ÖBB / Lost & Found-Bilanz 2019

ÖBB Lost & Found-Bilanz 2019; 35 Prozent aller Gegenstände konnten ihren EigentümerInnen zurückgeben werden. Foto: ©  ÖBB / Wegscheider

ÖBB Lost & Found-Bilanz 2019; 35 Prozent aller Gegenstände konnten ihren EigentümerInnen zurückgeben werden. Foto: © ÖBB / Wegscheider

Es gibt nichts, was nicht verloren gehen kann. Verlorene Gegenstände kosten Nerven und erzeugen Stress. Umso größer ist die Erleichterung, wenn ein für immer verloren geglaubter Gegenstand dann doch wiedergefunden wird.

Für dieses gute Gefühl durften 2019 die MitarbeiterInnen der ÖBB Lost & Found Service Center über 11.000 Mal sorgen. Denn von den 32.000 !!! Gegenständen, die in Zügen oder auf Bahnhöfen der ÖBB gefunden und abgegeben wurden, konnten 35 Prozent ihren BesitzerInnen wieder zurückgegeben werden.

Die sieben ÖBB Lost & Found-Büros sind hier oft die Retter in der Not. Nachfragen zahlt sich also aus. Den Anstoß müssen aber ehrliche Finder geben, die die Gegenstände bei ÖBB-MitarbeiterInnen oder direkt im Lost & Found abgeben können.

Die Top 3 der Fundgegenstände & allerhand Kurioses

2019 wurden bei den ÖBB rund 10.000 gefundene Taschen, Koffer oder Rücksäcke abgegeben. Abgeschlagen auf Platz 2 folgen Elektronik und EDV-Geräte, die fast 5.000 Mal verloren gegangen sind. Um die Top 3 der Fundgegenstände zu komplettieren: Geld, Wertpapiere und Bankkarten wurden 4.200 Mal an einem ÖBB Lost & Found-Standort abgegeben. Davon 107 teils höhere Geldbeträge, die oft im Bankomaten oder am zweithäufigsten am WC gefunden wurden.

In Summe wurden dieses Jahr rund 32.000 Gegenstände an einem der sieben ÖBB Lost & Found-Standorte abgegeben – das sind fast 90 pro Tag oder über 600 Objekte pro Woche. Jene Gegenstände, die ihren Weg nicht zurückfinden, werden wie gesetzlich vorgeschrieben, an die öffentlichen Stellen übergeben.

Von Didgeridoo bis Kaffeemaschine

Neben weiteren Klassikern unter den Fundgegenständen wie Bekleidung (3.900 Stück), Ausweise und Dokumente (2.300 Stück) oder Schlüssel (1.800 Stück), findet sich auch immer wieder allerhand Kurioses an den Lost & Found-Standorten ein.

In Summe wurden 2019 auch 104 Musikinstrumente gefunden. Darunter waren 23 Blasinstrumente. Neben Trompeten, Klarinetten und Querflöten war erstmals auch ein Didgeridoo dabei. 17 dieser Instrumente wurden wieder abgeholt, die restlichen wurden dem Fundamt übergeben. Von den 15 abgegebenen Geigen und Violinen, konnten immerhin 13 Stück ihren BesitzerInnen retourniert werden. Die in Linz gefundene Espresso-Maschine wurde hingegen nicht mehr abgeholt.

Täglich sind über 20 MitarbeiterInnen in Österreich für Lost & Found im Einsatz. Sie sind für die KundInnen während der Öffnungszeiten über eine Telefonhotline erreichbar und unterstützen die Suche. Zusätzlich gibt es mit dem Online-Formular 24 Stunden lang die Möglichkeit, Lost & Found über den Verlust zu informieren.

Gegenstand verloren? So einfach geht es:

Wenn KundInnen am Bahnhof oder im Zug einen Gegenstand verlieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten den Verlust zu melden:
·        Über das Online-Formular können die EigentümerInnen die ÖBB über ihren verlorenen Gegenstand informieren: https://infrastruktur.oebb.at/de/kontakt/lost-and-found-formular

Wird der Gegenstand gefunden, wird sofort Kontakt aufgenommen. Sollte der Gegenstand nicht gefunden werden, melden sich die ÖBB spätestens nach drei Werktagen.

·        Auf der Homepage wurde eine eigene Lost & Found-Webseite  eingerichtet – mit allen allgemeinen Informationen, dem Kontakt zum Lost & Found Service Center sowie dem Online-Formular.

·        Zusätzlich helfen die MitarbeiterInnen vom Lost & Found Service Center während der Öffnungszeiten telefonisch gerne weiter. Die Telefonhotline für Auskünfte zur Verfügung lautet: +43 (0)1 93000 97 22 222

·        Das Lost & Found-Personal ist Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 12 Uhr und 14 bis 16:30 Uhr, sowie Freitag von 7:30 bis 13:30 Uhr für Sie da.

Quelle: ÖBB

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ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von rund zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.641 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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