört sie zu den bedeutendsten Citizen Science Projekten in Österreich und dient als Grundlage für den jährlich auf www.blühendesösterreich.at veröffentlichten Schmetterlingsreport.

Was der Tiergarten Schönbrunn darüber hinaus für heimische Wildtiere macht, erfahren die Zoobesucher am verlängerten Wochenende bei der Veranstaltung „Der etwas andere Zoo! Der Tiergarten als Lebensraum für heimische Wildtiere“. Im Fokus stehen jene Zoobewohner, die viele vielleicht erst auf den zweiten Blick entdecken: Mittelspecht, Wechselkröte, Eichkätzchen, Äskulapnatter und Co. Bei Infoständen wird gezeigt, dass die Benjeshecken im Tiergarten als Rückzugsraum für Vögel dienen, dass Brustkästen für Singvögel montiert wurden und dass es eigene Ausstiegshilfen bei den Teichen für Amphibien gibt. Denn im Tigergehege fühlt sich beispielsweise auch die Wechselkröte wohl. Um 14.30 Uhr gibt es am Sonntag eine kostenlose Spezialführung zu diesem Thema. Treffpunkt ist beim Infocenter.

Was: Der etwas andere Zoo! Der Tiergarten als Lebensraum für heimische Tiere
Wann: von 28. April bis 1. Mai 2018, jeweils von 10 bis 18 Uhr
Wo: vor dem Regenwaldhaus im Tiergarten Schönbrunn, 1130 Wien
Mehr über den Zoo Wien lesen Sie bitte hier;

TIERE SEHEN. ARTEN SCHÜTZEN. IM ÄLTESTEN ZOO DER WELT.

www.zoovienna.at

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