Saison 2020 / Markisen für kleine und große Wohnzimmer im Grünen

Gerade in der Stadt braucht es innovative Sonnenschutzlösungen. Foto: © Bundesverband Sonnenschutztechnik / Warema

Gerade in der Stadt braucht es innovative Sonnenschutzlösungen. Foto: © Bundesverband Sonnenschutztechnik / Warema

Outdoor Living ist aktuell ein Megatrend und auch Bauträger kommen diesem in ihren Planungen verstärkt entgegen. Damit Balkon und Co. an möglichst vielen Tagen für gemütliche Stunden genutzt werden können, brauchen sie die richtige Beschattung. Sie ist es, die für den Wohlfühl-Charakter im Außenbereich sorgt und uns eine gemütliche Auszeit ermöglicht.

91 Prozent der für 2020/21 in Wien geplanten Wohnungen weisen eine Freifläche (Loggia/Balkon/Terrasse) auf – so eine aktuelle Studie des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder und der EXPLOREAL. Von den untersuchten Bauprojekten umfasst jedes durchschnittlich 67 Wohnungen, die im Durchschnitt 65,6 m2 Wohnnutz- und 24,2 m2 Freifläche aufweisen. So entsprechen die Bauträger den Wünschen der Konsumenten, die immer häufiger Balkon oder Terrasse als wichtiges Kriterium bei der Wohnungssuche nennen. Dazu Ing. Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik / BVST: „Der Raum im Freien hat einen immer höheren Stellenwert und bekommt bei seiner Ausstattung immer mehr Beachtung – mit schönen Gartenmöbeln, dekorativen Leuchten und unterschiedlichsten Pflanzenvariationen. Der richtige Sonnenschutz darf natürlich auch nicht fehlen, damit der Außenbereich auch wirklich gut nutzbar ist.“

Für viele ist in den letzten Jahren die Terrasse bzw. der Balkon zum zweiten Wohnzimmer geworden. Umso wichtiger ist es, dort für das richtige Ambiente und angenehme Temperaturen zu sorgen. Auf der Bestenliste ganz oben stehen hier immer noch klassische Gelenkarmmarkisen, die relativ einfach zu befestigen sind und nicht viel Platzbedarf aufweisen.

Nicht nur in der Stadt, auch bei den Einfamilienhäusern im ländlichen Bereich wächst der Anteil an Freiflächen. Foto: © Bundesverband Sonnenschutztechnik / Valetta

Nicht nur in der Stadt, auch bei den Einfamilienhäusern im ländlichen Bereich wächst der Anteil an Freiflächen. Foto: © Bundesverband Sonnenschutztechnik / Valetta

Der urbane Schatten

Gerade in der Stadt braucht es innovative Lösungen, wie z.B. Markisen, die durch einfache Schwenkeinrichtungen oder ein Volant-Rollo eine Anpassung an die unterschiedlichen Sonneneinfallswinkel erlauben. Ergänzungen wie eine Seitenmarkise bringen zusätzlichen Blend- und Blickschutz. An regenexponierten Stellen schützen Kassetten- bzw. Hülsenmarkisen Tuch und Mechanik.

Bei den Oberflächen sind auch heuer ein schlichtes Weiß oder dezentes Silbergrau die absoluten Bestseller. Dunkles Anthrazit scheint zunehmend eine Trendfarbe zu werden.

Auch bei den Bespannungen stehen neutrale und monochrome Farben hoch im Kurs, klassische braun-orange Markisenstoffe sieht man kaum mehr. Die Gewebe wirken durch neu entwickelte, effektvolle 3-D-Strukturen oder Ton-inTon-Muster sehr edel und durchwegs elegant.

Höchster Bedienungskomfort und das gewisse Extra

Gerstmann: „Bei der Bedienung der Markisen zählt vor allem der Komfort. Neue Produkte werden nun fast ausschließlich mit Motor bzw. Funkmotor ausgestattet. Smarte Bedienungsvarianten über Tablet oder Smartphone und durch die Einbindung in Smart Home Systeme gehören mittlerweile beinahe zum Standard.“ Um die Freiflächen bis in die späten Abendstunden in vollen Zügen genießen zu können, werden die Markisen gerne mit Licht- und Wärmeelementen ergänzt. Gerade ein stimmungsvolles Licht ist wichtig für ein angenehmes Ambiente. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Funktionalität, auch das Design wird zunehmend wichtiger.

