Schallaburg / Der Hände Werk ging zu Ende

Drohnenflug über die Schallaburg im niederösterreichischen Bezirk Melk. Foto: Schallaburg, Alexander Kaufmann

Drohnenflug über die Schallaburg im niederösterreichischen Bezirk Melk. Foto: Schallaburg, Alexander Kaufmann

Kostbare Meisterwerke, moderne und einzigartige Objekte, Gegenstände des täglichen Gebrauchs, altes Wissen in Kombination mit modernen Techniken – in anschaulicher Art und Weise zeigte die Ausstellung „Der Hände Werk“ auf der Schallaburg bei Melk, wie unsere moderne Welt von altem und neuem Handwerk, von den Fähigkeiten unserer Hände geprägt und gestaltet wird.

„Die Aktualität des Themas hat unsere Besucher berührt und ihnen die Bedeutung der eigenen Hände und der händischen Fähigkeiten eindrucksvoll vor Augen geführt. Die Idee, mit „Der Hände Werk“ eine Liebeserklärung an unsere Hände zu verbinden, richtete einen neuen Blick auf das Wunder Hand! Die Ausstellungserzählung von Brigitte Felderer und Katrin Ecker stellte neben den Meisterstücken das Handwerk, seine Menschen und deren „Hände Werk“ in den Mittelpunkt. Die Sehnsucht analog, selbst tätig zu werden ist in unserer digitalen Welt groß. Hände sind einfach faszinierend und sogleich Werkzeug unseres Alltags. Unsere Gäste wurden inspiriert wieder selbst kreativ zu werden!“, freut sich Kurt Farasin, Künstlerischer Leiter.

„Der Hände Werk“ war eine Einladung, gemeinsam über grundlegende Aspekte unseres Lebens zu sprechen: „Was tut der Mensch mit seinen Händen? Wo stoßen Hände an ihre Grenzen? Wie entsteht die Idee vom Handwerk und von Handarbeit. In den Ausstellungsrundgängen näherten wir uns diesen Fragestellungen an und haben gemeinsam in die Zukunft geblickt. Das ging bis tief ins Spannungsfeld der heutigen Zeit, der zunehmenden Technisierung auf der einen Seite und dem zunehmenden Bedürfnis nach „Do-it-yourself“ auf der anderen Seite!“, so Marcel Chahrour für das Team der Kulturvermittlung.

Die Schallaburg, selbst ein Meisterwerk der Handwerkskunst aus der Zeit der Renaissance, freute sich in der Ausstellungssaison 2019 über das große Besucherinteresse. „Eine Weiterempfehlungsrate von 95 Prozent und 128.741 Besucher untermauern den Erfolg der diesjährigen Ausstellungssaison auf der Schallaburg“, resümiert Geschäftsführer Guido Wirth.

Lesen Sie mehr über die niederösterreichische Schallaburg bei uns bitte hier;

Weitere Veranstaltungen 2019:

- NÖ Spielefest: 30.11. – 1.12.2019

Die Schallaburg wird zur Spielehochburg!

- Christkindlmarkt auf der Schallaburg: 13.12. – 15.12.2019

Alle Jahre wieder besucht das Christkind die Schallaburg!

Ausstellungsausblick 2020:

DONAU Menschen, Schätze & Kulturen

Vom Schwarzen Meer zur Schallaburg

28. März bis 8. November 2020

Im Ausstellungsjahr 2020 rauschen die Wellen der Donau durch die Räumlichkeiten der Schallaburg. Die Ausstellung DONAU – Menschen, Schätze & Kulturen“ lädt zu einer Reise gegen den Strom:

Vom Schwarzen Meer durch die engen Felsschluchten des Eisernen Tors, vorbei an den Ebenen Ungarns durch die Wachau auf die Schallaburg! Zahlreich sind die Geschichten und Erzählungen, die sich auf einer solchen Reise entdecken lassen:

Sei es das dramatische Ende der versunkenen Insel Ada Kaleh oder die geheimnisvollen Spuren einer jungsteinzeitlichen Hochkultur am serbischen Donauufer; seien es die Kämpfe Prinz Eugens gegen die Osmanen oder das Schicksal der Donauschwaben. Dabei wird dem Geheimnis der ungarischen Fischsuppe ebenso nachgegangen, wie dem Mythos der schönen blauen Donau.

Außergewöhnliche Begegnungen mit Menschen, eindrucksvolle Landschaften und größtenteils noch nie in Österreich gezeigte Exponate verschmelzen dabei zu jenem bunten Mosaik, das den Charakter des Donauraums bis heute so faszinierend macht. Kein Fluss der Welt verbindet so viele unterschiedliche Länder, Sprachen und Mentalitäten wie die Donau.

www.schallaburg.at

 

 

 

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