Mit den ÖBB bequem auf den RAPID-Platz

Hinaus in die Vorstadt nach Hütteldorf-Hacking auf den RAPID-Platz. Da die U4 noch bis September "schwächelt", springt das "Eiserne Pferd" der ÖBB in die Bresche, um den zu erwartenden Fan-Ansturm beförderungsmäßig zu bewerkstelligen. Foto: ÖBB / Deopito

Hinaus in die Vorstadt nach Hütteldorf-Hacking auf den RAPID-Platz. Da die U4 noch bis September “schwächelt”, springt das “Eiserne Pferd” der ÖBB in die Bresche, um den zu erwartenden Fan-Ansturm beförderungsmäßig zu bewerkstelligen. Foto: ÖBB / Deopito

Bis zur Wiedereröffnung der U-Bahn Linie 4 / U4 im September 2016 bieten die ÖBB in Kooperation mit dem SK RAPID Wien an den Spieltagen im neuen Allianz Stadion zahlreiche Sonderzüge an, damit die Fans bequem zum Stadion und auch wieder nach Hause gelangen. Vor und nach den Spielen führen die ÖBB zahlreiche zusätzliche Schnellbahnen zwischen dem Westbahnhof und dem Bahnhof Wien-Hütteldorf. Die An- und Abreise der bis zu 28.000 Fans ist eine große Herausforderung, zumal die U4 wegen der Modernisierung nicht wie gewohnt „vor die Haustür“ fährt, sondern in Schönbrunn endet. Somit haben alleine durch diese ÖBB-Züge bis zu 17.000 Fans die Möglichkeit, direkt und ohne mühsame Parkplatzsuche zum RAPID-Spiel an- und wieder abzureisen. Fans aus Niederösterreich können Schnellzüge aus Amstetten nach Wien und wieder zurück nützen, die Züge halten auch in Ybbs, Pöchlarn, Melk, St. Pölten und Tullnerfeld. Dieses attraktive Angebot wurde gemeinsam vom SK RAPID und den ÖBB entwickelt. In allen Zügen gelten die üblichen Tarife der ÖBB und des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR).

Alle Züge fahren nach Hütteldorf

Fans, die in Wien wohnen, haben mehrere Möglichkeiten, um zum Allianz Stadion und wieder zurück zu fahren:

Der Wiener Westbahnhof ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U3, U6) gut erreichbar, von dort fahren zusätzliche Schnellbahnen nach Hütteldorf. Auch die Vororte-Linie S45 fährt wie gewohnt, mit der U3 geht’s nach Ottakring und von dort bequem mit der S45 in nur acht Minuten hinaus nach Hütteldorf. Fans aus Tulln und Klosterneuburg können mit der Franz-Josefs-Bahn nach Heiligenstadt und von dort mit der S45 in 20 Minuten zum Stadion fahren. Für Fans westlich von Wien stehen Schnellzüge aus Amstetten zur Verfügung: Diese fahren in 75 Minuten von Amstetten über Ybbs, Pöchlarn, Melk, St. Pölten und Tullnerfeld nach Hütteldorf; nach dem Spiel geht es wieder zurück. Pro Zug gibt es Platz für mehr als 500 Fahrgäste.

Die Straßenbahnlinien 49 und 52 werden ebenfalls verstärkt. Außerdem wurde in der Linzer Straße eine neue Straßenbahn-Haltestelle errichtet: Der 49er hält nun wenige Schritte vom Stadion entfernt in der Haltestelle „Deutschordenstraße“. Er wird an Spieltagen in allerkürzesten Abständen geführt. Nach dem Spiel wird ein ganzer Konvoi an Straßenbahnen bereit stehen, um die Fans zurück in die Stadt zu bringen; bei der Hütteldorfer Straße können sie in die U3, bei der Burggasse in die U6 umsteigen. Ebenfalls ganz in der Nähe, bei der Haltestelle Baumgarten, hält der 52er. Er fährt direkt zum Westbahnhof (U3, U6) und wird ebenfalls verstärkt. Auch der Zusatzbus U4z wird verstärkt, ist aber für die An- und Abreise ins Stadion nicht empfehlenswert, weil er dem allgemeinen Verkehrsaufkommen unterliegt.

Zurück zu den Wurzeln: Von 1976 bis 1980 kickte RAPID im sogenannten Weststadion, da im äußersten Westen Wiens gelegen. Nach dem Ableben des Konstrukteurs Ing. Gerhard Hanappi wurde ab 1980 das Stadion nach ihm benannt. Die Namensrechte des Neubaus auf altem Areal wurden an die Allianz-Versicherung verkauft. Für die RAPID-Familie ist Gerhard Hanappi nun vergessen, es zählt nur noch das "Weststadion"! Foto: Martin Sohl / oepb

Zurück zu den Wurzeln: Von 1976 bis 1980 kickte RAPID im sogenannten Weststadion, da im äußersten Westen Wiens gelegen. Nach dem Ableben des Konstrukteurs Ing. Gerhard Hanappi wurde ab 1980 das Stadion nach ihm benannt. Die Namensrechte des Neubaus auf altem Areal wurden an die
Allianz-Versicherung verkauft. Für die RAPID-Familie ist Gerhard Hanappi nun vergessen, es zählt nur noch das “Weststadion”! Foto: Martin Sohl / oepb

Allgemein empfehlen ÖBB und Wiener Linien, für eine entspannte An- und Abreise mehr Zeit einzuplanen.

ÖBB Sonderzug-Fahrpläne an Spieltagen

Die konkreten Fahrzeiten sind abhängig von der Terminfestsetzung der Österreichischen Bundesliga. Daher werden die genauen Abfahrtszeiten erst einige Tage vor dem jeweiligen Spielbeginn fixiert. Die Informationen sind dann unverzüglich telefonisch beim ÖBB Kundenservice unter 05 1717, auf www.oebb.at und in der ÖBB-Fahrplanauskunft SCOTTY erhältlich.

Wer ganz auf eigene Faust oder einfach „sportlich“ anreisen will, der hat natürlich auch die Möglichkeit, das schöne Sommerwetter für eine Fahrt auf dem gut ausgebauten Wiental-Radweg, oder einen Spaziergang durch den 14. Bezirk zu nutzen.

Zugtickets

Für Fahrten innerhalb Wiens gilt: RAPID-Jahreskartenbesitzer können diese Züge kostenlos benutzen, das gilt auch für alle Fahrgäste mit einer Jahreskarte (z. B. Zone 100) oder einem Fahrschein des Verkehrsverbunds Ost-Region. An den RAPID-Spieltagen ist auch die Tageskarte für das jeweilige Match als Ticket in der Zone 100 gültig.

Der Sonderzug aus Amstetten kann mit einem gültigen ÖBB-Ticket oder einem Ticket des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) benützt werden. Alle Tickets müssen vor dem Fahrtantritt gelöst werden, beispielsweise in der ÖBB App, im Internet unter www.tickets.oebb.at oder an den Automaten am Bahnhof.

www.oebb.at

www.skrapid.at

www.wienerlinien.at

www.bundesliga.at

 

 

 

 

 

 

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