Und wenn die Sonne mal nicht scheint

Unter bestimmten Voraussetzungen muss das Terrassenvergnügen durch einen kurzen Regenschauer nicht gleich beendet werden und man kann ihn durchaus unter dem schützenden Dach aussitzen. Schon das klassische Acrylgewebe hält einem leichten Regen stand, und bei genügend Neigung der Markise rinnt auch Regenwasser über die Markise ab. Zusätzlich werden besonders wasserfeste Qualitäten mit einer stärkeren Spezialimprägnierung angeboten. „Ganz wichtig ist dabei auch die genügende Neigung der Markise. Es besteht sonst die Gefahr der Wassersackbildung. Zudem soll das Tuch nach dem Regen wieder in ausgefahrenem Zustand getrocknet werden, um die Bildung von Stockflecken zu vermeiden.“, erklärt Gerstmann. Um auch während der Abwesenheit der Bewohner die Markise bestmöglich zu schützen, werden automatisierte Lösungen empfohlen, die mit Wind- oder Regensensoren verbunden werden.

Profitipp: Darauf sollte beim Markisenkauf geachtet werden

Bei den Markisen der heimischen Hersteller kann sich der private Bauherr auf die hochwertige Qualität und das lokale Aftersales-Service verlassen. Wichtig sind dabei auch die Langlebigkeit, Belastbarkeit und Ausführung des Produktes.

Gerstmann: „Die fachliche Beratung ist wesentlich für die richtige Produktwahl. Der Fachhändler kennt die Produkte und kann dem Endkonsumenten genau auf ihn abgestimmte und passende Lösungen anbieten. Ein weiterer Punkt ist die Montage. Große Dämmstärken sind eine Herausforderung, die der DIY-Heimwerker kaum fachgerecht lösen kann.“

Nicht nur in der Stadt, auch bei den Einfamilienhäusern im ländlichen Bereich wächst der Anteil an Freiflächen. Foto: © Bundesverband Sonnenschutztechnik / Bremetall

Nicht nur in der Stadt, auch bei den Einfamilienhäusern im ländlichen Bereich wächst der Anteil an Freiflächen. Foto: © Bundesverband Sonnenschutztechnik / Bremetall

Häufig wird der Sonnenschutz bei der Planung übersehen. Das ist ein Fehler, denn eigentlich muss die Beschattung spätestens bei der Überlegung, wie die Freifläche genutzt werden soll, unbedingt in die Planung miteinbezogen werden.

Nur so können die Befestigungsmöglichkeiten und Motoranschlüsse vorgesehen werden. Gerstmann ortet ein zunehmendes Interesse an diesen Details: „Dass großer Wert auf Fachwissen gelegt wird, erkennen wir an den Besuchern der Baumessen. Gerne werden Termine vor Ort genutzt, um individuelle Gegebenheiten bezüglich Montage, Leitungsführungen, Abmessungen und möglichen Alternativen abzuklären. Hier sieht man, dass die Meinung vom Profi immer noch Priorität hat.“

Die meisten Sonnenschutzanbieter empfehlen – nach genauer Planung – den Kauf des Sonnenschutzes im Frühjahr, wenn die neuesten Innovationen präsentiert werden.

Quelle: ikp

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Über den BVST / Bundesverband Sonnenschutztechnik

Der Bundesverband Sonnenschutztechnik ist der Dachverband der österreichischen Sonnenschutzindustrie. Kooperationspartner sind u. a. klima:aktiv, IBO, ÖGUT, der Bau.Energie.Umwelt.Cluster NÖ und die Plattform Innovative Gebäude Österreich.

Der Verband repräsentiert 21 Mitgliedsbetriebe mit insgesamt über 1.700 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Er sichert mit einer Wertschöpfung von ca. 800 Mio. Euro an die 10.000 heimische Arbeitsplätze vor allem im gewerblichen Bereich. Der BVST ist Gründungsmitglied des Europäischen Dachverbandes ES-SO (European Solar Shading Organization), zu dem 28 Mitgliedsverbände zählen. Verbandsweit ermöglichen alle mit Sonnenschutz verbundenen Leistungen (bis hin zur Montage und Serviceleistungen) Arbeitsstellen für 400.000 Angestellte und Arbeiter, die einen Gesamtumsatz von ca. 35 Milliarden Euro erwirtschaften.

www.bvst.at

 

 

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