ÖBB / Qualitätsoffensive Nah- und Regionalverkehr Ostregion

Angebotsausweitung und Komfortoffensive für den Nah- und Regionalverkehr in der Ostregion! 200 Cityjet Desiro ML sind bis Ende 2021 im Einsatz, 11 neue Züge wurden bestellt. Damit gibt es einen erhöhten Qualitätsstandard für die Fahrgäste der Wiener S-Bahn. Das größte Fahrzeugbeschaffungsprojekt Österreichs ist in vollem Gang. Foto: © ÖBB / H. Eisenberger

Angebotsausweitung und Komfortoffensive für den Nah- und Regionalverkehr in der Ostregion! 200 Cityjet Desiro ML sind bis Ende 2021 im Einsatz, 11 neue Züge wurden bestellt. Damit gibt es einen erhöhten Qualitätsstandard für die Fahrgäste der Wiener S-Bahn. Das größte Fahrzeugbeschaffungsprojekt Österreichs ist in vollem Gang. Foto: © ÖBB / H. Eisenberger

Neue Züge für die Ostregion: Ab der zweiten Jahreshälfte 2021 werden 200 neue Cityjet Desiro ML von Siemens Mobility auf Schiene sein und den Qualitätsstandard für die Fahrgäste der Ostregion deutlich erhöhen.

Weitere elf Cityjet Desiro ML wurden nun für das Wiener S-Bahn-Netz bestellt. Mit diesem Abruf sind alle 200 Züge vom Typ Cityjet Desiro ML aus dem Rahmenvertrag des größten Fahrzeugbeschaffungsprojekts, das es in Österreich je gegeben hat, bestellt.

Die ersten 101 Cityjet Desiro ML sind seit 2015 in der Ostregion unterwegs. 2016 folgte der zweite Abruf von 64 Triebzügen, bevor zuletzt 2019 24 weitere Cityjets vom Typ Desiro ML abgerufen wurden.

Wie die bereits bestellten Fahrzeuge kommen auch die elf neuen Züge in der Ostregion zum Einsatz.

ÖBB vorbereitet für Trend Richtung klimafreundliche Mobilität

„Der Trend in Österreich geht eindeutig in Richtung klimafreundliche Mobilität. Die ÖBB sind auf diesen Trend vorbereitet und weiten ihr Angebot im Nah- und Regionalverkehr in den kommenden Jahren massiv aus. Mit den insgesamt 200 neuen Cityjets setzen wir unsere Qualitätsoffensive konsequent fort und reagieren auf die erhöhte Nachfrage in der Ostregion mit modernstem Wagenmaterial.“, so Michaela Huber, Vorständin der ÖBB-Personenverkehr AG. Das Bevölkerungswachstum und die zunehmende Verlagerung vom Auto auf die Schiene lassen die Fahrgastzahlen steigen. Daher wurde das Angebot in der Ostregion heuer um 3,5 Mio. Angebotskilometer erweitert, das erfordert auch Investitionen in neue Züge.

Neue Cityjet-Garnituren mit verbessertem Einstiegsbereich

Damit der Fahrgastwechsel rasch erfolgen kann und die Pünktlichkeit im Wiener S-Bahn-Netz hoch bleibt, wird der Einstiegsbereich der neuen Cityjets optimiert. Die Züge sind barrierefrei zugänglich und bieten den Fahrgästen zahlreiche Annehmlichkeiten: Komfortsitze, Tische bei den vis-á-vis Sitzplätzen, Steckdosen, Fensterrollos, durchgehende Gepäckablagen, Leseleuchten, WLAN inklusive dem onboard-Portal Railnet Regio, sowie große Monitore für die Fahrgastinformation sorgen für ein entspanntes Reiseerlebnis.

Modernes Zugsicherungssystem für verbesserte Sicherheit und Pünktlichkeit

Die elf neuen Cityjet Desiro ML Züge werden ab Werk mit dem modernen Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Damit stellen die ÖBB die Weichen für die höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards auf der Wiener S-Bahn. Die übrigen Cityjet Desiro ML der Bestandsflotte werden bis Ende 2023 mit ETCS ausgestattet. Durch die Umrüstung auf dieses modernere Sicherungssytsem können auf der bestehenden Infrastruktur mehr Züge fahren. Das führt zu dichteren Takten und verbesserter Pünktlichkeit im Wiener S-Bahn-Netz.

Zukunftsmusik – alle Zeichen stehen auf Grün

Technisch punktet der Cityjet Desiro ML von Siemens Mobility mit einer Länge von 75 Metern und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h sowie einer raschen Beschleunigung. Eine weitere Besonderheit: Die elf neu bestellten Züge sind – wie die im März 2019 bestellten 24 Desiro ML Züge – mit einer Vorrüstung für die Batteriehybridtechnologie ausgerüstet. Das bedeutet, dass sie als Batteriehybrid-Züge umgerüstet werden können. Zukünftig könnten diese Triebzüge auch auf nicht-elektrifizierten Strecken als emissionsfreie Alternative zum Einsatz kommen. Das würde Fahrgästen ermöglichen, diese Strecken umweltschonend in einem modernen, komfortablen und barrierefreien Zug ohne Umsteigen zurückzulegen.

Quelle: ÖBB

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ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von rund zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.641 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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