ÖBB bauen Erfolg der S-Bahn weiter aus

Die S-Bahn ist seit Jahren erfolgreich auf Schiene. Sie wird von den ÖBB sukzessive ausgebaut, um den künftigen Anforderungen der Pendlerinnen und Pendlern an einen modernen öffentlichen Verkehr gerecht zu werden. In der Ostregion liegt der Fokus dabei aktuell im Süden von Wien. Foto: ÖBB

Die S-Bahn ist seit Jahren erfolgreich auf Schiene. Sie wird von den ÖBB sukzessive ausgebaut, um den künftigen Anforderungen der Pendlerinnen und Pendlern an einen modernen öffentlichen Verkehr gerecht zu werden. In der Ostregion liegt der Fokus dabei aktuell im Süden von Wien. Foto: ÖBB

Die Bahn in der Ostregion ist ein wesentlicher Bestandteil des Verkehrsnetzes in und um Wien. Das ist den ÖBB bewusst – sie stehen für den öffentlichen Verkehr und verbinden mit der Bahn relevante Ballungsräume, damit tausende Pendlerinnen und Pendler täglich zur Arbeit und wieder nach Hause kommen. Und die wachsenden Fahrgastzahlen der letzten Jahre sind der beste Beweis, dass das Modell erfolgreich funktioniert: genauer gesagt die Durchbindung der S-Bahn. Dadurch sind auch aus den Regionen alle relevanten Ziele in Wien erreichbar und mit der U-Bahn engmaschig verknüpft.

Basierend auf den Zahlen der „Verkehrsdatenharmonisierung Ostregion“ hat die ÖBB Infrastruktur entsprechend in den letzten 10 Jahren insgesamt rund 50 Millionen Euro in die Instandhaltung und Verbesserung der Bahn-Infrastruktur investiert. Und gemeinsam mit dem VOR und den jeweiligen Ländern wollen sie diesen Erfolg weiter vorantreiben. Das beste Beispiel dafür ist die Weststrecke: Mit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke zwischen Wien und St. Pölten 2012 konnte die Fahrgastzahl um 50 Prozent gesteigert werden. Tagtäglich profitieren tausende Pendlerinnen und Pendler davon, in rund 25 Minuten von und nach Wien zu pendeln.

Zusätzlich errichten die ÖBB allein 2019 über 2.000 neue Stellplätze – rd. 1.200 P&R und ca. 1.000 B&R. In Abstimmung mit dem Land Niederösterreich geht der Ausbau weiter, um den Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn noch einfacher zu machen.

Ausbau: Bahn in der Ostregion

In den letzten Jahren ist deutlich zu erkennen, dass immer mehr Menschen an den Stadtrand ziehen und vom sogenannten Speckgürtel in die Stadt zum Arbeiten pendeln. Speziell in der Ostregion stößt das Streckennetz daher teils an seine Kapazitätsgrenzen. Die Schnellbahn ist die mit großem Abstand am intensivsten genutzte Bahn in Österreich. Von den jährlich 250 Millionen BahnkundInnen österreichweit sind knapp 100 Million in oder durch Wien unterwegs – das sind stolze 40 Prozent!

Daher haben die ÖBB in den letzten Jahren sehr viel in Bahnstrecken und Bahnhöfe der Ostregion investiert – Beispiele:

* Neue, modernisierte Bahnhöfe: St. Pölten, Wiener Neustadt, Wien Hauptbahnhof, Wien Westbahnhof, Wien Mitte, Wien Praterstern, Bruck/Leitha, Strasshof;

* Neubaustrecke Wien – St. Pölten, Lainzer Tunnel;

Und der Ausbau geht weiter. Der Großteil der Pendlerinnen und Pendler aus dem Umland fährt nicht durch die Stadt durch – Wien Mitte ist der Dreh- und Angelpunkt, an dem die Fahrgäste sich in der Stadt aufteilen. Rund 40 Prozent aller Fahrgäste kommen aus dem Süden. Von dort nutzen aber nur 20 Prozent die Öffentlichen Verkehrsmittel. Die ÖBB schaffen daher im Süden mehr Kapazitäten und erfüllen damit jetzt schon die Empfehlungen des VOR.

Aktuelle Projekte: Bahn in der Ostregion

Um den Fahrgästen auch künftig ein attraktives Verkehrsnetz in und um Wien zu bieten, arbeiten die ÖBB momentan intensiv an folgenden Projekten:

Achse Nord-Süd:

* Wien – Wiener Neustadt: Viergleisiger Ausbau bis 2023 durch Ausbau der Pottendorferlinie (Fernverkehr profitiert von neuen/freiwerdenden Kapazitäten);

* Modernisierung der Nordbahn bis zur Staatsgrenze;

In den nächsten Jahren werden in die Infrastruktur Ausbaumaßnahmen der S-Bahn in Wien und im Wiener Umland insgesamt rund 2,16 Mrd. Euro investiert.

Achse Ost-West:

* Ausbau Wien – Bratislava: bis 2023 mit neuen Haltestellen, P&R, Elektrifizierung, mehr und schnellere Züge zwischen den Hauptstätten;

* S-80 Hütteldorf-Aspern: alle Viertelstunde in 30 Minuten von Ost nach West mit 5 neuen Haltestellen und Verknüpfung mit allen 6 U-Bahnen (!);

* Verbindungsbahn: Hütteldorf – Meidling;

Künftige Projekte: Bahn in der Ostregion

Um den Pendlerinnen und Pendlern künftig weitere Qualitätsverbesserungen auf den Strecken in und um Wien zu bieten, sind folgende Projekte in Planung:

Achse Nord-Süd:

* Meidling – Mödling: 2 zusätzliche S-Bahn Gleise für einen 5 Minuten Takt;

* Modernisierung der S-Bahn-Strecke zwischen Meidling und Floridsdorf, um von 700 auf 900 Züge am Tag zu kommen;

Ost-West:

* Modernisierung Hütteldorf bis Westbahnhof inkl. neuer Haltestelle;

* Flughafenspange (Flughafen Wien nach Bruck/Leitha) inkl. neuer Flughafenbahnhof;

Im Sinne des Klimaschutzes, wollen die ÖBB der Umsetzung dieser Projekte dem Ziel näherkommen, noch mehr Menschen für den Umstieg auf die Bahn zu begeistern!

Quelle: ÖBB

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ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von rund zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem für morgen. Konzernweit 41.641 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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